Honeymoon - Effekt

Welches sind die besten ?

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Meemsen
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Honeymoon - Effekt

Beitrag von Meemsen » Freitag 12. Juli 2019, 05:29

Hallo zusammen,
Derzeit spiele ich eine benge 3ml von 1983 welche bald ihren Dienst aufgegeben wird (zinkfraß, Ventile, das übliche) jedenfalls war ich gestern spontan bei einem Instrumentenhändler welcher mir ein paar Instrumente vorlegte und dazu drei Mundstücke ein schilke 15(auf das ich gleich noch mal zurück komme), 13a4a heavy und eins das ich mir nicht merken konnte war aber auch 0 mein Geschmack. Dazu an trompeten von k&h die topline und spirit, eine king 2055,ne bach Strad 18037 und ne Conn 52b. Jedenfalls bin ich persönlich ein Mann der Höhe und des Klanges und war sehr verwundert über die Kombination von der Conn mit dem schilke 15 extrem leicht spielbar, kein Problem in der Höhe(bis ca f3) , Fetter sound von hoch bis tief und vorallem klangtechnisch kann ich fast alles machen was ich will. Und da liegt für mich das Problem das ganze ist fast zu gut zum wahr sein daher möchte ich fragen ob ich vielleicht Opfer des honeymoon Effekts würde.?
Falls es irgendwen interessiert /mir jemand noch Vorschläge geben kann mir lägen die topline und die Conn am besten und die bach und die Flair z. B. Gar nicht
Danke schon mal an alle die Antworten

ebnater
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Re: Honeymoon - Effekt

Beitrag von ebnater » Freitag 12. Juli 2019, 07:10

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man "leichte Höhe" gerne mit "schneller schwindendem Ansatz" bezahlt. Nicht nur, wenn man hoch spielt, auch in tieferen Lagen. Ist aber eine ganz subjektive Erfahrung mit wenigen Mundstück / Trompeten-Kombinationen. Ich empfinde eh recht schwierig, die richtige Kombination Mundstück / Trompete zu finden. Als ich mir vor 5 Jahren eine neue Drehventil-Trompete zugelegt habe, habe ich es ähnlich wie Du gemacht, allerdings habe ich nur mein bis dahin verwendetes "Standard"-Mundstück verwendet. Habe dann eine klasse Trompete gefunden, gekauft und im Lauf der Jahre natürlich auch ein paar andere Mundstücke getestet, u.a. auch eines, das der Trompetenhersteller für seine Trompete empfiehlt. Das war dann nochmals eine deutliche Verbesserung, allerdings auch erst nach einer gewissen Einspielphase. Natürlich kann ich nicht ausschließen, dass genau dieses Mundstück mit einer anderen Trompete noch einen Tick besser wäre als meine jetzige Kombination, aber was solls. So bin ich auch schon hochzufrieden.

Mein Tipp: mach das Ganze nochmals bei (mindestens) einem anderen Instrumentenhändler (ich war auch bei mehreren). Wenn es machbar ist, leih Dir dann die beiden "besten" Trompeten für 1-2 Wochen aus und teste die nochmals intensiv gegeneinander, auch mal längere Zeit. Da wird sich dann nach wenigen Tagen ein Favorit herausbilden. Wenn es die von Dir jetzt gewählte Kombination ist, dann wird aus dem Honeymoon-Effekt bald eine stabile Langzeitbeziehung werden. Wenn es eine andere Kombination wird, hast Du Dich eindeutig verbessert.... ;-)

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Re: Honeymoon - Effekt

Beitrag von Sandu » Freitag 12. Juli 2019, 08:25

Ein sinnvoller Tipp wäre auch, nicht beide Variablen gleichzeitig zu ändern. Also erst mal entweder neues Mundstück oder neue Trompete.

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Re: Honeymoon - Effekt

Beitrag von Meemsen » Freitag 12. Juli 2019, 12:14

Sandu hat geschrieben:
Freitag 12. Juli 2019, 08:25
Ein sinnvoller Tipp wäre auch, nicht beide Variablen gleichzeitig zu ändern. Also erst mal entweder neues Mundstück oder neue Trompete.
Bin grad halt auch mit dem Mundstück nicht ganz zufrieden

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Re: Honeymoon - Effekt

Beitrag von Meemsen » Freitag 12. Juli 2019, 12:15

ebnater hat geschrieben:
Freitag 12. Juli 2019, 07:10
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man "leichte Höhe" gerne mit "schneller schwindendem Ansatz" bezahlt. Nicht nur, wenn man hoch spielt, auch in tieferen Lagen. Ist aber eine ganz subjektive Erfahrung mit wenigen Mundstück / Trompeten-Kombinationen. Ich empfinde eh recht schwierig, die richtige Kombination Mundstück / Trompete zu finden. Als ich mir vor 5 Jahren eine neue Drehventil-Trompete zugelegt habe, habe ich es ähnlich wie Du gemacht, allerdings habe ich nur mein bis dahin verwendetes "Standard"-Mundstück verwendet. Habe dann eine klasse Trompete gefunden, gekauft und im Lauf der Jahre natürlich auch ein paar andere Mundstücke getestet, u.a. auch eines, das der Trompetenhersteller für seine Trompete empfiehlt. Das war dann nochmals eine deutliche Verbesserung, allerdings auch erst nach einer gewissen Einspielphase. Natürlich kann ich nicht ausschließen, dass genau dieses Mundstück mit einer anderen Trompete noch einen Tick besser wäre als meine jetzige Kombination, aber was solls. So bin ich auch schon hochzufrieden.

Mein Tipp: mach das Ganze nochmals bei (mindestens) einem anderen Instrumentenhändler (ich war auch bei mehreren). Wenn es machbar ist, leih Dir dann die beiden "besten" Trompeten für 1-2 Wochen aus und teste die nochmals intensiv gegeneinander, auch mal längere Zeit. Da wird sich dann nach wenigen Tagen ein Favorit herausbilden. Wenn es die von Dir jetzt gewählte Kombination ist, dann wird aus dem Honeymoon-Effekt bald eine stabile Langzeitbeziehung werden. Wenn es eine andere Kombination wird, hast Du Dich eindeutig verbessert.... ;-)
Den ersten Punkt kann ich verneinen die Dauer des Tests waren knapp 4 Stunden mit ständigem stilwechseln

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Re: Honeymoon - Effekt

Beitrag von Meemsen » Freitag 12. Juli 2019, 12:21

Danke auf jeden Fall für die Tips ich will auf jeden Fall noch ein bisschen was probieren und muss auch noch sparen :cracy:

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