Frage zu Ansatztrainer

Ansatzfragen, Welche Methode ist die beste,
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Singvögelchen
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Re: Frage zu Ansatztrainer

Beitrag von Singvögelchen » Mittwoch 3. April 2019, 22:22

Wie versprochen hab ich mich heute morgen mal ne halbe Stunde drauf warmgespielt.
Hab auch sofort gepürt, warum ich das Teil viele Jahre nicht mehr benutzt habe. Stimmbogen ganz drin und trotzdem einen Viertelton zu tief. Grausam. Aber ich hab weitergemacht...bis g`` alles kein Problem, solange alles langsam in der Tonleiter abläuft. Aber durch das bewusste (Zu)Wenig-Drücken oben kriegt die Intonationskurve zusätzlich noch ne Riesendelle. C``` ging auch kurz und leise gequietscht, aber eher unbrauchbar.
Alles, was ordentlich Atemimpulse braucht, hat bei mir die Feder zusammengedrückt. Aber nach Entfernung des Gerätes hab ich mich frei wie selten zuvor gefühlt, ganz freier Klang, Ansatz super...der Druckmesser wird wohl wieder in der Schublade verstauben.
Liebe Grüße vom Singvögelchen!


"Blas schön rein, dann kommts schön raus!"

Jens92
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Re: Frage zu Ansatztrainer

Beitrag von Jens92 » Mittwoch 3. April 2019, 23:12

Danke für deinen Bericht!
Da decken sich doch unsere Erfahrungen weitestgehend. Die Intonation ist natürlich grauenvoll.
Abgesehen davon beschreibst du aber die gleichen positiven Effekte. Für den ein oder anderen sind ein paar Minuten am
Tag hierauf sicher förderlich.
Wenn man fast ganz am Plus ist, geht ein c3 durchaus. Einen Atemimpuls im Sinne von mehr Luft braucht es hier m.E. noch nicht. Erst darüber braucht es irgendwann minimal mehr Luft. Für ein c3 reicht die Luftmenge eines lauten c1 aus, um es im mp zu spielen. Bei straffer Einstellung ging ein g2 durchaus im gesunden mf.

Man darf einfach mit dem Teil nicht den Anspruch haben, in Bb zu stimmen. Das wird damit leider nicht gehen. Oder könnte man sich wohl einen zweiten Stimmzug kürzen lassen damit es passt?

Also mir hilft das Teil jedenfalls bei meinen Spielkonzepten, weshalb ich wohl gelegentlich mal drauf spielen werde.

Beste Grüße
Jens

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Re: Frage zu Ansatztrainer

Beitrag von Hochwälder » Donnerstag 4. April 2019, 09:53

Singvögelchen hat geschrieben:
Mittwoch 3. April 2019, 22:22
...der Druckmesser wird wohl wieder in der Schublade verstauben.
Danke für den Test :gut: :roll:
Wer nie vom Weg abkommt, der bleibt auf der Strecke.
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Re: Frage zu Ansatztrainer

Beitrag von Jens92 » Donnerstag 4. April 2019, 11:43

Wenn jemand ernsthaft mit dem Gerät arbeiten möchte, kann ich auch gerne per PN und per Video ausführliche Hilfestellungen und Erklärungen geben. Es ist ganz klar zu belegen und zu zeigen, das Spielen hierauf funktioniert oder auch eben nicht funktioniert. Das ist ziemlich schwarz und weiß.

Es könnte der Eindruck entstanden sein, dass das Gerät quasi kaum funktioniert und man nur eingeschränkt damit spielen kann. Dem ist nicht so. Abgesehen von der zu tiefen Stimmung bleibt das Blasgefühl erhalten und man kann bei korrekter Technik durchaus alles spielen, was auch sonst geht. Habe ich gestern über 2h so gemacht und bin angenehm von der Beanspruchung der Muskulatur überrascht.

Also, wer Bedarf hat und wem das ernsthaft helfen könnte, einfach melden.

Beste Grüße
Jens

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dunbia
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Re: Frage zu Ansatztrainer

Beitrag von dunbia » Donnerstag 4. April 2019, 11:50

Das klingt für mich zumindest testenswürdig.
Hat jemand so ein Teil abzugeben?
Ich denke, da werden sicherlich etliche ein verstaubtes Dasein fristen, in irgendwelchen Schubladen?!
:mrgreen:
Danke für Angebote

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Re: Frage zu Ansatztrainer

Beitrag von doc_trumpet » Freitag 5. April 2019, 18:32

... auch probiert :-)
3 Umdrehungen weg vom "plus" geht bei mir ganz normal bis g2.
5 Umdrehungen nur leise und kleiner vom Klang bis g2.
7 Umdrehungen superdünn :-(

Alles weitere nächste Woche - vielleicht wird der Ansatz ja lockerer :-)
Grüße in die Runde
doc

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Re: Frage zu Ansatztrainer

Beitrag von Jens92 » Freitag 5. April 2019, 19:42

Das klingt doch gut!

Werde ab nächster Woche auch mal vermehrt drauf spielen. Aber nach den 2-3 Tagen merke ich jetzt schon, dass die technische Form besser funktioniert und die Ansatzmuskulatur verstärkt aktiviert ist.

Folge:
- mehr Ausdauer aufgrund von höherer Effizienz
- flachere Schwingungsfläche mit mehr Stabilität
- dadurch höhere Flexibilität mit besseren slottings
- dadurch auch klarere Artikulation, weil die "readiness to vibrate" da ist und weiter verbessert wird
- bessere mind-muscle connection

Für mich bei meinem aktuellen Stand genau das, was ich brauche, um meine neue Technik weiter zu festigen.

Bin gespannt was passiert, wenn ich wirklich mal fast ausschließlich darauf spiele.

Das alles scheint sich jetzt schon etwas auf das normale Spiel zu übertragen.

Mit den richtigen Konzepten im Hinterkopf, könnte das Teil vllt doch nur zur Geheimwaffe werden.

Wenn da nicht die zu tiefe Stimmung wäre... Aber vielleicht kann man das ja auch noch irgendwann lösen.

Allen viel Erfolg und ein schönes Wochenende!

Beste Grüße
Jens

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