Lotus Mundstücke

Welches wofür / für welchen Zweck

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Lotus Mundstücke

Beitrag von Perplex » Montag 28. Januar 2019, 15:47

https://www.lotustrumpets.com/

Da ich es leider liebe alle möglichen Mundstücke zu testen, bin ich aktuell am überlegen mir so eins anzuschaffen. Ich liebäugle mit dem 3m oder 3l in der Plus Variante.
Hat jemand schon Erfahrungen mit den Teilen machen können?

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Re: Lotus Mundstücke

Beitrag von Butenostfrees » Montag 28. Januar 2019, 16:09

Moin allerseits,

ich nehme mal an, dass Du den Bericht hier kennst(?): http://trumpetscout.de/bessere-stimmung ... mit-lotus/

Gruß vom Butenostfrees
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Re: Lotus Mundstücke

Beitrag von sops » Dienstag 29. Januar 2019, 20:59

Ich spiele selbst ein Lotus 2 MN. Ich habe eine Eingewöhnungsphase gebraucht. Jetzt bin ich sehr zufrieden damit. Das 2M entspricht ungefähr einem 3D. Das N steht für Neusilber. Ich finde das Mundstück ist sehr offen mit einem klaren großen Klang. Mit meinem Ganschhorn ist der Klang sehr klar. In der 3. Oktave macht die Kombi auf und wird strahlender. Der Rand ist sehr bequem, ähnlich der GR-Mundstücke. Ich war direkt bei Gillhaus in Freiburg. Ich konnte mehrere verschiedene testen. Wenn du in der Nähe wohnst, am besten einen Termin zum Testen machen. Herr Binger ist sehr nett und steht mit Rat und Tat zur Seite. Er lässt dir aber auch den Freiraum, dass du alleine gemütlich testen kannst.
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Re: Lotus Mundstücke

Beitrag von Perplex » Mittwoch 30. Januar 2019, 09:28

vielen Dank euch beiden für die Rückmeldung. Den Bericht vom Trumpetscout kannte ich bereits.

@sops: Interessant, dass du die 2er Reiche mit der Bach 3er Reihe vergleichst. Von den Abmessungen her hätte ich das auch vermutet, aber Adam Rapa stellt ja eher die 3er Lotus Reihe mit den Bach 3er gleich. Spielst du auf der Plus Variante oder auf der normalen?
Testen bei Gillhaus wäre sicherlich interessant und Freiburg wäre auch nur eine Stunde fahrt, aber die kommenden Wochenenden sind schon für die Fasnet reserviert und ob ich mich bis März gedulden kann weiß ich nicht :narr:

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Re: Lotus Mundstücke

Beitrag von sops » Mittwoch 30. Januar 2019, 22:46

Ich hatte ein Monette B6LS1 dabei. Das kam mir vom Gefühl her identisch vor. Daher mein Vergleich zum Bach 3. Ich habe die normale Variante.

Das kenn ich. Bei uns geht die Fasnacht auch nächste Woche los. Viel Spass.
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Re: Lotus Mundstücke

Beitrag von gozilla » Freitag 1. Februar 2019, 08:15

Perplex hat geschrieben:
Mittwoch 30. Januar 2019, 09:28
vielen Dank euch beiden für die Rückmeldung. Den Bericht vom Trumpetscout kannte ich bereits.

@sops: Interessant, dass du die 2er Reiche mit der Bach 3er Reihe vergleichst. Von den Abmessungen her hätte ich das auch vermutet, aber Adam Rapa stellt ja eher die 3er Lotus Reihe mit den Bach 3er gleich. Spielst du auf der Plus Variante oder auf der normalen?
Testen bei Gillhaus wäre sicherlich interessant und Freiburg wäre auch nur eine Stunde fahrt, aber die kommenden Wochenenden sind schon für die Fasnet reserviert und ob ich mich bis März gedulden kann weiß ich nicht :narr:
Moin,
nachdem ich ja schon im GR Thema einen Roman geschrieben habe hier jetzt kurz
ja die Lotus sind sehr gelungene Mundstücke , ja sie kosten viel Geld
Die Eigenschaften sind finde ich auf der HP sehr gut erklärt.
Die Plus Varianten und die tiefen Kessel kann kein Normalsterblicher längere Zeit spielen
Denke Allround sind der L und der M kessel gut
Der S Kessel ist super allerdings fraglich ob man damit symphonisches Blasorchester spielen kann :ironie:
Müsste ich gerade viel Lead spielen dann wäre der S als vernickelt meine Wahl am besten noch mit einer versilberten Trompete :mrgreen:
ansonsten in Freiburg vorbeischauen und Probespielen
Viel Spaß
G

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Re: Lotus Mundstücke

Beitrag von Jens92 » Mittwoch 13. Februar 2019, 18:59

Hallo zusammen!

Hat sonst noch jemand mit Monette-Erfahrung die neuen Lotus-Mundstücke getestet?

Ohne irgendetwas wertend zu meinen, aber ich denke es ist wohl kaum von der Hand zu weisen woher Adam sein Wissen von Dave und seinen Jungs hat. Vielleicht hake ich da mal nach, möchte das aber auch nicht weiter öffentlich diskutieren.

Jedenfalls trifft es Adam hier absolut auf den Punkt:

https://www.youtube.com/watch?v=X0pB9VqrvN8&t=2s

Wer weiß, was eine gerade Körperhaltung ist und Monette spielt, wird dies bestätigen. Deswegen meine Frage explizit an Monette-Spieler:

Sind die Lotus-Varianten Standard und Plus mit non-Prana und Prana bzw. Resonance Classic und Resonance Prana hinsichtlich Schaft-Länge, Bohrung und Backbore zu vergleichen?

Adam sagt im Prinzip selber, dass die Lotus Standards kein Pitch Center wie bei Monette haben, sondern die Intonation wie bei jedem anderen Hersteller leicht gestaucht ist. Wahrscheinlich nicht so ausgeprägt? Geht vielleicht in die Richtung eines Stork Studio Masters? Stork hat sich das jedenfalls bei Monette abgeguckt.

Hat die Lotus Plus Variante somit das Pitch Center?

Ich vermute, die Lotus-Bohrungen sind ähnlich groß. Ich denke mal, das liegt mit dem Übergang zum Schaft zusammen, um eben so letztlich das Pitch Center zu erreichen.

Es wäre für mich aber höchstinteressant, wenn die Lotus-Mundstücke vllt. eine eher Standard-Bohrung hätten, um für hohes Zeug etwas mehr Widerstand zu haben.
Ich gebe gozilla da grundsätzlich recht, die ganze Zeit auf einem dicken Plus-/Prana-Prügel zu spielen, gerade wenn es lang und anstrengend wird, ist dann schon ein gutes Stück Arbeit :D.

Grundsätzlich finde ich es aber sehr sehr gut, dass wir jetzt vielleicht schon zwei Hersteller mit Pitch Center zur Auswahl haben. Das ist m.M.n. sowieso ein völliges Unding, dass das über die Jahrzehnte hinweg nicht mal angepasst worden ist. Dave Monette hat hier wirklich mit jedem Wort Recht, wenn es um das Mundstück-Design geht.

Adam bestätigt dies ja auch und andere auch...


In diesem Sinne, danke vorab & einen schönen Abend!
Jens

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Re: Lotus Mundstücke

Beitrag von gozilla » Donnerstag 14. Februar 2019, 20:02

Hallo Jens ,
spiele jetzt dann 14 Tage fast ausschließlich ein Lotus 7L
Hatte davor 2 Testserien da die mir T.Binger freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. Dabei waren auch Plus und vernickelt dabei allerdings in 3er Größe.
Spiele normal irgendwie was um 7c oder Schilke 11 oder 13 . Kann aber auch ein 7er Yamaha oder auf der anderen Seite ein Tilz 1CX oder ein Breslmair TP2 spielen.
Bei Monette hab ich im Laufe der letzten 10 Jahre vom B2 bzw B1-5 S12 und B2S3 bis aktuell MF3 und BLM so ziemlich alles gespielt. Auch diverse Prana Modelle.

Falls Du mal auf die Lotus HP und die Erklärung von Adam geschaut hast dann wirst Du Sehen das er nicht nur abgekupfert hat sondern sich auch einiges dabei gedacht.
Hilfreich war bestimmt auch dass der Hersteller seiner MP selbst einiges an Erfahrung hat.
Zur Bohrung... das L hat eine 3,9 und hat dabei nicht die Eigenart mancher Monette , dass sie obenrum ( ab A2) gerne zu hoch sind.
Länge ... sind sie ziemlich gleich Monette und Lotus Gewicht LT und Lotus auch fast gleich.
Rand durchgehend über die ganzen Nr auch gleich
Vorteile für mich dass das 7L bei Monette so nicht zu haben ist und der ID mit den Monette ziemlich gut passt

Hab mich für das L entschieden weil ich demnächst bei einem Workshop spielen muss/darf dessen Leiter nicht unbedingt auf zu viel Sizzle steht :roll: :mrgreen:
Und ich deshalb das BLM oder ein GR WB Studio M nicht auf meiner Shires spielen kann.

Was die Höhe und Intonation von L und S angeht. S spielt sich wie das Monette MF2 oder 3 wobei alles über f3 oder so auch was mit Tagesform zu tun hat, wenigstens bei mir. Das L war zuerst so ab Es3 mühsam ist jetzt aber auch ok.
Intonation ist beim Lotus deutlich besser. Bei den Plus Modellen eher noch besser, aber wie Du schon selbst gesagt hast die Sache mit der Körperhaltung und der "tension" sind manchmal dann so dass ich eben kein Monette spielen kann.
Dafür gibt es dann ja noch das Schilke 13A4 :wink:
In diesem Sinne
Hoffe es hilft
Grüße G

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Re: Lotus Mundstücke

Beitrag von Jens92 » Donnerstag 14. Februar 2019, 21:07

Hi gozilla!

Vielen Dank für die ausführliche Antwort!

Ich sage ja auch gar nicht, dass Adam Rapa nur abgekupfert hat. Das war auch gar nicht so gemeint. Aber der Ursprung der Inspirationen ist deutlich zu erkennen ;). Aber deswegen ja auch so interessant.

Damit sind alle meine Fragen beantwortet. Ich denke dann hat Lotus richtig gutes Potential, gerade wenn es Richtung Lead-Mundstücke geht. Habe zwar ein LT B6LDS1, aber ein gebrauchtes Lotus könnte bei Zeiten dann eine echte Alternative sein, mal sehen.

Unser Ziel, finde ich, sollte ja sein, dass wir immer Lotus oder Monette spielen können. Denn letztlich sind hohe Töne ja einfach ;). Zu einfach sogar, dass wir viel zu viel machen mit dem Körper (Ansatzmuskulatur ausgenommen).
Ein Yamaha 7A4 oder so ist für mich zumindest unspielbar geworden. Da muss ich mich richtig verbiegen, um noch irgendwie oben die Intonation rauf zu drücken.

Lotus werde ich bei Zeiten mal testen, wenn sich die Gelegenheit bietet.

PS: Auch preislich (gebraucht) bestimmt mal interessant.

Danke erstmal!

Beste Grüße
Jens

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