Breslmair Mundstück

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dangerbrass
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Breslmair Mundstück

Beitrag von dangerbrass » Dienstag 14. März 2006, 15:40

Ich würde gern mal wissen was ihr von der Marke Breslmair haltet.Habe das Breslmair Stängl:j Kessel:G5 Rand:ST
Und spiele mit dem nur Bigband,funk,jazz.....
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Troubadix
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Beitrag von Troubadix » Dienstag 14. März 2006, 17:58

Ich spiele ein Breslmair Mundstück auf meiner Deutschen Trompete.
Ich bin vollstens zufrieden. :lol:

Gruss

monke
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Beitrag von monke » Mittwoch 15. März 2006, 09:44

Hallo,

ich spiele seit 5 Jahren Breslmair-Mundstücke. Sowohl auf deutschen Trompeten als auch auf Perinett-Trompeten (B, Es, Piccolo) und Flügelhorn.
Bin sehr zufrieden. Vor allem das Schraubsystem gefällt mir sehr gut. Da kann man sich "sein" Mundstück wirklich individuell zusammenstellen. Wer hier nichts passendes findet, dem ist nicht zu helfen :D

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guenni
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Beitrag von guenni » Donnerstag 16. März 2006, 10:56

Hallo,

ich habe schon Breslmair gespielt, die sind sehr gut im Klassischen Bereich, für BigBand gibt`s allerdings (meine Meinung) bessere Mundstücke.
Grüße Guenni
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Sascha
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Beitrag von Sascha » Donnerstag 16. März 2006, 16:06

Breslmair Mundstücke sind sehr gut was KLassische Orchestermusik und den dafür zu erzeugenden Ton angeht. :D

Jedoch ist es ein Fehler, Mundstücke der Fa. Breslmair auf Perinettrompeten zu verwenden, da alle Schäfte und Kessel (V-förmig) für Drehventiltrompeten gebaut bzw. dafür vorgesehen sind.
Ich selbst habe neben Monette, Tilz und Titanovation bis vor kurzem auf Breslmair gespielt
Ränder: K + V + GW
Klassisch: G2+G1 Kessel; W1 und S Stängel
Modern: G4+ G4A Kessel; 4er + 5er Stengel
Picc. G4a Kessel und 5er Stengel (INSIDER!!! IST DIE BESTE KOMBI AUF DER PICC VON BRESLMAIR).

:wink: Herr Breslmair arbeitet sehr sehr genau und ist ein sehr kompetenter Mann.
Aber bei der Entwicklung ist er ein bisschen Hinten nach Sorry! :lol:

:!: :!: Nur zur Info:

Spiele jetzt auf Mundstücken der Fa. Windhager ( WHF ).
Er ist ein hochbegabter (fertig studierter) Posaunist (Musiker) und Werkzeugbauer.

http://www.whf-mouthpieces.at

Er hat sich selbst zur Aufgabe gesetzt Mundstücke für jeden Musiker und Musikrichtung speziell anzufertigen.
Leute, probiert es aus, ich war fast 4 Stunden bei ihm und bin mit 3 neuen Mundstücken und einem großen :shock: Staunen nach hause gefahren.

Den Unterschied wird jeder gleich merken nicht nur am Spielgefühl sondern auch am Ton.
CARPE DIEM!!!
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Beitrag von carinthiatrompete » Donnerstag 16. März 2006, 18:32

Sascha sagt: Jedoch ist es ein Fehler, Mundstücke der Fa. Breslmair auf Perinettrompeten zu verwenden

Finde ich nicht man muss nur testen wir habe ein G3C im Angebot das auf der Perinet super geht und wir auch sehr gut verkaufen.
Wir haben 2 Backboers zur Auswahl.

Also nicht gleich alles schlecht reden wenn man nicht alles getestet hat.
POS

dangerbrass
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Beitrag von dangerbrass » Montag 20. März 2006, 23:06

Ich bin auch zufrieden, sehr zufrieden.Was ich gehört habe bauen Breslmair die mundstücke nur nach wie z.b. Bach?

LG
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Sigbertelchen
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Beitrag von Sigbertelchen » Dienstag 4. April 2006, 17:37

Hr. Breslmair als kopierer hin zu stellen ist so sicher nicht richtig. Es gibt historisch entstanden gewisse Mundstücke, die sich einfach bewährt haben, wie z.B. das Bach 7C, das wahrscheinlich eines der meistkopierten Mundstücke ist.

Da aber Hr. Breslmair für den Wiener Klangstil puncto Mundstück fast das Non-plus-Ultra ist, hier ist ein Linkz zum Thema http://www.breslmair.at/i-site/info_tro ... stueck.pdf

Da bereits der "alte" Hr. Breslmair sich mit Mundstücken und guten Trompetern befasst hat, bzw. auch historische Mundstücke in seiner Entwicklung mitberücksichtigt hat, würde ich meinen, daß Breslmair durchaus als eigenständiger Hersteller gelten kann, nicht als Plagiat-Hersteller.

Außerdem ist mir persönlich die Produktvielfalt bei Breslmair lieber, weil überschauberer, als wenn ich da z.B. an den Messestand von Tilz oder Klier denke, wo man, wenn man nicht genau weiß, was man will, vollkommen aufgeschmissen ist.

Weiters ist Hr. Breslmair auch puncto Beratung sehr kompetent. Ich dachte ursprünglich, ich müsste mir für den Wechsel von Drehventil- auf Perinett-Trompete ein eigenes Mundstück besorgen. Hr. Breslmair hat mir dann formlos zwei neue Stengel zum Testen geschickt und seit dem pfeift mein G2-Kessel von der Konzerttrompete mit einem anderen Stengel auf der Jazzen auch wieder.

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Beitrag von Sascha » Donnerstag 6. April 2006, 15:47

Erklärts mir bitte mal was ein Wiener Klangstil ist?

Bei der Wr. Oboe zum Bleistift okay, da merkt man schon was.
Aber bei Trompeten?

Jeder Trompeter studiert den franz. Arban, Clark, Johanson, Schloßberg, Kopprasch,...
also Literatur und Komponisten, die mit Wien eigentl. nichts zu schaffen hatten.
Trompeten mit Drehventilen werden in halb Europa gebaut und verwendet.

Was ist wenn ein Trompeter aus Wien ein Mundstück von Tilz, Monette, Bach, Schilke,... spielt?
Oder eine andere Marke ausser Lechner, Votruba, Schagerl? oder sogar Perinettrompeten?
Fällt er dann deswegen aus dem Wr. Klangstil obwohl er in Wien studiert bzw. als Musiker arbeitet?

Entweder bin ich nicht traditionell genug oder mit meinem Gehör stimmt was nicht.
Einen Wr. KLangstil nehm ich bei der Trompete nicht sonderlich wahr.

Wie is eure Meinung zu diesem Thema?
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Beitrag von Bernhard » Donnerstag 6. April 2006, 15:56

Hier eine sehr interessante Diplomarbeit zum Thema:

Wiener Klangstil auf der Trompete

http://iwk.mdw.ac.at/Forschung/pdf_date ... n-Wien.pdf

Wirklich sehr lesenswert, nicht nur für Klassiker!

Übrigens: Prof. Pomberger von der Wiener Musik-Uni akzeptiert auschliesslich Breslmair Mundstücke bei seinen Studenten.
Zuletzt geändert von Bernhard am Donnerstag 6. April 2006, 15:59, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von Miss Trumpet » Freitag 7. April 2006, 00:15

Bernhard hat geschrieben:Übrigens: Prof. Pomberger von der Wiener Musik-Uni akzeptiert auschliesslich Breslmair Mundstücke bei seinen Studenten.
Was aber nur etwas über Prof. Pomberger aussagt, und nicht über den sogenannten "Wiener (Klang-)Stil".

LG, Miss Trumpet
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Beitrag von Sascha » Freitag 7. April 2006, 10:21

Hab selbst eine Zeit bei Prof. Pomberger studiert und habe auf Schantl gespielt.
Seit ich angefangen habe Trompete zu lernen spielte ich Schantl (6 Jahre), dann Breslmair (10 Monate) und jetzt Windhager.
Der unterschied war das Gefühl, aber der Ton ist annähernd der gleiche geblieben.
Die Diplomprüfung vom Lomi kenn ich schon.
Danke aber trotzdem!
CARPE DIEM!!!
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Beitrag von knatterbock » Dienstag 18. April 2006, 14:34

Was würdet ihr für Breslmair (oder anderes?) Mundstück empfehlen: spiele B-Drehventiltrompete von Arno Windisch aus den 60er Jahren mit Bach 1C. Gibt es da Verbesserungsmöglichkeit hinsichtlich Klang und Anprache? :D

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Beitrag von monke » Dienstag 18. April 2006, 15:08

Da würde ich von Breslmair mal das G1 (1er Kessel und 1er STengel) ausprobieren. Der Kessel ist V-förmig und produziert einen volleren Ton auf deutschen Trompeten.

Wenn du auf große Mundstücke stehst, gibt es dann noch von Klier das PMK 4.1. Wurde entworfen von Prof Krämer. Ist ein Riesentopf.

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Beitrag von Sigbertelchen » Dienstag 18. April 2006, 20:43

Wenn man nicht wirklich entsprechende Vital-Kapazität hat, denke ich, ist das G1 von Breslmair überdimensioniert.

Ich bin weiß Gott kein schwachbrüstiger Trompeter, aber ich begnüge mich mit einem G2, weil ich das Gefühl habe, daß mir das G1 die Kraft aus dem Körper saugt.

Mag viell. damit zusammenhänge, daß ich eher weit mensurierte Instrumente spiele. Müsste man von Instrument zu Instrument ausprobieren, wie man sich tut. Daß es mit Breslmair-Mundstücken eine Verbesserung zum 1C von Bach gibt, ist für mich ganz klar und fix.

Am Besten, man ruft bei Hr. Breslmair mal direkt an (kontakt: http://www.breslmair.at) und lässt sich was schicken. Macht er zumindest in Österreich gerne; wie´s nach D ausschaut, weiß ich allerdings nicht.

...wobei: ich werde in Kürze mal den Hr. Windhager antesten (http://www.whr-mouthpieces.at).

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