Kritik CONN 52B Connstellation

Welches sind die besten ?

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Puukka
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Kritik CONN 52B Connstellation

Beitrag von Puukka » Sonntag 28. August 2005, 22:43

Hallo Freunde
Hier eine Kritik über die 52B. Sie ist ja in einem sehr interessanten Preissegment und deshalb ist dieser Beitrag sicherlich für den Einen oder Anderen Interessenten von Nutzen.
Ich hab die Lackierte Version günstig bestellt und sie ist fertigungstechnisch sehr schön bis auf zwei Mankos.

1.) Die Pumpen müssen sich erst einschleifen (also jeden Tag Ölen und Auswaschen des grauen Abriebs ist während der nächsten Zeit gefragt).
und
2.) Der Lack der lackierten Version ist hauchdünn und deshalb nach zwei Wochen bei den Griffstellen schon teilweise weg!

Spieltechnisch ist zu sagen, daß sie einen vollen, relativ hellen Klang produziert und man ordentlich Luft hineinpusten kann. Der Ton bleibt aber auch im ff schön und wird nicht ordinär oder "spread".
Also von der lackierten Version rate ich ab, ich werde vermutlich bei Reklamation auf die versilberte Version umsteigen, obwohl die Lackierte meiner Meinung nach schöner ist. Jedoch ansonsten ist sie durchaus für den Preis zu empfehlen, wenn man wenig Widerstand mag und die Puste dafür hat.
Die King Legend ist oder war übrigens die Gleiche mit einteiligem Schallbecher.
LG Herbert
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nic
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Beitrag von nic » Montag 29. August 2005, 07:56

hallo herbert,
hab die king in lackiert, der lack hält eigentlich gut, nur der 2.ventilzug hat sich im gigbag etwas abgerieben. das mit den ventilen hatte ich auch, ist erst nach ca. 6 Monaten besser geworden. jetzt laufen sie sehr zuverlässig mit wenig öl. der unterschied zur conn liegt glaube ich auch im mundrohr, meins ist jedenfalls aus rotmessing.

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Beitrag von baldici » Donnerstag 1. September 2005, 12:54

Hallo Herbert!

Viel Spaß mit dem neuen Spielzeug!
Nur so aus Neugier: Wo hast du die Conn her, und wieviel hast du bezahlt?

Gruß,

Martin

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Puukka
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Beitrag von Puukka » Donnerstag 1. September 2005, 14:25

Hallo Martin :D
Ich hab sie dort gekauft, wo sie am billigsten war...ich hab sie bei Piano Werner bestellt. Keine Versandkosten und ein Österreichisches Konto.
Der Meister selbst überprüft die Kannen bevor er sie versendet. Das mit dem Lack war nicht vorherzusehen. Der Kundendienst ist sehr gut, die Trompete ist schon unterwegs zum Umtausch.
LG Herbert
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Beitrag von Blink » Dienstag 6. September 2005, 10:06

Hallo,


ich hab mal ne kurze Verständnisfrage. Was genau ist der Unterschied zwischen einer 38B und einer 52B? Beziehungsweise welche von beiden hat die größere Bohrung?

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Puukka
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Beitrag von Puukka » Dienstag 6. September 2005, 12:43

Hallo Blink
Die 38B Connstellation ist eine komplett unterschiedliche Trompete.
Die 38B war eine "klassische" CONN mit kleiner Bohrung und grosser Bell, wobei es die Vernickelte und die selten anzutreffende, sogenannte "lightweight" aus Gelbmessing gab.
Die kleine Bohrung sorgt für schnelle Ansprache mit wenig Luftverbrauch, der Ton ist recht schnell gesättigt und kernig. Der grosse Becher hat das ein wenig kompensiert. Beliebt war die vernickelte Version bei den Bigbandtrompetern jedoch war sie eher ein Kraftinstrument (grosser Widerstand), soweit ich mich erinnern kann. Die langen Pumpen waren vernickelt (kein Monel).
Die 52B ist leightweight und sehr offen, also fast das Gegenteil.
Schade, daß keine "klassische" CONN mit kleiner Bohrung mehr hergestellt wird, ich hab eine "New York Symphony" aus den 30ern, eine "Victor" aus den 70ern und eine "Connquest" aus den 80ern gehabt und sie waren alle mit "Seele".
LG Herbert
Zuletzt geändert von Puukka am Donnerstag 8. September 2005, 14:12, insgesamt 1-mal geändert.
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Soulman

Beitrag von Soulman » Donnerstag 8. September 2005, 12:48

Hallo Herbert,

es gibt einen exakten Nachbau der 38B. Heißt Mariachi und wird von Kanstul gebaut. Auch nach vielen Meinungen aus dem "Trumpetherald" kommt sie sehr nahe an das Original heran. Spiel´sie ruhig mal an. Es lohnt sich.

Grüße
Soulman

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Beitrag von Puukka » Donnerstag 8. September 2005, 14:13

Wow, sieht interessant aus.
Jedoch wieder einmal die Frage....wo testen.
LG Herbert
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Beitrag von renzo » Freitag 9. September 2005, 00:01

hallo herbert,

falls es dich mal von wien in das weltberühmte kerkrade (NL - ganz nah' bei aachen) verschlägt: musiekcentrale hanssen hat sie alle da: europaimporteur von kanstul und wenn du glück hast ist ruud breuls auch gerade da und du kannst mit ihm fachsimpeln. die mariachi kosten zw. 1.875 (standard = 990) u. 2.225 (premier = 991 - silver) euronen.

lg
klaus

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Beitrag von nic » Freitag 9. September 2005, 07:38

weiß jemand von euch, warum kanstul das teil mariachi genannt hat?

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Beitrag von baldici » Freitag 9. September 2005, 07:44

Weil die alte Connstellation wegen ihres typischen Sounds bei den mexikanischen Mariachi-Trompetern einfach die begehrteste Trompete war und ist.

Noch heute warnen unsere amerikanischen Freunde jeden Trompeten-Touristen davor, mit einer Connstellation nach Mexiko einzureisen. Ein Bekannter von mir hat das ignoriert - seine Conn war noch am ersten Tag weg. Einmal kurz nicht hingeschaut... :shock:

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Re: Kritik CONN 52B Connstellation

Beitrag von ttrumpett » Sonntag 13. Januar 2019, 14:28

Habe diesen alten Beitrag gerade gefunden. ….
Sorry wenn ich ihn wieder aufwärme aber mein Interesse für Conn Trompeten beginnt gerade erst...
Nach dem was ich gerade gelesen habe ist nicht die 52B (leicht und offen, wie Herbert schreibt)
die berühmte laute Bigband-Lead-Spritze sondern die
Conn Constellation 38B ?? ist das richtig?
Wäre froh über Eure Antworten, Peter

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Re: Kritik CONN 52B Connstellation

Beitrag von Butenostfrees » Sonntag 13. Januar 2019, 17:27

Ja, richtig.

Gruß vom Butenostfrees
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Re: Kritik CONN 52B Connstellation

Beitrag von ttrumpett » Sonntag 13. Januar 2019, 19:58

Danke!!

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Re: Kritik CONN 52B Connstellation

Beitrag von Butenostfrees » Sonntag 13. Januar 2019, 20:37

Moin allerseits,

hier kannst Du nachschauen, welcher Trompeter/welche Trompeterin welches Horn (und welche Mundstücke) spielt bzw. gespielt hat:
http://abel.hive.no/trompet/playerhorn/

Gruß vom Butenostfrees
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