Band in a Box

z.B. Dämpfer, Übungsgeräte...

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franzl
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Band in a Box

Beitrag von franzl » Montag 29. März 2010, 13:16

Können mit Band in A Box auch mehrstimmige (vierstimmige) Sätze bzw. Partituren erstellt und ausgedruckt werden ?

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Bixel
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Re: Band in a Box

Beitrag von Bixel » Montag 29. März 2010, 13:24

Soweit ich den Überblick über die aktuelle Version habe: Nein.

Die Möglichkeiten der Noteneditierung bei BiaB sind sehr eingeschränkt.
Das Erstellen von lead sheets funktioniert wunderbar, aber viel mehr geht nicht.

:NeNe:
.
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Re: Band in a Box

Beitrag von Mr.Maple » Montag 29. März 2010, 18:43

hab eine kleine Frage zu Band in a Box:

wie kann man den Kreuze eigeben ?

Wenn ich also z.B. C7(#5) hab ?

Danke im Voraus
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Re: Band in a Box

Beitrag von Bixel » Montag 29. März 2010, 18:59

@Wie kann man Kreuze eingeben?

Auf deutscher Tastatur: shift 3

:idea:
.
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moppes
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Re: Band in a Box

Beitrag von moppes » Donnerstag 1. April 2010, 09:11

BiaB nimmt leider das amerikanische Tastatur-Layout.

Suchhilfe: http://en.wikipedia.org/wiki/Keyboard_l ... ted_States

:-)
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Re: Band in a Box

Beitrag von buddy » Donnerstag 1. April 2010, 10:03

In der umfangreichen BIAB-Hilfe gibt es neben Tutorials auch eine Dastellung der Themen als "How To", neben der Menüführung auch zu erreichen über die Tastenkombination "Shift-F1" (Umschalttaste für Großbuchstaben plus F1-Sondertaste für die Hilfefunktion). Damit findet man im Klappmenü links und als Übersichtstafel rechts sehr schnell die passenden Tips für typische Probleme in BIAB, so auch "MAKING A SONG" mit dem ersten Thema "Typing in Chords" und als übernächsten Punkt die "Chord List" mit den BIAB-Akkordschreibweisen.
Vielleicht kann jemand mit der deutschen Version das korrigieren, ich schätze 'mal, es heißt in der deutschen Version dort "Wie man...", "Akkord-Liste" und "Akkord-Eingabe".
Eine weitere Eigenheit auf der dt. Tastatur ist die Eingabe von besonderen Basstönen, auf der dt. Tastatur wird ein G/F als g#f eingegeben, Upper Structure Chords wie G/F7 gehen von Hause aus nicht, vielleicht kann man es aber selbst definieren.
Eine Eingabe von bdim durch die Tasten bd (=b diminished/vermindert) und bm7b5 als bh (=half diminished) sind nützliche Abkürzungen, dabei entspricht b natürlich dem dt. h, das dt. b wäre in BIAB ein bb.
Zuletzt geändert von buddy am Donnerstag 1. April 2010, 13:18, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Band in a Box

Beitrag von franzl » Donnerstag 1. April 2010, 12:46

Hat jemand vielleicht Erfahrungen wie die Arrangements aus der Zusammenarbeit von Klemm´s Finale mit der BIAB-Software so rauskommen ? Sind die brauchbar oder zu "einfach" gestrickt ?

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Re: Band in a Box

Beitrag von buddy » Freitag 2. April 2010, 10:24

Die BIAB-Harmonisierung ist ein Plug-In, in Finale steht also ein Algorithmus für die Ergänzung einer Einzelstimme zum mehrstimmigen Satz zur Verfügung, der von PGMusic lizensiert wurde. Dir stehen aber nicht die vielen Möglichkeiten der Styles von BIAB innerhalb von Finale zur Verfügung. Mein simples Beispiel zeigt die Eingabe der einstimmigen "Melodie" mit Akkordsymbolen sowie zwei Chorusse mit Anwendungen der BIAB Harmonisation, erst einer mit "Drop-2" und dann mit "Terz darüber & 8va & 8vb". Es ist auch möglich, einen Satz auf mehrere Systeme aufzuteilen, z.B. vierstimmig SATB in vier Systemen darzustellen.
Bild

Ein Import von Mididaten aus BIAB in Finale führt zu dem alten Problem, dass die Notendarstellung zu hoch auflöst und schnell unleserlich wird. Man kann das steuern, aber es dauert und die Ergebnisse sind nicht wirklich gut. Die in dieser Hinsicht recht clevere BIAB- interne Darstellung der Midinoten bleibt nach meinen Erfahrungen bisher unerreicht. Allerdings sind Versuche auf diesem Gebiet extreme Zeitfresser, ich habe daher schon länger nicht mehr damit herumprobiert.

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Re: Band in a Box

Beitrag von FlüTro » Donnerstag 8. April 2010, 17:06

Alternative zu BIB ist "smart music"

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Re: Band in a Box

Beitrag von buddy » Samstag 10. April 2010, 09:31

Smart Music ist ein starkes Programm, nur recht verschieden von BIAB.

Smart Music benötigt eine aktive Internetverbindung zur Benutzung. BIAB läuft als konventionelles Programm ohne Internetverbindung. Den riesigen Funktionsumfang schaut man sich am besten auf der Homepage von pgmusic.com selbst an.

Smart Music ist völlig als Play-Along eines auf der Homepage einsehbaren Repertoires vorgesehen und zusätzlich als Korrekturwerkzeug ausgelegt. Es kann die Solostimme aufnehmen und den gespielten Ton mit der Stimme in einer Partitur zu vergleichen.
Der kreative Teil, nämlich die vielen Kompositons- und Arrangementmöglichkeiten sowie die umfassenden Soloist-Funktionen von BIAB fehlen in Smart Music.

Smart Music muss laufend lizensiert werden und ist mit 30 USD/Jahr für eine "Student/Performer" Lizenz recht günstig.
BIAB kann je nach Austattung ins Geld gehen, ist aber auch gebraucht zu bekommen. Jede Version ab V12 (2002) tut es da ganz gut, wenn man auf die neueren Details wie gesamplete Drums und Saxes usw. verzichten kann.

Beide Programme haben ihre Stärken und überschneiden sich nur in einem einzigen Punkt, nämlich als Begleitung einer Solostimme. Aber selbst diese gemeinsame Funktion wird auf unterschiedliche Weise erfüllt.

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Re: Band in a Box

Beitrag von FlüTro » Samstag 10. April 2010, 10:24

ich durfte es mal erleben bei jemanden,
der smart music professionell einsetzt.
Das war schon Klasse, und die Stimmführungen auch recht gut,
das ist höchst entwickelt und sehr musikalisch.
Hat auch eine "eingebaute" Intelligenz,
nimmt auf und druckt als Noten aus, Begleitung passt sich an usw.

ich hatte eine licensierte preiswerte Schülerversion,
und habe das Ding einfach nicht zum Laufen gebracht.
da steckte am Ende brutal viel Zeit ohne Nutzen drin,
dann habe ich es bleiben lassen.
Als Profi würd ich mich da reinhängen und es einsetzen.

BIB machte mir zumindest nie Spass (alte Version?),
einerseits genial, umfangreich und so,
andererseits immer so ein bisserl sehr unmusikalisch und "steiff".
Begleitung und Variationen/Stimmführungen mMn sinnlos
im Sinne von "halt einfach mal so gesetzt, damit da auch was rumdudelt"

Wenn mal jemand smart music hat und zum laufen gebracht hat,
bitte Rückmeldung, dann würde ich es auch nochmal versuchen

Peter

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Re: Band in a Box

Beitrag von Mattes » Dienstag 13. April 2010, 13:57

Ich habe Smartmusic einige Zeit genutzt, allerdings noch in der Version 8.5.

Auf Dauer war mir das dann aber doch zu teuer, da meine Schulzeit schon lange vorbei ist.

Zum Thema Intelligenz bei Smartmusic. Das Modul intelligent accompaniment ist eigentlich die Stärke von Smartmusic. Die Software wertet laufend den Mikrofeingang aus und wartet auf das Erklingen einzelner Noten. Man kann also während dem Spielen bewußte Tempowechsel durchführen. Die Klangqualität der Begleitungsinstrumente fand ich schon erheblich besser als in BIAB. Ich habe da aber vor ein paar Jahren hier im Forum schon etwas davon erwähnt, weiß allerdings nicht mehr wo.

Zur Installation von Smartmusic: Ich fand das eigentlich damals recht einfach. Software von der Herstellerseite runterladen, Lizenz online erwerben und schon konnte es los gehen. Wo liegt konkret dein Problem bei der Einrichtung?

Frage zur Begleitung in BIAB: Es soll wohl irgendwie eine Möglichkeit geben die Midi-Begleitung in BIAB etwas aufzuwerten (realistischer). Welcher Meister des Midis könnte mir da ein wenig weiterhelfen. :wink:

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Re: Band in a Box

Beitrag von Bixel » Dienstag 13. April 2010, 14:23

Mattes hat geschrieben: Frage zur Begleitung in BIAB: Es soll wohl irgendwie eine Möglichkeit geben die Midi-Begleitung in BIAB etwas aufzuwerten (realistischer). Welcher Meister des Midis könnte mir da ein wenig weiterhelfen.
Ich nutze BiaB überwiegend zum Unterrichten - wenn bessere ("natürliche") Play-alongs nicht verfügbar sind.

Das größte Sound-Übel war für mich immer das MIDI-Drumset.
Das mag damit zusammen hängen, dass ich ansonsten ausschließlich Klavier und Bass benötige, deren MIDI-Sounds ich immer als gerade noch erträglich empfand.

Das MIDI-Drumset lässt sich "entschärfen", indem man ein eigenes Drum/Patch File bastelt und dabei die m.E. hässlichen toms, die snare und die bass drum "stumm schaltet".
Eventuell bringt auch der Ersatz einer schlechten durch eine gute Soundkarte einen klanglichen Gewinn.

Seit in den aktuelleren BiaB-Versionen Real-Tracks für Drums und Bass verfügbar sind, hat sich der Sound der BiaB-Play-alongs um Welten verbessert.
Allerdings braucht man eine halbwegs frische Hardware, da das Verwalten der Wave-Anteile recht Arbeitsspeicher-intensiv ist.
Im schlechtesten Fall muss man eine oder zwei Minuten warten, bis das Play-along komplett berechnet worden ist und das Abspielen beginnen kann.

Für mich ist BiaB nach wie vor eine der "genialsten" Musik-Softwares.

8) :gut:
.
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Re: Band in a Box

Beitrag von Bixel » Dienstag 20. April 2010, 17:02

Auch das ist eine "Band in a Box":

http://www.facebook.com/video/video.php ... 901&ref=mf

:mrgreen:
.
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Re: Band in a Box

Beitrag von buddy » Dienstag 20. April 2010, 17:34

Die Midi-Sounds klingen nur so gut wie das verwendete Modul, die Chips auf Mainboards von PCs und Notebooks sind da mehr Notbehelf als das Gelbe vom Ei.
BIAB trifft am eigentlichen Klang keine Schuld, denn es stellt nur die Ansteuerungsdaten für die MIDI-Signalverarbeitung zur Verfügung. BIAB selbst erzeugt keine Klänge.

Möglichkeiten zur klanglichen Aufwertung, neben den REAL TRACKS:
1. Schon seit längerem gibt es zu BIAB auf der CD bzw. im Download-Paket einen Software Synthie von Roland, der nur zusätzlich installiert und im Programm eingebunden werden muss. Inzwischen gibt es noch einige Alternativen mehr, z.B. die Sampling Bibliothek des Garritan Orchestra, die auch beim Noteneditor Finale dabei ist.
2. Auf Ebay sind sehr gute Soundkarten älteren Datums mit anständigen WAVETABLE-Chip bzw. passenden Aufsteckkarten von Yamaha supergünstig zu bekommen.
3. Hat man noch ein altes, aber gutes Midi-Modul als externe Hardware zu Hause herumstehen, lässt sich dieses ansteuern.
4. Wenn nicht, kauft man sich eines (z.B. Yamaha MU-80 oder Roland JV 1010 und diverse Nachfolger). Oder ein günstiges, aber gutes Midi-Keyboard mit integriertem Wavetable-Synthi, z.B. das Yamaha CS1x (ca. 160 EUR auf Ebay, Luxusversion CS6x ca. 300 EUR), das dann aus BIAB angesteuert wird.
5. Gleiches gilt für diverse Hardware-Sampler mit und ohne Tastatur.

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