Tablet als Notenmappenersatz

z.B. Dämpfer, Übungsgeräte...

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Hochwälder
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Re: Tablet als Notenmappenersatz

Beitrag von Hochwälder » Mittwoch 22. August 2018, 09:15

Toneking hat geschrieben:
Dienstag 21. August 2018, 21:33
Was mich letztlich bei allen "Notenlese"-Programmen wie Mobile Sheets stört, ist dass ich die Noten mit all meinen Notizen und Eintragungen nur in dieser einen App habe. Wenn ich mal nicht kann, muss ich daran denken, vorher alles für die Kollegen bzw. Aushilfe zu exportieren.
Das Backup aller Daten ist aber doch wirklich kein großes Problem. Wenn ich mal nicht da bin liegt meine Notenmappe (analog) parat.
Ich kann mir das Arbeiten mit einen normalen pdf-Viewer nicht so recht vorstellen. Wie blätterst du, wenn du mehrere Seiten hast, und die Seiten-Übergänge dazu noch durchgehend zu spielen sind? Machst du das über Fußpedal?
Ich möchte die Bedienfunktionen von Mobilsheets, ob es das halbseitige Blättern, Verlinkungen innerhalb des Stückes bei größeren Sprüngen oder sonstige Dinge nicht missen.
Einziges Manko bleibt für mich das Notenlesen in freier, sonniger Wildbahn, was hin und wieder vorkommt. Das liegt aber nicht am Programm.
Hier warte ich auf eine bezahlbare Lösung mit einem Reader, sowas in der Art:
http://tabletmonkeys.com/gvido-music-sc ... een-gvido/
Gruß
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Re: Tablet als Notenmappenersatz

Beitrag von Dobs » Mittwoch 22. August 2018, 14:34

Ergänzend zu Hochwälder füge ich noch hinzu, dass es überhaupt kein Problem ist, die Noten inklusive der Anmerkungen als PDF zu exportieren und so anderen Musikern per Email oder Dropbox zur Verfügung zu stellen.
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Re: Tablet als Notenmappenersatz

Beitrag von OndraJ » Mittwoch 22. August 2018, 14:49

Wie verhält sich das Display mit Lichttechnik?
Laser-Moving-Heads und Led-Washer,...
Das ist oft mit Klarsichtfolien schon problematisch. Manchmal blendet es zurück ins Gesicht und manchmal ist einfach nichts mehr zu lesen.

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Re: Tablet als Notenmappenersatz

Beitrag von Toneking » Mittwoch 22. August 2018, 18:22

Hochwälder, Dobs,
das ist alles richtig, aber natürlich auch Geschmackssache:
ich mag es nicht, wenn die Verfügbarkeit meiner Noten für die Kollegen davon abhängt, dass ich vorher aktiv tätig werde. Das ist weniger eine Frage von Aufwand, sondern von "dran denken und machen". Ich ärgere mich über Kollegen, die beim Gig nicht da sind - und ihre Noten auch nicht.

Blättern ist für mich kein Thema, weil ich lieber durch die Stücke scrolle, habe ich auch bei Mobile Sheets so gemacht.

Letztlich habe ich mich für die beschriebene Lösung entschieden, weil sie für mich ohne weiteres Nachdenken genauso intuitiv funktioniert wie Papiernoten und Bleistift.

Unterm Strich gibt es reichlich Möglichkeiten, so dass jeder die wählen kann, die zu den eigenen Ansprüchen am besten passt.

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Re: Tablet als Notenmappenersatz

Beitrag von Hochwälder » Mittwoch 7. November 2018, 11:02

Bixel hat geschrieben:
Donnerstag 9. August 2018, 11:52
Man darf es halt nicht übertreiben. Ich habe MobileSheets so eingestellt, dass die Navigationsleiste unten dauerhaft eingeblendet bleibt. Dann erscheint das Notenbild in der Horizontalen um etwa 8% gestaucht - das finde ich erträglich. Mein Post vom Montag zeigt diese Einstellung im Vergleich zum (nicht verzerrenden) Odys. Man muss m.E. schon sehr genau hinschauen, um die Verzerrung wahrzunehmen; mich stört sie nicht.
Mit neuer Brille habe ich auch kein Problem mehr mit dem schmaleren Trekstor :lol:
Der Austausch der Daten zwischen Aeon und Trekstor per Backup funktioniert auf jeden Fall noch reibungslos, sodass ich ohne größeren Aufwand das Aeon zumindest als Ersatzgerät oder dauerhaft auf dem Notenpult meines Proberäumchen belassen kann.
Wie meine Satznachbarin bemerkte: Der Trend geht eindeutig zum Zweit-Tablet :oops: :mrgreen:
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Re: Tablet als Notenmappenersatz

Beitrag von AlexH » Donnerstag 6. Dezember 2018, 17:07

ich hab jetzt auch bei Ebay ein Trekstor günstig geschossen - gibt es Empfehlungen für einen Touchstift, der gut damit funktioniert?
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