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Breslmair v. Warburton

Verfasst: Dienstag 19. November 2019, 21:58
von paco de colonia
Ohne mich in Unmengen an Threads und in die Werbebotschaften

Re: Breslmair v. Warburton

Verfasst: Dienstag 19. November 2019, 22:04
von paco de colonia
...beider Hersteller einarbeiten zu müssen:

Was ist für mich die bessere Wahl hinsichtlich Auswahl, Möglichkeiten, Preis-Leistungsverhältnis
und möglichem Wiederverkaufspreis?
Ich spiele eine XL Spada 468 und eine Yamaha 9335 NYS, und möchte gerne ein Modulsystem kaufen
mit dem ich jetzt und in Zukunft von Ballade über Mainstream bis zu Lead gut ausgestattet bin.

Oder ist das alles Quatsch, weil ich mit meinem Bach Megatone 3C und einem Monette-Lead fast alles abgedeckt habe?

Viele Grüße aus Köln
Paco

Re: Breslmair v. Warburton

Verfasst: Mittwoch 20. November 2019, 08:23
von Sandu
Als überzeugter Breslmair-Nutzer würde ich allerdings bei jemandem, der lediglich zwei Pumpen bespielt, nicht zu Breslmair wechseln. Pumpventiltrompeten sind nicht unbedingt das Steckenpferd von Breslmair.

Re: Breslmair v. Warburton

Verfasst: Mittwoch 20. November 2019, 08:40
von doc_trumpet
... du hast doch 2 sehr gute Mundstücke :-)

Re: Breslmair v. Warburton

Verfasst: Mittwoch 20. November 2019, 09:27
von Albert Castillo
paco de colonia hat geschrieben:
Dienstag 19. November 2019, 22:04
...beider Hersteller einarbeiten zu müssen:

Was ist für mich die bessere Wahl hinsichtlich Auswahl, Möglichkeiten, Preis-Leistungsverhältnis
und möglichem Wiederverkaufspreis?
Ich spiele eine XL Spada 468 und eine Yamaha 9335 NYS, und möchte gerne ein Modulsystem kaufen
mit dem ich jetzt und in Zukunft von Ballade über Mainstream bis zu Lead gut ausgestattet bin.

Oder ist das alles Quatsch, weil ich mit meinem Bach Megatone 3C und einem Monette-Lead fast alles abgedeckt habe?

Viele Grüße aus Köln
Paco
Schilke Symphony Serien, für dich die Große 3...?

Nur ein weiterer Vorschlag.


(M3C wäre normale Bohrung und Schaft. M3 für C Trompete (perinet). Für Drehventile M3* (oder auch M3). F3 wäre ein Flügelhornkessel mit kürzerer Trompetenschaft. Und es gibt Kornett und Lead Mundstücke mit gleichen Rand V3 und S3. Ryan Kisor, Wyntons Lead, spielt eine davon.)

Re: Breslmair v. Warburton

Verfasst: Mittwoch 20. November 2019, 11:22
von Jamer
Ich hab in den letzten 15 Jahren Tilz - Breslmair - Klier - Bach - Yamaha gespielt und dann die letzten 5 Jahren ausschließlich Wick (Flügelhorn) & ein Yamaha 14e4 Top mit Breslmair-Gewinde parallel gespielt und bin nun 2019 auf Warburton gewechselt. Warum?

Bei Warburton gibt es kleinere Größen serienmäßig (mMn Ideal fürs downsizing), es gibt Flügelhornmundstücke mit größerer Bohrung in allen (un)möglichen Schaftvariationen und der Rand ist für mich schlicht und einfach sehr konfortabel. Via Thoman kann man zudem unkompliziert alle Sonderwünsche ohne Aufpreis aufgeben, die man begehrt.

Zudem taugt mir das zweitelige Setup besser als der 3-teilige, vor allem da mir der Warburton Standartrand so super passt.

Auf der Drehventil Brezel (Dowids) spiele ich derzeit einen sonderangefertigten 8XD Kessel in V Form mit 12* Stengel oder einen Holger Mack (Dowids-)Stengel. Auf dem Drehventilflügelhorn kommt zumeist ein 8FLX mit 4,2 mm Bohrung zum Einsatz. Und auf dem Pumpventil-Flügelhorn (Courtois) ein serienmäßiges 8FLX B. Besson Meha 60MP Bb/A Piccolo Trumpet by Kanstul: Etwas kleiner, 9SV mit 3* stengel, aber da werde ich wohl noch mit dem 9MV und einem etwas größerem Backbore experimentieren.

Jamer

Re: Breslmair v. Warburton

Verfasst: Mittwoch 20. November 2019, 14:21
von OndraJ
Ich habe gute Erfahrungen mit beiden Herstellern gemacht.
Meine persönliche Empfehlung an dich ist aber: Versuch alles auf einem Mundstück zu spielen. Wähle ein Allroundmundstück mit gutem Sound (Z.B. Warburton 4MD oder 5MD oder ev. ein M Kessel wenn es seichter sein soll, oder Breslmair G3B) und wechsle nicht stänig herum. Das bringt in der Regel nichts.
Seien wir uns mal ehrlich...welcher Amarteur oder Semi-Pro braucht wirklich ein Leadmundstück? Bzw. wer kann im Ernstfall damit bessere Ergenisse im Hinblick auf Genauigkeit, Klang und Intonation abliefern?

Experimentieren mit Backbores macht meiner Erfahrung nach Sinn. Die richtige Backbore kann sich sehr positiv auf Intonation, Slotting, Artikulation und Klang auswirken.

Noch ein Tipp:
Ich besitze selbst bestimmt über 30 Mundstücke. Ständig lockt die Versuchung, zu probieren, ob die Stelle nicht mit einem anderen Mundsstück besser, leichter oder schöner geht. Da ruiniert man mehr.
Mein Lehrer sagte mal, steck deine Mundstücke ins Gefrierfach. Bis sie dann aufgetaut sind, ist die Versuchung wieder weg. Da ich zu viele Mundstücke für das Gefrierfach habe, habe ich alle übrigen Mundstücke in eine Schachtel verpackt und in der Garage verstaut. Das wirkt Wunder.

Re: Breslmair v. Warburton

Verfasst: Samstag 23. November 2019, 19:20
von gozilla
Moin moin,
ohne jetzt dem Themenersteller zu nahe treten zu wollen...
Hier werden Dinge geschrieben und vorgeschlagen teilweise Hören-Sagen oder total neben dem Thema dass mir echt bange um nicht zu sagen schlecht wird. Sorry.
Wer die musikalische Vita von Paco hier im Forum gelesen hat, wird wissen was ich meine.
Und wer nicht genau die beiden( seine) Instrumente zu Hause hat und dazu seine Mundstücke. Frage welches Monette Lead ? Braucht eigentlich gar nicht Schreiben.
Und dann noch Modulsystem
Kaum überschaubare Auswahlmöglichkeit die ohne Fachwissen und Anleitung zur Katastrophe führen muss.
Einziger Tipp von mir spiel mit den Mundstücken die Du hast und investiere das gesparte Geld in Unterricht und/oder Seminare Workshops.
Gruß G