Größeres Mundstück zum Üben?

Welches wofür / für welchen Zweck

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gd_luck
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Größeres Mundstück zum Üben?

Beitrag von gd_luck » Montag 19. November 2018, 11:51

Hallo,
gerade bei etwas Lesen im Internet bin ich auf eine Info gestoßen, die sagt, man solle beim Mundstück vom Kessel her immer ein großes Mundstück zum Üben wählen, weil bei diesen der Ton schöner wird und man auch keine hohen Töne "herauspressen" kann, d. h. diese auch vernünftig lernen muss.

Nun meine Frage: Lohnt es sich dann, fürs Üben zu Hause ein größeres Mundstück zu besorgen, oder ist das sogar eher kontraproduktiv?
Und wenns sinnvoll ist, welches Mundstück könnte ich wählen, wenn ich aktuell ein Spezial Tilz 17SE spiele?

Für alle Tips und Meinungen bedanke ich mich im Voraus!

Perplex
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Re: Größeres Mundstück zum Üben?

Beitrag von Perplex » Dienstag 20. November 2018, 13:37

Ich halte persönlich nichts davon auf anderen Mundstücken, sei es nun größer oder kleiner, zu üben, wenn du nicht vorhast, diese auch wirklich in Auftrittssituationen zu nutzen.
Den vermeindlich schöneren Ton, den du auf dem größeren Mundstück bekommst, wirst du ohnehin nicht 1:1 auf das kleinere übertragen können.
Wenn du sogar vorhast immer auf dem großen zu üben und zu Auftritten ein anderes zu verwenden, wirst du evtl. eher noch Probleme bekommen überhaupt passabel auf deinem normalen Mundstück zu spielen.

--> übe auf dem Equipment, das du auch wirklich in Auftrittssituationen verwenden willst

Trumpetzky
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Re: Größeres Mundstück zum Üben?

Beitrag von Trumpetzky » Dienstag 20. November 2018, 14:42

Ich würde zum üben nie ein stark abweichendes Setup verwenden, da ich zu viel Angst hätte, mich und meinen Körper damit so zu verunsichern, dass es in der Auftritts-Situation sicher in die Hose geht.

Sandkuchen
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Re: Größeres Mundstück zum Üben?

Beitrag von Sandkuchen » Dienstag 20. November 2018, 17:30

Nach meiner Überzeugung sollte man mit dem Mundstück üben, mit dem man auch Auftritt. Sollten keine Auftritte anstehen oder für spezielle Übungen, kann aber ein Wechsel Sinn machen.

Geht es Dir um einen "großen" Ton könnte eine Topf Sinn machen. Also z.B. die Übst am Tag 1 Stunde. Dann könntest Du 5 bis 10 Minuten Choräle oder Vocalisen spielen. Erst mit dem Topf und geilem Klang. Danach mit dem normalen Mundstück und dem Versuch den Sound vom Topf auf das andere Mundstück zu übertragen.

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Re: Größeres Mundstück zum Üben?

Beitrag von gozilla » Mittwoch 21. November 2018, 08:38

Sandkuchen hat geschrieben:
Dienstag 20. November 2018, 17:30
Nach meiner Überzeugung sollte man mit dem Mundstück üben, mit dem man auch Auftritt. Sollten keine Auftritte anstehen oder für spezielle Übungen, kann aber ein Wechsel Sinn machen.

Geht es Dir um einen "großen" Ton könnte eine Topf Sinn machen. Also z.B. die Übst am Tag 1 Stunde. Dann könntest Du 5 bis 10 Minuten Choräle oder Vocalisen spielen. Erst mit dem Topf und geilem Klang. Danach mit dem normalen Mundstück und dem Versuch den Sound vom Topf auf das andere Mundstück zu übertragen.
Moin,
das Einzige wo ich Dir zustimmen würde ist das mit dem großen Ton im Kopf...der Rest ist vorsichtig formuliert nicht ganz so...würde das ganze eher andersrum Sehen

Also eher auf klein und kleinst ID und/oder Flachheimer üben und auf groß oder normal Spielen
Nimmt man die Bestenliste vom großen T als Massstab dann wäre da etwa 3C klein und 11/4 C groß
Ich behaupte jetzt mal wer dauerhaft mit 3c und kleiner übt verbessert die Effizenz seiner Ansatzmaske und Lippenöffnung und kann dann sofern er es schafft nicht in das größere Mundstück mit den Lippen reinzuwappeln auch besser Spielen.
Gut meine Wenigkeit ist einigermaßen unempfindlich was Mundstückwechsel angeht aber auf einen Versuch kann es jeder ja mal ankommen lassen.

Gruß G
Muss dazu noch etwas weiter Ausholen

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Re: Größeres Mundstück zum Üben?

Beitrag von Singvögelchen » Mittwoch 21. November 2018, 15:13

Ich betreibe seit vielen Jahren folgendes Modell: Einspielen auf dem Großen und dann im Dienst ein Spürchen kleiner. Mit dem Instrumentarium ähnlich: Einspielen immer vollständig auf B, dann oft Wechsel zur C. Warum das alles? Aus Gründen der Kontrolle und der Sicherheit. Wenn ich auf der B ein halbwegs sicheres
E/F''' schaffen kann, dann wirds mit der schlankeren Variante richtig überzeugend und brillant. Und wenn ich eine Stunde mit größtmöglichem Klang gespielt habe (insbesondere auch extrem leise Stellen...hohe Feinspannung) dann kann ich davon was mitnehmen auf die kleineren Varianten.
Wie gesagt, viele machen das anders, bei mir klappt es aber wirklich gut.
Liebe Grüße vom Singvögelchen!


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Re: Größeres Mundstück zum Üben?

Beitrag von gd_luck » Donnerstag 22. November 2018, 14:36

Danke für alle Tips, sehe jetzt über alles also, dass wenn überhaupt ein Unterschied besteht, der nicht zu groß ausfallen sollte?

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Re: Größeres Mundstück zum Üben?

Beitrag von doc_trumpet » Donnerstag 22. November 2018, 18:10

@ singvögelchen - machst du das wirklich ? Ich meine größeres Mundstück zum Einspielen ? Trompete ist klar - immer auf der B einspielen :-)
LG doc

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Re: Größeres Mundstück zum Üben?

Beitrag von Singvögelchen » Freitag 23. November 2018, 11:01

Jip, immer. Genaue Maße per PN...nicht dass das wer nachmacht und mich verklagt bei Misslingen

:argh:
Liebe Grüße vom Singvögelchen!


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