Challenger 3137ST: C3 "fehlt", spricht nicht an

Welches sind die besten ?

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Alfa145
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Challenger 3137ST: C3 "fehlt", spricht nicht an

Beitrag von Alfa145 » Mittwoch 1. Mai 2013, 17:47

Gudn,
lese hier im Forum schon lange die Beiträge, jetzt habe ich mich endlich angemeldet :D

Das Problem: Bei meiner Challenger 3137ST spricht das C3 überhaupt nicht an.
Alles darunter geht sehr gut und ich bin zwar höhentechnisch nicht der allerbeste aber überm C3 sprechen die Töne auch so an (und klingen) wie ich mir das vorstelle.
Das C3 trifft man aber so gut wie nie, sondern rutscht immer auf den unstimmigen Naturton drunter ab (b2 ?). Wenn es mal zufällig kommt, klingt es extrem dünn und kratzig und wenn man versucht dies zu korrigieren landet man wieder bei einem anderen Ton.
Erst dachte ich es liegt an mir, aber ein professioneller Trompeter und ein Semiprofi (dessen Meinung ich sehr schätze) haben diesen Umstand bestätigt.
Außerdem kommt das C3 auf meiner Stagg ohne große Probleme, obwohl diese der Challenger sonst in allen Aspekten unterlegen ist mMn. Auch auf dem Flügelhorn geht es ganz gut (wenn auch sehr anstrengend :D )

Habt ihr Ideen woran das liegen könnte? Oder gar Lösungsvorschläge? :wink:
Eine neue Trompete möchte ich echt nicht, da sie mir eig extrem gut gefällt, gerade klanglich ist sie genau das was ich will :)
Würde mich über jede Antwort freuen!
Gruß
Max

Deakt_20141221

Re: Challenger 3137ST: C3 "fehlt", spricht nicht an

Beitrag von Deakt_20141221 » Mittwoch 1. Mai 2013, 19:28

Gelöscht
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Thomas_D
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Re: Challenger 3137ST: C3 "fehlt", spricht nicht an

Beitrag von Thomas_D » Mittwoch 1. Mai 2013, 19:37

Hallo Max,

Erstmal herzlich willkommen hier im Forum. Ich habe ein ähnliches Problem, bei mir ist das C4 nicht mitgeliefert worden. :narr:
Aber mal Spass beiseite. Wenn es Dir nicht zwei andere Trompeter bestätigt hätten, würde ich auf ein Ansatzproblem tippen. So würde ich sagen ist irgendetwas an der Kanne nicht in Ordnung. Hast du sie mal komplett gereinigt? Ansonsten mal zum Instrumentenbauer gehen und durchchecken lassen.

Gruß
Thomas

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Re: Challenger 3137ST: C3 "fehlt", spricht nicht an

Beitrag von Alfa145 » Mittwoch 1. Mai 2013, 20:28

Erstmal vielen Dank für die Antworten! :gut: Finde es auch gut, dass ihr meine Frage ernst nehmt, die von mir genannten Trompeter haben mich erstmal verspottet, bis sie es dann selbst nicht hingekriegt haben :D
@truvuzelo: Ein Umbau ist für mich momentan keine Alternative. Denke das ist auch mit viel Zeitaufwand verbunden, bis denn die schuldige Komponente gefunden ist. Aber gut dass du schonmal eine kompetente Adresse diesbezüglich nennst.Über Endres hab ich schon viel gutes gehört, Nürnberg ist aber bei mir nicht grade um die Ecke ;).
Die von dir genannten Spieltechniken werd ich mal ausprobieren, hört sich zimlich logisch an :gut: Vielleicht kann ich so doch noch das C3 auf dieser Trompete finden :D

@Thomas_D: Ja das c4 ist bei keiner meiner Trompeten dabei, finde ich eine totale Schweinerei :lol: :lol: Bei Trompetern ist ja meistens erstmal das Material schuld, deswegen war ich auch erst skeptisch ob ich überhaupt ernsthafte Antowrten bekomme :) Gereinigt wird die Trompete so jedes halbe Jahr. Es ist halt komisch, dass sonst alles passt, sonst wär ich schon längst zum Instrumentenbauer... Wie oben erwähnt versuche ich das auch zu vermeiden, denke das der Aufwand relativ groß ist, das Problem zu finden. Kurz mal drüber gucken wird wohl kaum reichen ;)

Lg
Max

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Re: Challenger 3137ST: C3 "fehlt", spricht nicht an

Beitrag von OndraJ » Donnerstag 2. Mai 2013, 10:52

Probier mal einen Hilfsgriff?
Spiel das C3 mit dem gedrückten 1. Ventil und berichte obs besser ist. Binde die drei Töne Bb2 - C3 -D3 und wieder runter, alle mit dem 1. Ventil und dann leer (ohne Ventl).

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Re: Challenger 3137ST: C3 "fehlt", spricht nicht an

Beitrag von burt » Donnerstag 2. Mai 2013, 11:18

Ich hatte solch ein Problem mal Mitte der 90er bei einer Schilke B5, allerdings beim D3.
C3 und E3 kamen wunderbar, nur das D sprach nicht an und klang stumpf und kratzig, sowohl auf 1 als auf 0.
Die Trompete war ansonsten in hervorragendem Zustand, es war technisch nichts festzustellen, wie verhext.
Habe die Trompete dann in Zahlung gegeben und mir eine Strad gekauft.

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Re: Challenger 3137ST: C3 "fehlt", spricht nicht an

Beitrag von Alfa145 » Freitag 3. Mai 2013, 00:49

Mit Griff "1" ist es marginal besser, da kommt der Ton zumindest halbwegs wie er soll, Klang und Intonation sind aber nicht sehr berauschend, ums höflich auszudrücken. Aber besser als mit "0" auf jeden Fall. :gut:
Genauso mit dem Binden: auf "1" kommen Bb2 - C3 - D3 ( wie gesagt C3 immer noch nicht toll) aber auf "0" kann ich nur zwischen Bb2 und D3 hin- und herbinden, zwischendrin kommt höchstens mal kurz ein "kratzer" im Ton, statt dem C3, und dann der respektiv andere Ton.
Interessant mal von jemandem zu hören, der ein ähnliches Problem hatte. Echt komisch, ich meine wenns China-Kannen wärn, gut Schwamm drüber, aber B&S und insbesondere Schilke sind ja keine schlechten Hersteller... Verkaufen ist das letzte was ich machen möchte, hab auch im Moment keine Zeit mir eine neue Trompete zu suchen, aber wenn ich keine andere Lösung finde ist es wohl das sinnvollste.

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Re: Challenger 3137ST: C3 "fehlt", spricht nicht an

Beitrag von wernertrp » Freitag 3. Mai 2013, 12:04

Ich habe Probleme beim e3 bei meiner Schilke B5 aber nicht nur bei der.
Aber ich käme nie auf die Idee, daß auf diese zu schieben.

Wenn alles nicht mehr hilft - das Mundstück putzen.

Aber doch nicht Außen - Innen du Idiot.
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Re: Challenger 3137ST: C3 "fehlt", spricht nicht an

Beitrag von heckelbach » Freitag 3. Mai 2013, 12:19

Hallo!
Hast Du mal gecheckt, ob irgendwo ein Loch / schlechte Lötstelle ist? Ein Loch, sei es auch klein, im "Schwingungsbauch" des C3 würde genau das was Du beschreibst hervorrufen.

Andere nutzen die Möglichkeit um unerwünschte Töne zu unterdrücken/ nur den gewollten zuzulassen ( die berühmte C-Klappe).
Also: Einfach mal die Dichtigkeit prüfen (lassen ).
Gruß

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Re: Challenger 3137ST: C3 "fehlt", spricht nicht an

Beitrag von Alfa145 » Freitag 3. Mai 2013, 13:05

@wernertrp: Es geht hier aber um ein - zugegebenermaßen ungewöhnliches- trompetenbezogenes Problem. Dass viele zuerst ihr Instrument beschuldigen bevor sie sich an die eigene Nase fassen ist mir auch klar. Aber es klappt bei allen meinen anderen Trompeten, obwohl die qualitativ schlechter sind, nur eben bei der Challenger nicht. Kann natürlich auch an der Inkompatibiliät von mir zur Trompete liegen, aber da es zwei anderen Trompetern genauso ging, schließe ich das mal vorsichtig aus. Am Mundstück liegt es leider auch nicht, das wäre aber ne schöne Lösung gewesen, ich hab noch einige quasi unbenutzte hier rumfliegen :D

@heckelbach: Guter Gedanke! Also Loch hat sie offenbar nicht, wenn man Mundstückaufnahme und Schallbecher verschließt kommt überhaupt keine Luft raus, wenn man sie ins Wasser legt. ( und ja es war Luft drin, bevor ich sie ins Wasser gelegt habe, bevor noch jemand fragt ;) ). Die Lötstellen sehn für mich ok aus, davon hab ich aber echt keine Ahnung. Falls ich sie demnächst mal zum Instrumentenbauer geben sollte, sag ich ihm auf jeden Fall, dass er da mal gucken soll.

Gruß
Max

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Re: Challenger 3137ST: C3 "fehlt", spricht nicht an

Beitrag von alberto1966 » Freitag 3. Mai 2013, 23:21

Mal eine ganz andere Frage, wie alt ist denn das Instrument?

Hast du dir mal die Dichtungen der Wasserklappen angesehen?

Nur mal so ein Gedanke von mir.

Gruß Albert

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Re: Challenger 3137ST: C3 "fehlt", spricht nicht an

Beitrag von Thomas_D » Sonntag 5. Mai 2013, 22:38

Man kann noch viel philosophieren, woran es liegen könnte. Ich würde, wie schon beschrieben, beim Instrumentenbauer vorbeischauen und die Trompete durchchecken lassen. Wenn der nichts findet verkauf das Ding! (Wobei man das ruhigen Gewissens nicht machen kann.) So ein technisches Wunderwerk ist eine Trompete ja nun auch nicht. Ist ja kein Atomreaktor. Wenn technisch nichts zu bemängeln ist, also alles sauber und dicht, ist das Instrument eben schlecht konstruiert und somit Altmetall.

Mal ganz ehrlich, was willst Du denn mit einer Trompete auf der ein C3 nicht funktioniert? Bei Tönen darüber könnte man noch sagen: ok, ist nicht so dramatisch. (Kommt natürlich aufs Genre an, was man spielt.) Aber C3??? Das ist ja, als wenn ich bei meinem Klavier eine Taste ausbaue oder bei der Gitarre einen Steg klaue. Wenn auf anderen Trompeten, die Du spielst, das C3 einwandfrei anspricht, würde ich doch einen Teufel tun und meinen Ansatz verbiegen oder mir irgendwelche Hilfsgriffe angewöhnen, nur damit ich dieses Instrument spielen kann.

Also, wenn technisch alles i.O. und es geht nicht, dann weg mit dem Ding.

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Re: Challenger 3137ST: C3 "fehlt", spricht nicht an

Beitrag von kleinerTrompeter » Montag 6. Mai 2013, 09:18

Ich hatte auch mal so eine Trompete!
Sie war neu, sah toll aus- aber sprach total mies an!
Da hilft nix, daß sind Gurken die bei der Produktion ab und zu anfallen.

Grüße
78er Bach Stradivarius 37 versilbert
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Re: Challenger 3137ST: C3 "fehlt", spricht nicht an

Beitrag von Alfa145 » Montag 6. Mai 2013, 13:20

Hallo nochmal,
danke für alle Antworten! Ich bin jetzt auch - der überwiegenden Meinung hier entsprechend- mal am Samstag zum Instrumentenbauer meines Vertrauens gefahren.
Er hat keine Fehler finden können und ist zu dem Schluss gekommen, dass sich daran wohl nix machen ließe. Mit verschiedenen Mundrohren und stimmzügen etc. rumzuprobieren hält er auch nicht für sinnvoll, da stimme ich auch vollkommen überein.
Bleibt das große Problem des Verkaufs... Ich will eig niemandem eine quasi nicht funktionierende Trompete verkaufen. Ohne sie zu verkaufen kann ich mir aber auch keine andere Trompete leisten. Ich meine wenn sie jmd anspielt und das C3 gut kommt, weil es zufällig die richtige Mundstück-Spieler-Instrument Kombi ist, wäre das ja kein Problem, bezweifle ich aber leider.
Wisst ihr ob B&S Instrumente zurückkauft? Oder gibt es andere Möglichkeiten, die Trompete zu verkaufen (zu einem angemessenen Preis) ohne diesen Fehler zu verheimlichen?

Gruß Max

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Re: Challenger 3137ST: C3 "fehlt", spricht nicht an

Beitrag von Maxbert » Montag 6. Mai 2013, 14:38

Wende dich doch mal direkt an B&S. Vielleicht überarbeiten sie das Instrument, oder tauschen aus. Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine solche Firma nichts tut, wenn Instrumente mit Konstruktionsfehlern auf den Markt gehen und damit ihrem Ruf schaden könnten und somit Neukunden abschrecken oder Bestandskunden vergraulen.

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