Und noch einmal Bach Qualität

Welches sind die besten ?

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Puukka
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Beitrag von Puukka » Mittwoch 11. Januar 2006, 20:20

Wie auch immer, eine saubere Lötstelle sieht für mich so aus, daß die Nähte ein feiner Streifen sind, bei dem im Idealfall so gut wie kein Lötsilber zu sehen ist.
Die Lötstellen, die zumindest damals bei den versilberten Bachs zu sehen waren, waren ausgetretenes Lötsilber im Übermass mit teilweise Schlitzen, dort wo wieder zuwenig Lötsilber vorhanden waren. Die Cuts und schlechtverschliffenen Stellen waren dermass, daß die Verkäufer, denen ich es gezeigt hatte, sie einstimmig "für diese Preisklasse eine Frechheit" bezeichnet hatten. Einer musste auch die Stössel austauschen, weil sie offenbar werksseits mit einer Zange festgedreht wurden. Das waren aber alles frisch ausgepackte Stücke!
Vielleicht war ja auch nur der Meister auf Urlaub und der Lehrling durfte mal für einige Tage löten, bei der Serienproduktion gibt das ja gleich eine Menge Montagstrompeten. Ich denke aber, daß sie (damals) bei den Versilberten einen Lötnaht-Abschleifvorgang ausgelassen hatten.
Also freut Euch über Eure Trompeten, die nicht so sind.
Meine lackierte VBS1 ist übrigens, wieso auch immer, makellos.
LG Herbert
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buccinator
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Beitrag von buccinator » Mittwoch 11. Januar 2006, 21:11

Die Alternative sitzt in Markneukirchen im Gewerbepark,...holt euch ne B&S Chall. II und der ganze Käse ist gegessen.

Ich spiele schon seit Jahren keine Bach mehr. Die Arroganz dieser Firma ist unerträglich geworden. Hohe Preise und schlampige unzuverlässige Verarbeitung. Die werden sich selbst überflüssig machen !!!

Spiele eine Chall II B-Trpt. vers. und ne Chall II C-Trpt. ( Jouko Harjanne) auch vers. --- Noch nie Probleme gehabt damit. Die sind klasse verarbeitet und gut versilbert, stimmen und klingen angenehm. Was will man mehr...???

Gruß aus OWL

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Beitrag von Trumpet-Master » Mittwoch 11. Januar 2006, 21:14

Hab auch ne Bach und bin mit meiner sehr zufrieden. 8) :!:
Bach 180S-37 ML Modell Stradivarius
mit Gold-Kit, Heavy Caps und rundem Stimmbogen 8)

Schilke 15

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Beitrag von corke » Mittwoch 11. Januar 2006, 22:01

also ich denke jetzt wird es langsam hier übertrieben. ich denke die kanne von puuka ist eine ausnahme. die bauen in der regel ordentliche kannen. und sie zu bezeichnen das sie schlecht sind kann man nicht behaupten. jeder hat andere vorlieben wie sich eine trompete spielen muss. und man kann das jetzt nicht alles verallgemeinern. bach gehört immer noch zu den top firmen und sie werden es auch immer gehören
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Beitrag von Trumpet-Master » Mittwoch 11. Januar 2006, 22:03

Jawolllll !! :lol:
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Beitrag von corke » Mittwoch 11. Januar 2006, 22:04

nicht das ich ein bach befürworter oder sowas bin. ich spiele eine yamaha weils ie mir besser gefiel
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Beitrag von Miboba » Mittwoch 11. Januar 2006, 23:08

buccinator hat geschrieben:Die Arroganz dieser Firma ist unerträglich geworden.
Dies gilt leider noch viel mehr für einige, die Trompeten von Bach spielen.

Meine Bach hat auch einen super Klang und ist sehr gut verarbeitet. Die Versilberung ist noch fast tadellos, obwohl das Instrument schon ein paar Jährchen auf dem Buckel hat.

Ich hatte schon eine Yamaha 6335 und meine Keilwerth als ich die Chance bekam, die Bach günstig von einem Berufsmusiker zu kaufen. Ich hatte dann 3 Trompeten und wenn mich jemand fragte welche die beste sei habe ich geantwortet: "Die sind alle 3 die besten".

Unser Dirigent z. B. ist ein absoluter Bach-Fan und als ich die Bach das erste Mal in der Musikprobe dabei hatte meinte er, jetzt hätte ich eine richtige Trompete und könnte die anderen verkaufen, denn ich würde sie nicht mehr brauchen.

Leider habe ich solche Sprüche schon von vielen Bach-Besitzern gehört, die meinen, die Bach wäre das non plus ultra.

Vor 14 Tagen habe ich mir eine Xeno gekauft und im Moment bin ich sogar der Meinung, zum ersten Mal sagen zu können, die ist die beste von meinen Trompeten. Das kann aber auch an der Anfangseuphorie liegen.

Trotzdem bleibt die Bach eine sehr gute Trompete und ich gebe sie nicht mehr her.

Miboba

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Beitrag von Deakt_20120717 » Mittwoch 11. Januar 2006, 23:08

Wer eine ordentlich verarbeitete Bach will fährt zu Spada nach Burgdorf!

http://www.spada-music.ch/

Nur für 1500-2000 Euronen ist da nix! :shock:

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Beitrag von Puukka » Mittwoch 11. Januar 2006, 23:11

corke hat geschrieben:ich denke die kanne von puuka ist eine ausnahme.
Na ja, ich habe von fünf Exemplare gesprochen, die ich damals bei zwei Händlern frisch vom Werk ausprobieren und begutachten konnte.
Ich nehme an, die Webseite "Wie man aus einer Stradivarius eine gute Trompete machen kann" kennt Ihr schon. :wink:
http://homepage.mac.com/fkm/hornproject/project1.html
LG Herbert
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Beitrag von mijoh1211 » Donnerstag 12. Januar 2006, 00:45

Die beste Bach hatte ich vor etwa 10 Tagen in den Händen. War bei einem Freund, der sich eine neue Bach "Stradivarius New York #7" gegönnt hat. Schien sehr gut verarbeitet und von dem Koffer, der dabei war kann meine Schilke nur träumen. Allerdings war sie auch nicht gerade billig.
Gruß - Micha

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Beitrag von lurchi » Donnerstag 12. Januar 2006, 09:09

Nu lasst doch den Bachbesitzern ihre Freude! Sie haben das beste Instrument das sie sich vorstellen können und gut ist es!

[Warnung: ab hier nicht mehr weiterlesen für Bachfreunde!]
Ich versteh die Hype eh nicht. Die von Puuka beschriebenen Mängel habe ich von vielen schon gehört und in Bildmaterial bestätigt gesehen. Wäre mir soweit wurst, aber mich hat Bach einfach klanglich nicht überzeugt. Es gibt zig verschiedene Modelle und jede hat ihre eigene Verarbeitung. Wenn man identische Bachs probebläst ist die Differenz größer als man es sich vorstellen möchte. Aber: es gibt den charakteristischen Bachsound, den kein anderer Hersteller erreicht? Komische Vorstellung. Was Preis und Leistung angeht wird man hier von deutschen Herstellern besser bedient.

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Wie man aus einer Bach eine gute Trompete machen kann!

Beitrag von Dr.Messing » Donnerstag 12. Januar 2006, 20:46

Hallo Puukka,
ein sehr interessanter Link. Ich habe ihn gerade besucht und, entschuldigung, ich möchte jetzt nicht übermütig werden:
Ein versierter, erfahrener europäischer Instrumentenbauer verliert über alle diese behandelten Details keinen Gedanken weil er solche grundlegenden Dinge in der Herstellung seines Instruments bereits längst berücksichtigt hat.

mfG
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Re: Und noch einmal Bach Qualität

Beitrag von manfrede » Dienstag 9. Oktober 2018, 11:51

Hallo, ich kann nur bestätigen, dass ganz neue 180er Bachs kleinere Macken haben. Habe 3 Stück getestet: Versilberung IN den Ventilbuchsen abgeblätter, Mundstück gewackelt, Lötstellen unsauber, Züge/Ventile gekratzt. Jetzt ist meine Frage: Ist es bei den noch teureren Bachs (Artisan, 190er) damit besser oder dasselbe? Ich meine in der 4000 EUR Klasse sollte so etwas doch nicht mehr vorkommen oder bin ich ein Träumer?
Grüße

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