E2/Es2 zu tief auf neuer Schagerl Wien

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Re: E2/Es2 zu tief auf neuer Schagerl Wien

Beitragvon Singvögelchen » Montag 12. Februar 2018, 21:32

Also wenn du die Töne auch mit Alternativgriffen absolut nicht stimmig kriegst, wirst du dich ewig quälen damit. Dann lieber eine andere Kanne.

Was ich halt in meinem Beitrag sagen wollte mit den Hilfsgriffen, dass man sich sehr gut dran gewöhnen kann. Und sie helfen dann tatsächlich auf fast allen sonst super stimmenden Instrumenten noch ein kleines Stückchen weiter.
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Re: E2/Es2 zu tief auf neuer Schagerl Wien

Beitragvon blechfan » Montag 12. Februar 2018, 23:17

Singvögelchen hat geschrieben:Ich greife diesen Ton seit Jahren mit dem 3. Ventil (auf der Kühn, auf der Weimann, auf der Lechner), das es`` mit 23 und noch ein Kleines bisschen getriggert...also außer in schnellen Läufen, wo du die Intonation einer Sechzehntelnote eh nicht auf die Goldwaage legen kannst.

Hä? Hilfsgriffe auf 'ner Weimann? Das erstaunt mich jetzt; bei meiner Weimann - B würde ich niemals auf die Idee kommen, damit zu arbeiten, das passt für meine Ohren ... Habe Zweifel, dass das noch besser werden könnte ... Werde es trotzdem mal ausprobieren ...
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Re: E2/Es2 zu tief auf neuer Schagerl Wien

Beitragvon Singvögelchen » Montag 12. Februar 2018, 23:24

Naja, die Griffe habe ich mir nicht wegen der Weimann angewöhnt, sondern wegen der Physik allgemein auf den Instrumenten...der 5. Naturton ist halt immer tiefer als bei den Orchesterkollegen, aber zum Einspielen in der Naturtonreihe ist er einfach genial :D
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Re: E2/Es2 zu tief auf neuer Schagerl Wien

Beitragvon schattie280 » Dienstag 13. Februar 2018, 09:18

Singvögelchen hat geschrieben:Naja, die Griffe habe ich mir nicht wegen der Weimann angewöhnt, sondern wegen der Physik allgemein auf den Instrumenten...der 5. Naturton ist halt immer tiefer als bei den Orchesterkollegen, aber zum Einspielen in der Naturtonreihe ist er einfach genial :D

Moin,

:gut:

Es ist ein Unterschied, ob ich den gleichen Ton 12 oder 3 drücke, da jeder Ventilbogen für sich alleine auf die Gesamtrohrlänge berechnet wird. In Kombination ändert sich die Gesamtrohrlänge und die Züge müssten weiter raus. Deutlich wird das bei 13 oder 123, wo 1 und/oder 3 getriggert werden sollten.

Zum Thema: haben schon andere Bläser das Instrument (mit anderen Mundstücken) getestet?

Gruß,
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Re: E2/Es2 zu tief auf neuer Schagerl Wien

Beitragvon blechfan » Dienstag 13. Februar 2018, 20:11

schattie280 hat geschrieben:Es ist ein Unterschied, ob ich den gleichen Ton 12 oder 3 drücke, da jeder Ventilbogen für sich alleine auf die Gesamtrohrlänge berechnet wird. In Kombination ändert sich die Gesamtrohrlänge und die Züge müssten weiter raus. Deutlich wird das bei 13 oder 123, wo 1 und/oder 3 getriggert werden sollten.

Das ist den Meisten bekannt. Die Frage ist aber, was das eigentliche Ziel des Trompetenbauers ist: Ein Instrument, das exakt an den Frequenzen der Naturtonreihe liegt, oder ein Instrument, das sich so weit wie möglich an die gleichstufige Temperierung (und damit an unsere Hörgewohnheiten) annähert?
Und dadurch mit "normalen" Griffen (und damit meine ich auch die Naturtöne mit Griff Null) mühelos spielbar ist.
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Re: E2/Es2 zu tief auf neuer Schagerl Wien

Beitragvon Flügelhorny » Dienstag 13. Februar 2018, 22:33

TrompetenKäfer hat geschrieben:Ohne dem Schagerl jetzt helfen zu wollen ;) E´´ und Es´´ sind Töne, die man idR auf der Drehventil intonationsmäßig beachten muss; und 10-15 Cent zu Tief (von Null ausgehend?) ist etwas, das man jederzeit sollte korrigieren können.
.


10-15 Cent sind hinnehmbar und im Toleranzbereich,und können mit dem Ansatz korrigiert werden.50 Cent Abweichung entsprechen etwa einen halben Ton.Leider gibt es keine perfekten Instrumente.
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Re: E2/Es2 zu tief auf neuer Schagerl Wien

Beitragvon blechfan » Dienstag 13. Februar 2018, 23:00

Flügelhorny hat geschrieben:50 Cent Abweichung entsprechen etwa einen halben Ton

Das ist schlichtweg falsch! Richtig ist:
1200 Cent = 1 Oktave, 100 Cent = 1 gleichstufiger Halbton.
Gruß blechfan
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Re: E2/Es2 zu tief auf neuer Schagerl Wien

Beitragvon Dagobert83 » Mittwoch 14. Februar 2018, 13:39

auf meiner Kordick stimmen die töne
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Re: E2/Es2 zu tief auf neuer Schagerl Wien

Beitragvon TrompetenKäfer » Mittwoch 14. Februar 2018, 15:27

Dagobert83 hat geschrieben:auf meiner Kordick stimmen die töne


Das ist schön, wenn sie auf deiner Trompete stimmen. Auf meiner Haagston Drehventil stimmen sie auch, außer, ich habe vorher längere Zeit mit dem Flügelhorn oder mit der Pumpventiltrompete und einem kleineren Mundstück gespielt.
Dann stimmen die Töne anfangs nicht so gut, bis ich mich wieder auf das "große" Setup eingestellt habe.

Interessant wäre, wenn jemand "seine" gut stimmende Trompete jemand anderem in die Hand gibt und ohne Eingewöhnungszeit die Stimmung und Intonation kontrolliert wird. Ich vermute, dass es hier eine größere Anzahl Instrumente geben könnte, die plötzlich nichtmehr ganz so gut stimmen, wie der Besitzer denkt ;)

Was ich damit sagen will? Das Instrument ist wahrscheinlich in Ordnung. Wir wissen nicht, von welchem Instrument der Besitzer kommt, welches Können/welche Routine er hat, ob er ein ausgeprägtes Gehör hat, oder lt. Stimmgerät eine Schwäche festgestellt hat usw...

Ob die Schwäche wirklich besteht, gehörte von anderen Trompetern mal getestet; vielleicht besteht ja wirklich ein Problem.
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Re: E2/Es2 zu tief auf neuer Schagerl Wien

Beitragvon Flügelhorny » Mittwoch 14. Februar 2018, 22:27

blechfan hat geschrieben:
Flügelhorny hat geschrieben:50 Cent Abweichung entsprechen etwa einen halben Ton

Das ist schlichtweg falsch! Richtig ist:
1200 Cent = 1 Oktave, 100 Cent = 1 gleichstufiger Halbton.
Gruß blechfan


Ok,du hast natürlich recht.Da habe ich mich vertan.Dennoch 50 Cent= 1/4 Ton,15-20 Cent weniger wie ein 1/8tel Ton.Das ist absolut Toleranz und kann ausgeglichen werden.
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Re: E2/Es2 zu tief auf neuer Schagerl Wien

Beitragvon gozilla » Donnerstag 15. Februar 2018, 14:23

TrompetenKäfer hat geschrieben:
Dagobert83 hat geschrieben:auf meiner Kordick stimmen die töne


Das ist schön, wenn sie auf deiner Trompete stimmen. Auf meiner Haagston Drehventil stimmen sie auch, außer, ich habe vorher längere Zeit mit dem Flügelhorn oder mit der Pumpventiltrompete und einem kleineren Mundstück gespielt.
Dann stimmen die Töne anfangs nicht so gut, bis ich mich wieder auf das "große" Setup eingestellt habe.

Interessant wäre, wenn jemand "seine" gut stimmende Trompete jemand anderem in die Hand gibt und ohne Eingewöhnungszeit die Stimmung und Intonation kontrolliert wird. Ich vermute, dass es hier eine größere Anzahl Instrumente geben könnte, die plötzlich nichtmehr ganz so gut stimmen, wie der Besitzer denkt ;)

Was ich damit sagen will? Das Instrument ist wahrscheinlich in Ordnung. Wir wissen nicht, von welchem Instrument der Besitzer kommt, welches Können/welche Routine er hat, ob er ein ausgeprägtes Gehör hat, oder lt. Stimmgerät eine Schwäche festgestellt hat usw...

Ob die Schwäche wirklich besteht, gehörte von anderen Trompetern mal getestet; vielleicht besteht ja wirklich ein Problem.


Mit dem kurz dem Kollegen das Instrument in die Hand drücken und alles ist gut kannst Du vergessen...
Kollege von mir verzweifelt aktuell mit seinem Baumann Flügehorn...wir haben es unlängst mit meinem Alpha Trompeter und seiner /meiner alten Bach getestet...geht absolut nicht.
einzige Ausnahme für mich mein Yamaha Z Flügelhorn...den halben Abend Tröte spielen und dann für 2 Zeilen Flügelhorn Stimmzug 1cm raus und alles ist schick.
Gruß G
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Re: E2/Es2 zu tief auf neuer Schagerl Wien

Beitragvon lurchi » Donnerstag 15. Februar 2018, 17:23

Ich habe neulich fatalerweise festgestellt dass ich e2 schon falsch höre. Mein Kollege an der ersten Trompete hat darauf bestanden dass wir in einer Passage 12 greifen, und mir klang das viel zu hoch, unangenehm scharf. Stimmgerät raus, er hatte recht...
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Re: E2/Es2 zu tief auf neuer Schagerl Wien

Beitragvon gozilla » Donnerstag 15. Februar 2018, 20:41

lurchi hat geschrieben:Ich habe neulich fatalerweise festgestellt dass ich e2 schon falsch höre. Mein Kollege an der ersten Trompete hat darauf bestanden dass wir in einer Passage 12 greifen, und mir klang das viel zu hoch, unangenehm scharf. Stimmgerät raus, er hatte recht...


Auf den meisten Trompeten stimmt es auf 12 besser. Nur wenn der ganze Satz es nicht so spielt ist auch Wurst.
Wenn ein paar Übeverweigerer dabei sind sowieso...
Ist mit sehr gut stimmenden Trompeten in einem schlecht stimmenden Satz auch so, Flügelhorn bei böhmisch fast noch schlimmer
Aber alles gut :roll:
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Re: E2/Es2 zu tief auf neuer Schagerl Wien

Beitragvon Jamer » Freitag 16. Februar 2018, 09:02

Das E/Es2 ist für einige Trompeter gift. Deine Spielart ist halt so, dass du das diese beiden Töne nicht so gut kontrollieren kannst mit den Stangenmodellen wie unzählige andere Kunden und auch Profis. Darauf sollte aber ein versierter Instrumentenbauer reagieren können.

Wenn e/es2 wirklich so zu tief sind, würd ich reklamieren. Immerhin solltest du ja 100 % zufrieden sein, das ist ja auch im Sinne von Schagerl.

Ich würde nur für eine Trompete 3000+ Euro hinblättern, wo zumindest in den ersten 2 Oktaven bis c3 nix zu meckern gibt.
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Re: E2/Es2 zu tief auf neuer Schagerl Wien

Beitragvon superafro182 » Dienstag 20. Februar 2018, 00:11

Also:
Die Kanne ist jetzt wieder auf dem weg zu schagerl. Im Telefonat hab ich die Probleme erläutert. Die gucken sich das nochmal an und machen gegebenenfalls natürlich was. Das E" sei immer ein wenig tief, aber 20 Cent seien schon ein wenig viel, das soll so nicht sein.

Dass es keine Einbildung ist, haben mir unabhängig voneinander 2 Profis/Lehrer bestätigt.

In der Naturton Reihe ist das E" in der Tat immer etwas tief und das G hoch.

Ich melde mich, wenn es neues gibt.
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