Welche Höhe sollte man nach 6 Jahren spielen können?

Get the Range ! :o)

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Xsdcvfgbnhjm
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Re: Welche Höhe sollte man nach 6 Jahren spielen können?

Beitrag von Xsdcvfgbnhjm » Montag 14. Juni 2010, 01:15

hannes hat geschrieben: Darüber hinaus kannst du dir mit einem kleineren Mundstück das Leben etwas leichter machen.
Es gibt genügend Übungen, die - mit etwas Geduld und Fleiß - dazu führen, dass man sein Lippengewebe nicht gefährden muss, um Höhe zu erreichen.
Es gibt ganz wenige Ansatztabus wie das Einsetzen (egal ob du sonst mittig, etwas weiter oben, unten, rechts oder links ansetzt).
Hannes
Drei kurze Antworten für dich:
1. Ich arbeite darauf hin, einen möglichst tiefen Kessel zu "erarbeiten", denn je kleiner das Mundstück/je flacher der Kessel ist, je mehr mühe ich mich ab wie blöde, weil da so viel Luft am stauen ist etc. Mein Trompetenlehrer sagt, dass primär wichtig ist, dass ich ein gutes (nicht zu tief, ist klar!), tiefes Mundstück habe, das dafür sorgt, dass ich so wenig wie möglich ermüde und einen vollen Ton habe. Die Höhe ist am unwichtigsten, sagt er. Besonders, weil ich als Schülerin ja schon irgendwie das Recht habe, mir alles über'm notierten a2 zu transponieren!
2. Was für Übungen kannst du da empfehlen? Ich bin es wirklich leid, heute zum c3 zu kommen, morgen das c3 nur in einer Tonleiter z uerreichen, den Tag danach das g2 als Höchstes zu bezeichnen und hin und her und keine genaue Sicherheit.
3. Manchmal "rutsche" ich in diesen Ansatz (Entertainer zum Beispiel, oder bei eine Tango, wenn man erst ein e spielt und dann gleich das e' darauf in Achteln), und das frustriert schon. Ich will ihn mir wirklich nicht angewöhnen! Bei Bindeübungen schaffe ich es mittlerweile schon, alles mit der Zunge zu machen, da hatte ich vorher auch Ansatzveränderungen darunter gemischt gehabt.

Lg
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Re: Welche Höhe sollte man nach 6 Jahren spielen können?

Beitrag von FlüTro » Montag 14. Juni 2010, 07:35

mit einer gewissen Variabilität der Höhe wird man schon leben müssen,
vor allem wenn man kein Profi ist.

Auf dieses Thema sollte man sich aber nicht zu sehr versteifen.

Mindestens genau so wichtig ist eine saubere Stilistik,
richtig Rhythmik, verlässliche Einsätze, klare Töne mit richtiger Intonation.
Und da mogeln sich viele ganz schön durch,
und wenn das mehrere tun, dann wird das Spiel grausam.

Vielleicht ist für dich eine Antwort die Stamp´sche Methode:
- präzise Rhythmik
- präziser Einsatz/Intonation
- Vorspielen am Klavier/Keybord
- und dann ganz genau Nachspielen
- erst Mundstück
- dann Trompete

Und schon stellt sich Drombedeln anders dar, als "nur" Höhe,
und man stellt fest, dass es da ja noch viele andere baustellen gibt.

Peter

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Bixel
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Re: Welche Höhe sollte man nach 6 Jahren spielen können?

Beitrag von Bixel » Montag 14. Juni 2010, 07:46

Xsdcvfgbnhjm hat geschrieben: 1. Ich arbeite darauf hin, einen möglichst tiefen Kessel zu "erarbeiten", denn je kleiner das Mundstück/je flacher der Kessel ist, je mehr mühe ich mich ab wie blöde, weil da so viel Luft am stauen ist etc.
Dies mag dein persönliches Erleben sein, ist aber physikalischer Unfug.
Xsdcvfgbnhjm hat geschrieben: Die Höhe ist am unwichtigsten, sagt er [der Trompetenlehrer].
Wer "die Höhe für am unwichtigsten" hält (und ihr/sein Spielsystem deshalb nicht frühzeitig - auch - auf deren Beherrschung ausrichtet), wird m.E. ein Trompeterleben lang vor jeder Herausforderung die Hosen voll haben und dank entsprechenden Nervenflatterns mit hoher Wahrscheinlichkeit über weite Strecken mit sich unzufrieden bleiben.

Ich hoffe, du hast deinen Lehrer diesbezüglich falsch verstanden.

:?
.
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Sandu
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Re: Welche Höhe sollte man nach 6 Jahren spielen können?

Beitrag von Sandu » Montag 14. Juni 2010, 09:08

Xsdcvfgbnhjm hat geschrieben:1. Ich arbeite darauf hin, einen möglichst tiefen Kessel zu "erarbeiten", denn je kleiner das Mundstück/je flacher der Kessel ist, je mehr mühe ich mich ab wie blöde, weil da so viel Luft am stauen ist etc. Mein Trompetenlehrer sagt, dass primär wichtig ist, dass ich ein gutes (nicht zu tief, ist klar!), tiefes Mundstück habe, das dafür sorgt, dass ich so wenig wie möglich ermüde und einen vollen Ton habe.
Diese subjektive Empfindung kann durchaus vorkommen, hat aber nichts damit zu tun, dass ein kleines Mundstück grundsätzlich den Luftfluss erschwert.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass nach einer gewissen Spielzeit die Lippen (bei mir zumindest) ein wenig anschwellen. Dann habe ich auf flachen Mundstücken auch das Gefühl, dass "die Luft staut".

In Wirklichkeit ist es aber vermutlich nur ein Problem des Trainingszustandes meiner Lippen, die den Ansatz für ein flaches Mundstück über längere Zeit nicht aufrechterhalten können.

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Re: Welche Höhe sollte man nach 6 Jahren spielen können?

Beitrag von FlüTro » Montag 14. Juni 2010, 10:20

tiefer Kessel - da kann man halt seine Lippen noch ein bisserl drücken,
wenn nichts mehr geht, und die Lippen setzen nicht gleich im Kessel auf,
- aber die Lösung ist das nicht.

leonfair
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Re: Welche Höhe sollte man nach 6 Jahren spielen können?

Beitrag von leonfair » Dienstag 15. Juni 2010, 09:39

hannes hat geschrieben:
Xsdcvfgbnhjm hat geschrieben:[...]Es ist bei mir immer ein Ansatzproblem. Im Orchester spiele ich notiertes a2 bis c3 nicht mit dem normalen, richtigen Ansatz, da nehme ich immer noch den falschen Ansatz, den ich mir abgewöhnen will. Mit dem Ansatz komme ich locker zum notierten h3, aber ich kann weder anstoßen noch doppelzunge noch wieder runter mit selbem Ansatz :D (Ich benutze dafür nur eine lippe, die oberlippe liegt komplett auf dem mundstück. Ganz ganz komische und abnormale angewohnheit, die die Tiefe von meinem Mundstück (1 1/4) total ruiniert. niemals nachmachen. Das mache ich auch nur noch für Konzerte)
LG
Es ist genau richtig, dass du dir diesen Zusatzansatz schnellst möglich abgewöhnen willst.
Hohe Töne über "EINSETZEN" (so nennt man deine "besondere" Methode) zu erreichen, kann dir auf Dauer den kompletten Ansatz ruinieren. Es kann sogar so weit führen, dass du dir das Lippengewebe, das sehr empfindlich ist, (irreversibel) verletzt. Arbeite in den Lagen, die du spielen kannst, ohne dass das Lippenrot oben (oder unten) auf dem Rand liegt (im schlimmsten Fall sogar ausgerollt). Besser ist das Spielen mit leicht eingerollten Lippen, was ebenfalls die Höhe begünstigt und das empfindliche Lippenrot schont.
Darüber hinaus kannst du dir mit einem kleineren Mundstück das Leben etwas leichter machen (Suchfunktion "Buzzing", "Setpoint" etc.). Es gibt genügend Übungen, die - mit etwas Geduld und Fleiß - dazu führen, dass man sein Lippengewebe nicht gefährden muss, um Höhe zu erreichen. Ich hatte mal einen Kollegen, der absolut nicht aufs Einsetzen verzichten wollte und nachdem ich ihn 1 Jahr später gesehen und gehört hatte, war er eher schlechter als besser. Er hatte nämlich im Grunde das Einsetzen geübt, was die Höhe nicht verbesserte und sogar klangliche Nachteile bereitete. :roll:
Wenn du auf solche gefährlichen Tricks zugreifst, so können sie zur Gewohnheit werden und gleichzeitig verhindern, dass du einen gesunden stabilen Ansatz entwickelst.
Es gibt ganz wenige Ansatztabus wie das Einsetzen (egal ob du sonst mittig, etwas weiter oben, unten, rechts oder links ansetzt). Ich glaube kein Trompetenlehrer dieser Welt würde diese Spielweise befürworten, da sie nicht nur eine Weiterentwicklung blockieren, sondern auch gefährlich werden kann (hohe Verletzungsgefahr). :wink:

Hannes
Ich hab jetzt mal ne Frage bezüglich einsetzen:

Ich selbst setze ja nicht ein, aber kann mir mal jemand ein Photo reinstellen, wo man den klassischen "Einsetzer" sieht?
Weil ich hab nen Cousin, der spielt Musykgymnasium und spielt brutal hoch, aber die Oberlippe ist kaum noch im mundstück, d.h er spielt mit dem letzten cm der oberlippe.
Wer übt kommt weiter. Der Weg ist das Ziel!

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Re: Welche Höhe sollte man nach 6 Jahren spielen können?

Beitrag von buddy » Dienstag 15. Juni 2010, 10:46

leonfair hat geschrieben:Ich selbst setze ja nicht ein, aber kann mir mal jemand ein Photo reinstellen, wo man den klassischen "Einsetzer" sieht?
Die Erklärung steht hier: http://www.trompetenforum.de/TF/viewtop ... 67#p148841
Für schöne Bilder guckst Du hier: http://www.trompetenforum.de/TF/viewtop ... 6&#p119228
leonfair hat geschrieben:Weil ich hab nen Cousin, der spielt Musykgymnasium und spielt brutal hoch, aber die Oberlippe ist kaum noch im mundstück, d.h er spielt mit dem letzten cm der oberlippe.
Fein, stellst Du uns davon auch noch ein gutes Foto 'rein?

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Re: Welche Höhe sollte man nach 6 Jahren spielen können?

Beitrag von Xsdcvfgbnhjm » Dienstag 15. Juni 2010, 20:42

Bixel hat geschrieben:
Xsdcvfgbnhjm hat geschrieben: 1. Ich arbeite darauf hin, einen möglichst tiefen Kessel zu "erarbeiten", denn je kleiner das Mundstück/je flacher der Kessel ist, je mehr mühe ich mich ab wie blöde, weil da so viel Luft am stauen ist etc.
Dies mag dein persönliches Erleben sein, ist aber physikalischer Unfug.
Natürlich nicht, physikalisch ist das ganz sinnvoll, weil bei einem flachen Kessel der Kessel dem Luftstrom im Weg wäre, vernünftig in die Trompete reinzukommen. Das Mundstück geht eben von groß nach klein. Das geht dann alles richtung Waldhorn - Trichterform, das ist physikalisch kein Unfug, also bitte.
Xsdcvfgbnhjm hat geschrieben: Die Höhe ist am unwichtigsten, sagt er [der Trompetenlehrer].
Wer "die Höhe für am unwichtigsten" hält (und ihr/sein Spielsystem deshalb nicht frühzeitig - auch - auf deren Beherrschung ausrichtet), wird m.E. ein Trompeterleben lang vor jeder Herausforderung die Hosen voll haben und dank entsprechenden Nervenflatterns mit hoher Wahrscheinlichkeit über weite Strecken mit sich unzufrieden bleiben.
Ich hoffe, du hast deinen Lehrer diesbezüglich falsch verstanden.
[/quote]

Natürlich habe ich ihn richtig verstanden und die Höhe ist für jemanden, der nach 12 Monaten problemlos das notierte a2 spielen kann, sehr unwichtig. Wenn ich in 2 Jahren genauso hoch spiele wie jetzt, dann sollte man sich da gedanken machen, wieso die Übungen, welche u.a. auch die Höhe anspielen, nicht funktionieren und wo das Problem ist. Aber es ist eine langsame, aber konstante Steigerung vorhanden, also..
Ein schlauer Mensch nannte sie Trom-pe-te und nicht Drom-be-de, dabei dachte er sich wohl etwas.

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Re: Welche Höhe sollte man nach 6 Jahren spielen können?

Beitrag von buddy » Dienstag 15. Juni 2010, 21:04

Xsdcvfgbnhjm hat geschrieben:...Natürlich nicht, physikalisch ist das ganz sinnvoll, weil bei einem flachen Kessel der Kessel dem Luftstrom im Weg wäre, vernünftig in die Trompete reinzukommen. Das Mundstück geht eben von groß nach klein. Das geht dann alles richtung Waldhorn - Trichterform, das ist physikalisch kein Unfug, also bitte.
Wie kommst Du nur darauf?
Hier findest Du ein paar wesentliche Fakten zu Trompetenmundstücken, recht gut erklärt. Auf der Seite unten links auf Mouthpiece Tutorial klicken: http://www.grmouthpieces.com/
Speziell zum Kessel informiert: http://www.grmouthpieces.com/tutorialcups.htm

Es gibt zwar auch Hybridformen wie z.B. das Monette B4, aber "trichterförmige" Trompetenmundstücke machen insgesamt nur einen sehr kleinen Buchteil der gespielten Varianten aus.

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Re: Welche Höhe sollte man nach 6 Jahren spielen können?

Beitrag von Xsdcvfgbnhjm » Dienstag 15. Juni 2010, 21:50

Ich weiß schon, dass man mit einem kleinen Kessel hohe Töne erzielt (ich habe eine Liste von Arnolds & Sons hier liegen), aber mein Lehrer beharrt absolut und 100%ig darauf, dass ein tiefes Mundstück besser und einfacher zu spielen ist, am meisten Komfort und Leichtigkeit gibt und so weiter.
Bei uns im gr. Orchester spielen mehr als die Hälfte mit dem 2 1/2 c von Arnolds & Sons, die anderen "alle" mit 1 1/2 c oder 1 1/4 c und nur ganz wenige, zwei personen, einer spielt auf einem 1c oder so, also noch tiefer, und eine spielt auf einem 3c Mundstück. D.h. 100% der Leute spielen einen tieferen Kessel als 7c. Aber: 100% der Leute haben bei meinem Lehrer Unterricht.
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Re: Welche Höhe sollte man nach 6 Jahren spielen können?

Beitrag von hannes » Dienstag 15. Juni 2010, 22:06

Xsdcvfgbnhjm hat geschrieben:Ich weiß schon, dass man mit einem kleinen Kessel hohe Töne erzielt (ich habe eine Liste von Arnolds & Sons hier liegen), aber mein Lehrer beharrt absolut und 100%ig darauf, dass ein tiefes Mundstück besser und einfacher zu spielen ist, am meisten Komfort und Leichtigkeit gibt und so weiter.
Bei uns im gr. Orchester spielen mehr als die Hälfte mit dem 2 1/2 c von Arnolds & Sons, die anderen "alle" mit 1 1/2 c oder 1 1/4 c und nur ganz wenige, zwei personen, einer spielt auf einem 1c oder so, also noch tiefer, und eine spielt auf einem 3c Mundstück. D.h. 100% der Leute spielen einen tieferen Kessel als 7c. Aber: 100% der Leute haben bei meinem Lehrer Unterricht.
Würden die 100% bei mir sein, sähe es genau anders herum aus. :lol:

Die Mundstückfrage wurde schon zu oft diskutiert, um nun wieder eine Diskussion vom Zaun zu brechen. Du kannst ja gerne mal die Suchfunktion bemühen.
Jedem Trompeter steht frei, sein Glück zu finden. Aber irgendwelche seltsamen Erklärungen führen nicht an Tatsache vorbei: Luftstau liegt nicht an kleinen Mundstücken.:Hä:

Hannes

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Re: Welche Höhe sollte man nach 6 Jahren spielen können?

Beitrag von buddy » Dienstag 15. Juni 2010, 22:07

Mir ging es um deine zitierten Aussagen zu Kesselform, Volumen und "Widerstand".

Wenn Du irgendwann deine Ansichten auf Fakten gründen willst, die von Mundstückherstellern aufgrund ihrer jahrzehntelangen Beschäftigung mit der Materie herausgefunden wurden, schau dich einfach bei Radtke, Marcinkiewicz, Monette usw. um. Oder informiere dich bei den angesehenen deutschen Herstellern Tilz und Klier.

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Re: Welche Höhe sollte man nach 6 Jahren spielen können?

Beitrag von herzbert » Mittwoch 16. Juni 2010, 07:18

@xsd....
Erwartest du vom TF Tipps zu bekommen für eine besseres Spielsystem?

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Re: Welche Höhe sollte man nach 6 Jahren spielen können?

Beitrag von Sandu » Mittwoch 16. Juni 2010, 08:32

Ich meine, gegen C Cup im Orchester ist ja nichts zu sagen, aber pauschal alles zwischen 1 und 3 zu empfehlen halte ich doch für sinnlos.
Wenn es dem Lehrer wirklich um angnehmes und flexibles spielen geht, dann sollte er durchaus auch in Erwägung ziehen, dass man sich auf einem kleineren Durchmesser sogar noch wohler fühlen könnte.
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Re: Welche Höhe sollte man nach 6 Jahren spielen können?

Beitrag von hannes » Mittwoch 16. Juni 2010, 17:12

Sandu hat geschrieben:Ich meine, gegen C Cup im Orchester ist ja nichts zu sagen, aber pauschal alles zwischen 1 und 3 zu empfehlen halte ich doch für sinnlos.
Wenn es dem Lehrer wirklich um angnehmes und flexibles spielen geht, dann sollte er durchaus auch in Erwägung ziehen, dass man sich auf einem kleineren Durchmesser sogar noch wohler fühlen könnte.
VG
:gut: Meine Rede. Die Möglichkeit mittels der Variation der Kesseltiefe den erwünschten Klang zu finden wird leider viel zu häufig von (v.a. klassisch ausgebildeten) Trompetern durch die pauschale und meiner Meinung nach unsinnige Empfehlung einer 1er-Größe ersetzt. Es gibt nicht umsonst viele verschiedene Größen, um sein Glück zu finden. :cracy:

Hannes

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