Highnotes über Obertöne?

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shakuhachi
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Highnotes über Obertöne?

Beitrag von shakuhachi » Dienstag 30. Juni 2015, 15:59

Vor etwas über 2 Jahren erwarb ich die Schule CDHC (Casual Double High C) von Bob Odneal. Dazu wurden Soundfiles und Video Clips geliefert. Er spielt sich mit sehr leisen Tönen ein und erweitert die Tonleiter immer weiter nach oben. Am Anfang hören sich die Töne zerbrechlich und wie bei einem Anfänger an. Aber ab einem bestimmten Punkt entwickelt sich power und man hört ab einer bestimmten Höhe einen klaren Bruch im Klang wenn er in der Gegend von C3 in den Highnote Bereich eindringt – er macht selbst darauf aufmerksam.

Nun bin ich per Zufall auf folgende Threads im TH Forum gestoßen, die nahelegen, das es sich dabei um eine Methode handelt, im Trompetenspiel sich die Obertöne/Resonanzräume zur Tonerzeugung zu nutzte zu machen, insbesondere dann eben auch für den Highnote Bereich. Ich würde das dann auch mit der Kompressionstechnik via Glottis in Zusammenhang bringen, die ich hier mal erwähnt habe. Adam Rapa soll sich dieser Methode bedienen und Sam Burtis (Sabutin vgl. w.u.).

Kann hier vielleicht jemand was dazu sagen?

Das würde allerdings m.E. die Theorie der „schnellen Luft“ etwas in Frage stellen, denn es wären dann die Resonanzräume selbst, die höherfrequente Schwingungen der Lippen auslösen.

Nachfolgend die links im TH:



Adam Rapa reveals his secret – the using of overtones in trumpet

http://www.trumpetherald.com/forum/view ... 6385e9ed8e


Adam is a good friend of mine and he actually relies on this concept more than you might think. Sure, he practices, but he truly believes that if you use your tongue to resonate certain overtones (much like a dijeredoo, throat singer, or that instrument in the video), it will sing the pitch through the horn.

He's very EXACT with it... meaning, his tongue has a specific position for middle G, high C, and double G. This is basically his foundation for trumpet playing.

Regardless of you what you might think, he does not practice his range. And what I mean is, he doesn't do long tones to try and increases his range 1 more note, or anything like that. He relies on his fundamentals of air speed, direction, and tongue placement to play throughout all registers.

Quite an amazing player, with a unique approach.... tough to duplicate his methods exactly, but it works REALLY well for him.


Sabutin (openhorn.com): BREAKTHROUGH!!! (I have finally broken the embouchure code.)

http://w.trumpetherald.com/forum/viewto ... 2fa43d1bd5

However on a purely physical level I have found that combining the study of my own vocal breaks...head, chest, mixed range etc. in the bel canto sense of the terms...with an experiential knowledge of:

1- How to isolate overtones vocally through about 16 partials using the David Hykes approach.
2- How to identify the overtones that make a given brass instrument sound “good” according to my own definitions of that word.
and
3- Freebuzzing techniques and the application of those techniques directly to playing the horn without large or unacceptable compromises between the two.

has provided an unexpected breakthrough in my whole embouchure study.

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Bixel
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Re: Highnotes über Obertöne?

Beitrag von Bixel » Dienstag 30. Juni 2015, 19:29

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Haudraufjupp
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Re: Highnotes über Obertöne?

Beitrag von Haudraufjupp » Mittwoch 1. Juli 2015, 08:49

shakuhachi hat geschrieben:Kann hier vielleicht jemand was dazu sagen?
Das die Eigenfrequenz des Mundraumes sich auf die Schwierigkeit einen Ton zu spielen auswirkt halte ich durchaus fuer moeglich. Beim Obertongesang macht man ja sowas aehnliches wie Pfeifen und Singen gleichzeitig, wobei man mit der Zunge den Mundraum so anpasst, dass man beim Pfeifen einen Oberton des Gesangs erwischt. Wenn ich beim Trompeten also nicht bloss auf der Aussenseite des Instrumentes einen Resonanzkoerper (die Trompete) habe, sondern auch auf der Innenseite, kann ich mir schon vorstellen, dass das Spiel erleichtert wird. Jeder Trompeter veraendert ja auch die Zungenstellung intuitiv beim spielen.

Bei Aussagen wie
shakuhachi hat geschrieben:I have finally broken the embouchure code.
waere ich jedoch etwas vorsichtig. Dass es einen Ansatz-Code gibt, den man brechen kann, klingt fuer mich sehr nah an Scharlatanerei. Jede Methode kann nur funktionieren wenn man uebt und uebt und uebt. 'Breaking the embouchure code' klingt fuer mich so, als wollte jemand suggerieren, es gebe da einen Weg dran vorbei und das ist schwierig..
Schoene Gruesse!

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