Brauche mehr Klang ab der dritte Oktave

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Mine
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Brauche mehr Klang ab der dritte Oktave

Beitrag von Mine » Sonntag 31. August 2014, 17:02

Hi Leute

Ich spiele bald 6 Jahre und komme in die 3 Oktave . Ich Spiele in Sinfonieblasorchester , normalen Sinfonieorchester , Bigband und Solo . Ich würde gerne mehr Klang und Power ab c´´´ haben . Und werde demnächst mir eine neue Trompete kaufen , weil meine jetzige Trompete eine Anfänger Trompete ist ( 400 eure , Bach B -Trompete ) . Deswegen habe ich eine Frage . Meine jetzige Trompete hat eine L Bohrung . Sollte ich vielleicht auf Ml / M oder sogar S Bohrung umstellen ( weil ich weniger Luft habe als die meisten Jungs ) . Damit mehr Fülle in der 3 . Oktave ist ? Falls ihr Übungsvorschläge habt , könnte ihr sie gerne schreiben .

Mfg
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carsten37
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Re: Brauche mehr Klang ab der dritte Oktave

Beitrag von carsten37 » Sonntag 31. August 2014, 21:28

Hallo Mine, und Willkommen im Forum.

Welche Trompete mit welcher Bohrung am besten zu Dir passt, weiß ich nicht. In diesem Bezug kann ich aufgrund von meinen wenigen Erfahrungen, was die verschiedenen Trompeten angeht, keinen Ratschlag geben.

Dein Problem mit der Höhe ist mir aber bekannt und ....lies einfach mal.

http://www.trompetenforum.de/TF/viewtop ... t=ausdauer

Schöne Grüße :)

Carsten

Mine
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Re: Brauche mehr Klang ab der dritte Oktave

Beitrag von Mine » Sonntag 31. August 2014, 23:28

Danke Carsten , dass du so schnell geantwortet hast .
Mir hat jemand auch mal empfohlen Breath attack zu machen. Hat jemand damit Erfahrung ob das etwas bringt ?

gozilla
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Re: Brauche mehr Klang ab der dritte Oktave

Beitrag von gozilla » Montag 1. September 2014, 06:53

Mine hat geschrieben:Danke Carsten , dass du so schnell geantwortet hast .
Mir hat jemand auch mal empfohlen Breath attack zu machen. Hat jemand damit Erfahrung ob das etwas bringt ?
Moin moin,
in Kürze...
-an der Trompete alleine wird es wohl nicht liegen...es gibt zwar Trompeten die wachen ab a2 b2 erst richtig auf aber das ist ein anderes Kapitel
-L bore oder nicht musst Du testen, ich gebe aber zu Bedenken , daß die größere Bohrung auf die Ausdauer gehen könnte
-Breath attack oder was auch immer Du ausprobieren willst...wichtig ist in der Höhe zu Spielen zur Not auch nur Töne aushalten und dann mit der Zunge und der Atmung (Stütze Luftfluss Luftgeschwindigkeit) und vllt dem Stimmgerät die Töne manipulieren...das gibt Dir ein Gefühl wo die Reise hingehen könnte
-Kontrolle über den schwingenden Teil der Lippen...meist das Lippenzentrum...idealerweise ziemlich ohne Druck spielen (was ab c3 schon ziemlich blanke Theorie ist) und auch hier versuchen mal leise mal laut mal Instrument wegziehen usw...
-Üben Üben Üben...aber nicht nur in der Höhe sondern auch unten...wer lange am oder über dem C3 gespielt hat sollte dazwischen auch mal ein kleines G spielen oder tiefer und wenn das nicht mehr geht aufhören
Viel Spaß G

Mine
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Re: Brauche mehr Klang ab der dritte Oktave

Beitrag von Mine » Montag 1. September 2014, 10:06

Danke Gozilla für deine Tipps .

Mfg
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FlüTro
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Re: Brauche mehr Klang ab der dritte Oktave

Beitrag von FlüTro » Montag 1. September 2014, 12:30

Da hast Du jetzt - im jugendlichen Leichtsinn - die entscheidende Frage gestellt.

Folgendes :

- BE nach Jeff Smiley --> vor allem double-pedals und Pedaltöne
- Duuble-Pedal ist so ungefaär 2 Oktaven unter dem Notierten
- Lippenposition sehr kontrolliert
- Unterlippe extrem ausgerollt unter dem Mundstück und Oberlippe hart-steif-eingeklappt
- Zum Beispiel:
- Double-Pedal-chronatisch vom C runter zum Fis
- und das ganz kontrolliert - Unterlippe stark&ausgerollt und Oberlippe steif

- Das Ganze dann als Pedalton, also eine Oktave unter dem Notierten
- auch hier ganz kontrolliert
- Hier nun die Zunge richtig zu positionieren
- das hauchende Rauschen ist genau richtig (Ghost-Tones)i

- Dasselbe dann vom Co zum tiefen Fis
- auch hier nur Rauschen, Pianissimo und Oberlippe supersteiff, Zunge breit und vor und Unterlippe stark-weit nach vorne
- nur die Ahnung eines Tones, hauchen im Pianissimo

- am Besten hierzu die Stamp-Übungen

- Und dann bringst Du genau den Ansatz nach oben.
- Genau so !
- Viel Richtiges bei TCE nachzulesen
- nur wer die Tiefen beherrscht beherrscht auch die Höhe
- und dann kommt die Höhe genau so voll und so leicht wie die Tiefe

Wichtig:
- Oberlippe darf NIE schwingen (harte Kante an der sich die Luft bricht)
- Zunge steuert
- Unterlippe ausgerollt (stützt)

buddy
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Re: Brauche mehr Klang ab der dritte Oktave

Beitrag von buddy » Montag 1. September 2014, 13:53

Mine hat geschrieben:Falls ihr Übungsvorschläge habt , könnte ihr sie gerne schreiben.
Für das Öffnen des Klangs und den Ausbau des Tonumfangs gefällt mir das Üben mit dem Solo Warmup von Reinhold Friedrich sehr gut. Es kostet als Download 59,99 USD ohne Mehrkosten bei Download auf mehrere Computer (z.B. Tablet).
http://playwithapro.com/video/free-rein ... nload-4536

Der neue Trailer zeigt ganz knapp die im Hinblick auf dein Ziel sehr effektiven Trainings-Elemente Lip Buzzing, Mundstück Buzzing und einen Auschnitt seiner intelligent variierten Cichowicz Flow Studies auf dem Instrument.
https://www.youtube.com/watch?v=IH9PyK3bVr4
Ich übe es als Warm Up natürlich nicht soweit in die Höhe und alle paar Tage als es eigenes Trainigsprogramm für Luftfluss und Ansatz, so hoch es eben geht.

Es gibt natürlich viele andere Möglichkeiten des Übens, aber Reinhold Friedrich bietet mit seinem Lehrvideo statt notierter Übungen ein im Grunde leicht nachzuahmendes und funktionierendes Kompaktprogramm zum Lernen am Modell an.
Im vollständigen Solo Warm Up Programm kommen nach dem Buzzing und den Cichowicz Flow Studies noch Bindebübungen über Naturtöne von W.M. Smith dazu. Außerdem gibt es Auschnitte aus den Clarke Technical Studies I und IV sowie eine gestoßene Dur-Tonleiterübung von Harris, die man auch im Group Warm Up von Friedrich hören kann.
https://www.youtube.com/watch?v=JLjQbs3OCWQ#t=49
Schließlich folgt noch eine Übung, bei der die Durdreiklangtöne allein durch den Ansatz jeweils einen Halbton abwärts und zurück gebunden werden.

Bei Bedarf oder Interesse sind auch die einfachen Atemübungen nach Arnold Jacobs interessant, sie werden in einem Lehrvideo von Kristian Steenstrup vorgestellt.
http://playwithapro.com/video/kristian- ... strup-4532

Mine
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Re: Brauche mehr Klang ab der dritte Oktave

Beitrag von Mine » Montag 1. September 2014, 15:02

Danke für Eure Antworten .

Ich hab einen sehr guten Lehrer . Aber er hatte einen schweren Unfall und kann mir momentan kein Unterricht geben . Momentan gibt es bei mir keien geeignten Einzellehrer ,die sind alle im Urlaub oder Auf Sommertour , die mich weiter ausbilden könnten . Außdem Grund weil wir einer der besten Schulkonzerte in Deutschland machen und unser standard die meisten Musikschullehrer nicht Unterricht können ( Momentan kommen wir Trompeten alle bis e3 und höher ) . Wir haben in unsere Gegend eine gute musikuniversität , daher kriegen wir unsere Einzellehrer . In den Musikschulen hab ich auch schon direkt gefragt , sie haben keinen Termin für mich frei , der geeignet wäre. Danke für eure Hilfe .

Mfg
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Re: Brauche mehr Klang ab der dritte Oktave

Beitrag von buddy » Montag 1. September 2014, 17:05

Reinhard Friedrich führt in seinem Solo Warm Up bis zum dreigestrichenen A, ist das für deine Zwecke zu wenig?
Auch sonst ist er nicht ganz ohne, wenn er z,B. den dritten Satz des 2. Brandenburger im Konzert und dann als direkt folgende Zugabe gibt:
https://www.youtube.com/watch?v=vLsNzCx1ots

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Re: Brauche mehr Klang ab der dritte Oktave

Beitrag von FlüTro » Dienstag 2. September 2014, 10:03

N a c h t r a g :

Und das sYstem muss dabei so offen sein,

dass die Luft sowohl neben der Oberlippe,

als auch neben der Unterlippe entweicht,

es haucht und zischt und rauscht

Dichtgemacht wird dann erst im "Ernstfall".

Dieses aktive Ansatzsystem funktioniert und steht auch im "Offenmodus".


P.S.:
Das ist der aktiv gesteuerte Ansatz.
Das Gegenteil dazu ist der (übliche&verbreitete) passive Ansatz,
der der Kompensationsmechansimen Druck-Kompression-Engstellung bedarf.
Gegentai

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Re: Brauche mehr Klang ab der dritte Oktave

Beitrag von Bixel » Dienstag 2. September 2014, 10:10

FlüTro hat geschrieben:Dichtgemacht wird dann erst im "Ernstfall".
Wann darf damit gerechnet werden, dass bei dir der "Ernstfall" eintritt?

:Hä:
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Re: Brauche mehr Klang ab der dritte Oktave

Beitrag von catfan » Dienstag 2. September 2014, 10:25

Hallo Peter.

Wie weit hat sich dir die 3 gestrichene Oktave spielbar erschlossen???

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Re: Brauche mehr Klang ab der dritte Oktave

Beitrag von pit » Dienstag 2. September 2014, 13:14

FlüTro hat geschrieben:N a c h t r a g :

Und das sYstem muss dabei so offen sein,

dass die Luft sowohl neben der Oberlippe,

als auch neben der Unterlippe entweicht,

es haucht und zischt und rauscht

Dichtgemacht wird dann erst im "Ernstfall".

Dieses aktive Ansatzsystem funktioniert und steht auch im "Offenmodus".
N a c h g e f r a g t:

Bezieht sich dein Nachtrag ausnahmslos auf Pedaltöne?
Ab welcher Lage wird dann dichtgemacht?

:Hä:

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Re: Brauche mehr Klang ab der dritte Oktave

Beitrag von Dobs » Dienstag 2. September 2014, 13:55

In Deinem Stadium verwirren Ferndiagnosen vermutlich mehr, als sie nutzen, deshalb: Nimm Dir einen Lehrer, der sich mal anschaut, wie Du spielst. Du kannst Dich ja gern hier erkundigen, ob ein Mitglied hier einen geeigneten Trompetenlehrer in Deiner Nähe empfehlen kann. Oft genügen 1,2 Stunden, um Dich zumindest auf den richtigen Weg zu bringen. Und, ganz, ganz wichtig: Vernachlässige, am besten überlies, sämtliche Tips von FlüTro.
"Musik und Bier sind Themen, die traditionell sehr eng miteinander verbunden sind." - Sch.-Hausbrandt (Herri Bier)

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Re: Brauche mehr Klang ab der dritte Oktave

Beitrag von Bixel » Mittwoch 3. September 2014, 11:23

Valter hat geschrieben:Hier die schnelle Lösung, bis sogar in die vierte Oktave. :D

Klanglich dürfte diese Technik unseren Down - Zeigern sehr entgegenkommen.
Ich denke, ich texte allen Down-Zeigern aus der Seele: Das ist zweifellos richtungsweisend.

8) :gut:
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