Hohe laute Töne

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FlüTro
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Re: Hohe laute Töne

Beitrag von FlüTro »

als Laie, der pro Woche höchstens ´ne Stunde übt (plus Trockenübungen)
bin ich mit ´nem schönen C3 sehr zufrieden.
Ich liebe das leichte Spiel zwischen C2 und C3,
das klingt auch schön,
dafür haben wir auch genug Repertoire.

Mein Sohn spielte im Schulorchester die 1. Trp.,
(plus Band: http://soundcloud.com/avengedjupiter)
im Hessischen Schulwettbewerb beim HR
belegten sie den 2ten Platz,
Zitat: "weil der Bläsersatz einzigartig stark war".
Ganz tolles anspruchsvolles Repertoire.
höchstens bis E3, selten mal 1 - 2 höher, war da all die Jahre ausreichend.

Ich glaub C4 gibt´s in Wirklichkeit garnicht............. :wink:
catfan
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Re: Hohe laute Töne

Beitrag von catfan »

Hallo Ralf.
Eben, in der U Musik geht es doch eher darum die Leute zu unterhalten. Bis auf ein paar spinnerte Musiker. Die jede Gurke bewerten oder die vermeintlich schlechte Qualität des Tones, wollen die meisten der dort Anwesenden Spaß und Kurzweil. Ihnen ist das von dir Bemängelte in der Regel völlig egal und die meisten von denen hören das von dir Bemängelte nicht. Ich empfinde dein Tun hier gerade als ziemlich gekünstelt. Wir sind hier im High Note Unterforum. Da geht es um High Notes und wie man sie erreicht?
Trumpetralfino
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Re: Hohe laute Töne

Beitrag von Trumpetralfino »

AlexRu hat geschrieben:Hallo Ralf.
Eben, in der U Musik geht es doch eher darum die Leute zu unterhalten. Bis auf ein paar spinnerte Musiker. Ich empfinde dein Tun hier gerade als ziemlich gekünstelt. Wir sind hier im High Note Unterforum. Da geht es um High Notes und wie man sie erreicht?
und.... da wird leider auch - selbst wenn es Ironie sein sollte - ein gepiepstes C4 dargeboten.
Du hast es also nicht verstanden, um was es geht. Natürlich ist es für manche wertvoll, in diesem Thread Tipps zu erhalten.
Aber ich erachte es auch als einen Denkanstoß, die hohen lauten Töne erst dann auf einer Bühne zu produzieren, wenn man es kann.
Mit anderen Worten : Verantwortungsvoll damit umzugehen, dass ist es, was ich eigentlich anregen will.
Gekünstelt ? Ich respektiere deine Meinung, teile Sie aber nicht. Einen gekünselten hohen lauten Ton dagegen kann ich nicht respektieren.
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Bixel
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Re: Hohe laute Töne

Beitrag von Bixel »

Trumpetralfino hat geschrieben:...warum lieber Bixel kannst du (...) nicht auch mal ein paar Worte schreiben...

...gehört nicht auf eine Bühne...
Ralf,
das TF ist nicht "die Bühne", und es ist im TF schließlich auch schon so manch anderes Fragwürdiges dargeboten worden.

Wir befinden uns hier im Unterforum "High Notes !" - da soll m.E. doch jeder gern Fledermaus-Frequenzen nach Gusto präsentieren.

Gegen Gefiepe ist außerdem nicht grundsätzlich etwas einzuwänden, denn "Today's squeek becomes tomorrow's note."

Meine persönliche Gewichtung von "Sport und Musik" auf der Trompete scheint doch hoffentlich zwischen meinen Zeilen immer wieder durch - auch ohne Ironie-Smiley?

:wink:
.
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Mathais
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Re: Hohe laute Töne

Beitrag von Mathais »

Aber, aber Leute, wer wird denn gleich in die Luft gehen ?

Zur Entspannung vielleicht mal fast 10 Minuten von einem der vielleicht
bekanntesten Trompeter diese Welt, bei dem es ja dann doch fast nie
klappt, mit dem Schlußton:

http://www.youtube.com/watch?v=Mu6kB2wNWSA

Also ich finde das herrlich und man kann dabei auch übers Trompete spielen
eine Menge lernen. :-)

+Gruß

Mathias
Trumpetralfino
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Re: Hohe laute Töne

Beitrag von Trumpetralfino »

Bixel hat geschrieben:
Trumpetralfino hat geschrieben:...warum lieber Bixel kannst du (...) nicht auch mal ein paar Worte schreiben...

...gehört nicht auf eine Bühne...
Ralf,
das TF ist nicht "die Bühne", und es ist im TF schließlich auch schon so manch anderes Fragwürdiges dargeboten worden.

Wir befinden uns hier im Unterforum "High Notes !" - da soll m.E. doch jeder gern Fledermaus-Frequenzen nach Gusto präsentieren.

Gegen Gefiepe ist außerdem nicht grundsätzlich etwas einzuwänden, denn "...they (first) became squeeks... and then they became notes...".

Meine persönliche Gewichtung von "Sport und Musik" auf der Trompete scheint doch hoffentlich zwischen meinen Zeilen immer wieder durch - auch ohne Ironie-Smiley?

:wink:
.
Okay, du hast deine Sichweise hier klargemacht. Ich sehe es also als nicht gegeben an, hier den Usern in "Lehrer-Manier" über hohe laute Töne eine andere Sichtweise zu vermitteln !
Okay, habe es verstanden ! Der LInk ist geil !
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orlando_furioso
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Re: Hohe laute Töne

Beitrag von orlando_furioso »

Ich wollte nur mal eine These in den Raum werfen:

Wenn es einem Trompeter gelingt in der 3. Oktave mit einem schönen Ton und kontrolliert zu spielen (wobei das irgendwo ein Idealbild ist, denn es gibt nur wenige "Pfeifer" die das wirklich beherrschen) - dann stimmt auch untenrum die Technik. Sozusagen das C4 als letzte und oberste Kontrollinstanz: "Freu dich - deine Technik stimmt!"

Keine Frage herrscht in der Praxis gerade im Amateurbereich oft eine "höher-höher-höher" Wettkampfmentalität. Und es gibt nichts schrecklicheres, als wenn der 1. Flügelhornist das (musikalisch durchaus sinnvolle) C3 des Trompeters am Schluß der Polka noch übertrumpfen "muss". Ich persönlich halte High-Notes für die Schokostreusel auf der Dekoration auf der Sahne die die Torte umhüllt. Sie sind einerseits verzichtbar, aber geben andererseits wohldosiert aber auch den letzten Kick. Eine Torte über die jemand ein ganzes Paket Schokostreusel kippt mag hingegen niemand wirklich essen ...

Wobei ich durchaus auch den Komponisten eine Teilschuld an dieser Entwicklung geben möchte. Als ich in den 70igern das Trompeten begann kam in einem einzigen Stück des Repertoires ein b2 vor. Das war schon das absolute Limit im Amateurblasorchester. Also "unser" damaliger 1. Trompeter stürzte da regelmäßig ab. Als sich dann die "professionelle" Technik auch immer mehr im Amateurbereich durchsetzte wurden die Anforderungen für Trompeter immer mehr "in die Höhe geschraubt" (im Sinne des Wortes). Ich erinnere explizit ein Pflichtstück der Höchststufe, bei dem ich ganz SOLO im pp. mit einem langen Ton - As'' - anfangen musste. Und das ist auch schon 10 Jahre her. Heute werden in der Unterhaltungsmusik für Blasorchester die Bereiche in der 3. Oktave angekratzt - NOTIERT! Da fragt man sich, ob das sein muss?

Okay, ist vielleicht ein Henne-Ei-Problem ...
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yogi
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Re: Hohe laute Töne

Beitrag von yogi »

Trumpetralfino hat geschrieben: Ich sehe es also als nicht gegeben an, hier den Usern in "Lehrer-Manier" über hohe laute Töne eine andere Sichtweise zu vermitteln ! Okay, habe es verstanden !
das ist schön - trotzdem würde mich interessieren "wie's richtig gemacht wird" ... hast du's denn schon eingespielt?
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Re: Hohe laute Töne

Beitrag von carsten37 »

Ich denke, das normale Spielen der Trompete und den hight-note Bereich sollte/müßte man trennen.

Als ich damals im Verein angefangen habe ( vor ca. 27 Jahren ), gab es schon Literatur, bei dem das c3 zu spielen war. Selbst das d3 sollte man zu dieser Zeit schon abrufen können ( Jeder Tag bringt neue Hoffnung / Der Schornsteinfeger aus Eger ).
Nach meiner Beobachtung hat sich an der Höhe- Ausnahmen gibt es bestimmt- nicht viel geändert. Heute sehe ich mehr Anforderungen an den Spieler. Die Schnelligkeit der Literatur und die technischen Anforderungen haben sich erhöht bzw. sind nun in einem Stück vereint.

Ich persönlich übe regelmäßig in dem Bereich ab c3 aufwärts und mein Ziel ist auch das c4 zu erreichen und wenn es klappen sollte auch noch höher. Weshalb auch nicht ?
Ich sehe dies als Zusatzübung an um den unteren Tonbereich zu festigen ,zu stabilisieren und auch abrufbereit sicher zu stellen. Ich mag mich irren, aber meine Tonqualität hat sich dadurch auch verbessert.

Schöne Grüße....... :)

Carsten
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lurchi
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Re: Hohe laute Töne

Beitrag von lurchi »

Ich bin mir nicht sicher ob es stimmt dass das Fundament sauber ist wenn die Spitze hoch ragt. Ich selbst habe zumindest zwei verschiedene Ansätze, einen Lyrischen, tieferen, und einen Screamer/Hochton-Ansatz. Es gelingt mir Gott sei Dank immer besser die Bereiche zu überlappen, und hochgebunden kann ich da auch wechseln, aber sauber artikuliert von g zu g3? Schwierig. Ich stelle mir immer mal vor es gelänge mir den hohen Ansatz nach unten zu bringen, und trotzdem voll zu klingen, aber unterhalb von e2 ist der meist zu rau und unkontrolliert. Und den Tiefansatz hochprügeln geht auch nicht, da ist eine harte Mauer im Bereich h2, danach müsste ich ihn hochquetschen. Eigentlich bleibt nur das Umschalten, und das möglichst unbemerkt. Ein leichtes Kippen der Lippen, stärkere Fokussierung, dann springt es um. Geht aber nicht wenn ich dn unteren Ansatz schon zu hoch gedrückt habe, dann klappt es mit der Fokussierung nicht.
Aber sicher hilft mir der saubere Hochtonansatz nicht ein schönes Fundament zu blasen, aber er stört auch nicht dabei.
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Re: Hohe laute Töne

Beitrag von orlando_furioso »

@lurchi & carsten37:

Genau das meine ich: eine spezielle "Screamer"-Technik nutzen viele (vielleicht sogar die meisten) Trompeter, die in der 3. Oktave rumpfeifen. Damit ist GAR NICHTS über die ansatztechnischen Fähigkeiten im Bereich unter den HighNotes gesagt. Okay, das muss jeder für sich entscheiden, ob er sich sowas antrainieren will. Wenn ich als Trompeter aber primär auf der Suche nach dem "richtigen" Ansatz, der richtigen Technik bin, wäre es dann nicht mein Ziel, die "untenrum" als optimal erkannte Technik in einen möglichst hohen Bereich hin auszudehnen. Mit dem Effekt, dass die High Notes dann auch wie Töne klingen, nicht wie eine überblasene Blockflöte?

Ich erinnere mich an einen völlig unbekannten Trompeter aus dem Ostblock, den ich bei einer Militärmusikshow vor ein paar Jahren mit einer Militärkapelle solieren hörte. Man hat erst gedacht er spielt in der zweiten Oktave, aber es war tatsächlich die dritte - und die Töne klangen so voll und brilliant wie in der ersten. Ich war spontan geneigt mein Instrument frustriert in die Ecke zu werfen ...
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lurchi
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Re: Hohe laute Töne

Beitrag von lurchi »

Mein Hochtonansatz klingt, so weit ich das beurteilen kann, voll und klar, in der richtigen Oktave.
catfan
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Re: Hohe laute Töne

Beitrag von catfan »

Warum sollte man die "Untenrumtechnik" in den hohen.Bereich ausdehnen? Eventuell um das hohe Register nach oben auszudehen? Bei mir ist es ähnlich wie bei Lurchi. Bis h2 geht mein "Untenrumansatz". Ab da regulieren ich mit der Zunge an der Unterlippe die Höhe. Im Moment erarbeite ich mir das c3 mit dem UA. Weiter hab ich kein Interesse. Das c3 möchte ich lediglich deshalb ohne Zunge an Lippe erreichen, weil das h/c der Grenzbrereich ist und ich denke, dass die Überlappung etwas Sicherheit schafft. Für mich sollte der Bereich über c schon nach screamen klingen. Aber das ist mein persönlicher Geschmack. Z.B. Sacvicka Polka in g Dur a2 Signal auf 3 knackige d3 sollte schon sehr klar und strahlend sein. Ich habe es auch schon gehört, dass das d recht weich und eher dunkel ( klassisch?) gespielt wurde. Hat auch gut gepasst, gefiel mir aber nicht.
Ralf, wenn jemand ein c4 kann und auch noch mehrmals anstoßen, braucht er sich sicherlich bis g3 keine großen Gedanken machen. Für mich liegt genau darin der Hauptsinn.
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Bixel
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Re: Hohe laute Töne

Beitrag von Bixel »

High Gear - Low Gear by Nick Drozdoff.

In diesem Clip sieht man von 2:11 min bis 2:30 min m.E. ebenfalls recht deutlich jemanden das "High Gear - Low Gear"-Konzept nutzen.

Und nach meinem Eindruck auch hier, wenngleich Ross und Rapa offenbar eher dem Glauben anhängen, ausschließlich die Zunge mache "den Trick".

Nichtsdestotrotz gilt m.E. das tägliche Üben dem Erweitern eines konstanten, alltäglichen Ansatzsystems, wie es sich auch der User orlando_furioso wünscht.

:roll:
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catfan
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Re: Hohe laute Töne

Beitrag von catfan »

Funktioniert High Gear Low Gear Ansatz alltäglich, hat man doch einen stabilen Alltagsansatz?
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