Hohe laute Töne

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carsten37
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Re: Hohe laute Töne

Beitrag von carsten37 » Mittwoch 25. September 2013, 22:03

Dobs hat geschrieben:Die Idee ist simpel: Man spiele chromatisch gebunden vom FIS(0) bis zum G(3).
Diese Übung und viele weiter sind in Ralf seiner Schule vorhanden. Aus diesem Grund habe ich ein stabiles Ansatzsystem über den gesamten Tonumfang.
Dobs hat geschrieben:Ich bezweifele das. Das Anspannen des Ringmuskels um die Lippen bewirkt m. E. zwangsläufig, dass sich die Lippen, wenn auch z. T. minimal, auf dem Mundstückrand bewegen.
Bei einer bildlichen Vorstellung sehe ich keine Bewegung der Lippen- in Form von nach unten bzw. oben gehend- aber ein Reduzierung der Lippenmaterials auf dem Mundstück :!: :question:

Schöne Grüße .... :)

Carsten

gozilla
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Re: Hohe laute Töne

Beitrag von gozilla » Donnerstag 26. September 2013, 07:43

Dobs hat geschrieben:
gozilla hat geschrieben: -@Dobs: Du weißt sicher selbst wenn man als NichtProfi oder Semiprofi irgendwo Spielen muss darf und auch noch Kohle dafür bekommt wie das läuft...mit viel Glück gibt es Notenmaterial vorher und vllt auch Proben aber es soll auch vorkommen daß man hinkommt und 75% vom Blatt spielen soll. Gurken und Ausfälle nicht erlaubt...Höhe erwünscht aber passend zum Umfeld...
So wird das wohl sein. Sofern ich als ausgewiesener Dillettant, der nicht in erster Linie zum Broterwerb, sondern aus Freude am musizieren, Trompete spielt, überhaupt für einen Gig-mit-Geld angefragt werde, wird erwartet, dass ich das Repertoire spielen kann. Wer Lust hat, kann am 12. Oktober in die Brunsviga nach Braunschweig kommen: http://www.robshow.de, da gab's die Noten zwei Wochen vor der ersten Probe und insgesamt 3 Proben bis zum Konzert, die dritte steht noch aus.

Und eben deshalb würde in der Regel niemand (der mich kennt) auf die Idee kommen, mich anzufragen für einen Auftritt als Solist mit Big Band für ein Konzert "Best of Maynard Ferguson". Die Zahl derer, die das wirklich drauf haben ist schätzungsweise ziemlich klein, weshalb dann prinzipiell auch höhere Gagen ausgehandelt werden können müssten.
Moin Dobs,
nun das Schöne als Amateur und Trompeter aus Lust und Laune mit Spaßfaktor ist ja , daß man auch nein sagen kann , weil der Broterwerb anderweitig sicher gestellt ist.

Und in so Sachen wie Maynard Allstar Band oder Earth Wind and Fire Cover Band sollte man das vllt in den meisten Fällen auch...

und um aufs Thema zurück zu kommen...meine Wenigkeit hätte das auch mal bei einer Konzertfolge mit der "Feuerwerksmusik" und 1ter Trompete...aber so Erfahrungen dienen der realistischen Selbsteinschätzung

Gruß G

Ach ja zum Thema Ross

http://www.monette.net/newsite/news/spe ... sB2LS3.htm

ich denke mal er fixiert sein Mundstück auf der Unterlippen und macht den Rest mit der Luftführung und dem Einrollen der Oberlippe...aber es ist schon sehr beeindruckend :shock:

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Re: Hohe laute Töne

Beitrag von Vintage1 » Donnerstag 26. September 2013, 10:35

Bixel hat geschrieben:
Dobs hat geschrieben:Beim High Gear Low Gear Ansatz von Nick Drozzdoff / Walt Johnson geht es (so weit ich mich erinnere, ich hatte das Heft mal) darum, für hohe Töne die Oberlippe komplett über die Unterlippe zu legen, so dass diese nicht mehr zu sehen ist. Das macht Rapa nicht und bei Rashawn Ross ist das auch nicht zu sehen.
Worum es mir ging:

Lurchi berichtete von seinen zwei unterschiedlichen Ansätzen für jeweils das tiefe und für das hohe Register.
Daraufhin verlinkte ich Video-Clips von Trompetern, die (m.E. dort gut erkennbar) bei ihrem Ansatzsystem ebenfalls mehrere "Gänge" (engl. = gears) verwenden - quasi ein Ansatz-"Getriebe" mit unterschiedlichen Übersetzungsstufen.

Dass es unterschiedliche Konstruktionen eines solchen Getriebes - etwa mittels nur der Unterlippe oder aber mittels beider Lippen - gibt, ist unbenommen.

:roll:

P.S.: Bei Jon Faddis' "Lippengeknete" muss m.E. beachtet werden, dass der Mann über eine stattliche Zahnlücke verfügt, weil ihm der erste Schneidezahn oben links fehlt - da ist dann sicherlich ohnehin Vieles anders.
BTW: Eine Zahnlücke zwischen den beiden oberen vorderen Schneidezähnen ist nach meiner - rein "statistischen" - Beobachtung ein echter Wettbewerbsvorteil, wenn es um High Notes geht.
"Man" sagt, dass Faddis sich die Zahnnlücke mal hat schließen lassen, und dann wäre nichts mehr gegangen.....
Er hat oder hatte (?) ja angeheiratete Verwandschaft in Deutschland... (ob die Story, aus dessen Umfeld sie stammt, deshalb auch stimmt, darf angezweifelt werden)

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Re: Hohe laute Töne

Beitrag von burt » Donnerstag 26. September 2013, 14:51

yogi hat geschrieben: vergiß es - außerhalb der Klassik ist das nicht zu gebrauchen. Ich stelle mir gerade vor, wie burt beim Soundcheck den Arban gibt - der Brüller. :lol:
Da ich ja durchaus der Ansicht bin, daß sich Arban und höhe Töne nicht ausschließen, habe ich mich mal zu folgendem Soundbeispiel inspirieren lassen. Als Klassiker spiele ich sehr viele Tonleitern und das ist auch ein Weg, wie ich Höhe trainiere.
Natürlich wieder nicht perfekt gespielt, am Ende geht mir etwas die Luft aus, die Aufnahme ist leider etwas übersteuert und zu meiner Schande muss ich gestehen, daß ich dieses Mal auch ein flacheres Mundstück verwendet habe. Der Sound ist also nicht so voll wie gewohnt aber ich denke, es ist trotzdem brauchbar.

https://soundcloud.com/user740297451/test-high-notes

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Re: Hohe laute Töne

Beitrag von catfan » Donnerstag 26. September 2013, 15:12

Klingt nach Piccolo. Aber sicher und gut gespielt! Beeindruckend.
Aber denkst Du, Du könntest damit in einer Big Band Punkten? Klassisch sicher.

LG

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Re: Hohe laute Töne

Beitrag von burt » Donnerstag 26. September 2013, 15:42

AlexRu hat geschrieben:Klingt nach Piccolo.
Das könnte daran liegen, daß ich mein Piccolomundstück verwendet habe. :wink:

AlexRu hat geschrieben:Aber denkst Du, Du könntest damit in einer Big Band Punkten?

LG
Wer will denn schon in einer Big Band spielen? :roll: :lol:

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Re: Hohe laute Töne

Beitrag von Bixel » Donnerstag 26. September 2013, 15:48

burt hat geschrieben:Der Sound ist also nicht so voll wie gewohnt...
Stimmt, aber wenn man das Soundfile eine Oktave nach unten umrechnet, klingt es anschließend wie eine gewöhnliche klassische Trompete.

:mrgreen:
.
Zurück zum Thema...

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Re: Hohe laute Töne

Beitrag von burt » Donnerstag 26. September 2013, 15:52

Bixel hat geschrieben: :mrgreen:
Na, mal wieder grün vor Neid? :wink: :mrgreen: :lol:

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Re: Hohe laute Töne

Beitrag von Bixel » Donnerstag 26. September 2013, 15:59

burt hat geschrieben:Na, mal wieder grün vor Neid?
Neenee, mein Rechner kann das auch.

:mrgreen:
.
Zurück zum Thema...

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Re: Hohe laute Töne

Beitrag von catfan » Donnerstag 26. September 2013, 17:20

Wäre es so, dann armes TF. Das macht nicht gerade glaubwürdig. Wäre schade.

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Re: Hohe laute Töne

Beitrag von burt » Donnerstag 26. September 2013, 17:34

Bixel hat geschrieben:
burt hat geschrieben:Na, mal wieder grün vor Neid?
Neenee, mein Rechner kann das auch.

:mrgreen:
.
Der feine Unterschied ist nur, dass es bei Dir außer Deinem Rechner niemand kann.
Sei nicht so frustriert, Du bist ja nicht der einzige hier, der nicht mit Talent gesegnet ist. (zumindest, was das Trompetespielen anbelangt :roll: )

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Re: Hohe laute Töne

Beitrag von Bixel » Donnerstag 26. September 2013, 18:15

burt hat geschrieben:Der feine Unterschied ist nur, dass es bei Dir außer Deinem Rechner niemand kann.
Sei nicht so frustriert, Du bist ja nicht der einzige hier, der nicht mit Talent gesegnet ist. (zumindest, was das Trompetespielen anbelangt)
Ich versichere dich meines Neides, sofern dein jüngstes hier verlinktes Hörbeispiel von dir stammt und hinsichtlich der Tonhöhen nicht technisch manipuliert worden ist.
Bitte bestätige beides doch ggf. ausdrücklich!

Dass du meinem musikalischen Wirken keinen Respekt entgegenbringst, berunruhigt mich in keiner Weise. Meine Großeltern z.B. äußerten sich (zu Lebzeiten) zum Thema Jazz ganz ähnlich.

:wink:
.
Zurück zum Thema...

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Re: Hohe laute Töne

Beitrag von burt » Donnerstag 26. September 2013, 19:12

AlexRu hat geschrieben:Wäre es so, dann armes TF. Das macht nicht gerade glaubwürdig. Wäre schade.
Das Forum ist bereits seit dem 27.12.2008 verarmt. Da braucht es sonst nichts weiter. :|

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Re: Hohe laute Töne

Beitrag von burt » Donnerstag 26. September 2013, 19:26

Bixel hat geschrieben:Ich versichere dich meines Neides, sofern dein jüngstes hier verlinktes Hörbeispiel von dir stammt und hinsichtlich der Tonhöhen nicht technisch manipuliert worden ist.
Bitte bestätige beides doch ggf. ausdrücklich!
Ich muss Dir hier gar nichts bestätigen, da Du wie üblich eh' nur auf Stunk aus bist. :cracy:
Ich habe es auch nicht nötig, mich von widerwärtigen Typen wie Dir hier anpissen zu lassen. Der Link ist nicht mehr aktiv, was insofern schade ist, da ich mit ernsthaften Usern gerne noch weiter darüber diskutiert hätte.
Bixel hat geschrieben:Dass du meinem musikalischen Wirken keinen Respekt entgegenbringst, berunruhigt mich in keiner Weise. Meine Großeltern z.B. äußerten sich (zu Lebzeiten) zum Thema Jazz ganz ähnlich.

:wink:
.
Respekt, lieber Freund, muss man sich verdienen. Wenn man jedoch Leistungen anderer Musiker, ob Amateur oder Profi in diffamierender Art und Weise regelmäßig in den Dreck zieht, sollte man sich nicht wundern, wenn es mit dem Respekt vor sich und der eigenen Leistung von anderer Seite nicht weit her ist.

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Re: Hohe laute Töne

Beitrag von Blas! » Donnerstag 26. September 2013, 19:40

burt, du solltest deinen Account nicht irgendwelchen Heckenschützen zur Verfügung stellen. Das Verticken von (vor schicken Sofakissen drapierten) Tröten dürfte doch als Freundschaftsdienst ausreichen.

:?

Grüße
Blas!

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