wie übt man das 2. brandenburg konzert auf der piccolo?

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deretrusker
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Re: wie übt man das 2. brandenburg konzert auf der piccolo?

Beitrag von deretrusker » Donnerstag 9. Mai 2013, 11:59

Im Großen und Ganzen stimme ich dieser Auffassung zu. Nur das mit den 15 Minuten stammt nicht von Burba, sondern er hat es auf seinen Kursen erwähnt als die Methode von Maurice Andre, der so über den ganzen Tag verteilt geübt hat. Jens Lindemann von Canadian Brass (oder ehemals..) übt sogar konsequent nur 10 Minuten am Stück und macht dann eine Pause.
Das Entscheidende ist - was Du richtig erwähnt hats - das Einsetzen irgendwelcher Kompensationsmechanismen, um eine beginnende konditionelle Schwäche auszubügeln. Daher lieber nicht solange blasen "bis garnichts mehr geht.." sondern rechtzeitig Pause machen. Guter Beitrag!

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Re: wie übt man das 2. brandenburg konzert auf der piccolo?

Beitrag von deretrusker » Donnerstag 9. Mai 2013, 12:12

Bixel hat geschrieben:Ich - als zugegebenermaßen Genrefremder - finde die vom User Trumpetjörgi beschriebene Strategie sehr hübsch - und in ihrer Logik geradezu bestechend.

Dass diese Methode nicht notwendigerweise zu einer souveränen Vortragsreife führt, hat sie offenbar mit (z.B.) jener des Users burt gemein.

Macht doch nix.

:) :gut:
.
Sorry, aber ich glaube nicht, dass Dein Beitrag zur Lösung beiträgt geschweige denn hilfreich ist: ("..Eigentlich habe ich ich ja keine Ahnung von diesem Genre; aber ich sage trotzdem etwas.."). Wirklich schade! ICH würde mich dann raushalten!

CityOfMozart
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Re: wie übt man das 2. brandenburg konzert auf der piccolo?

Beitrag von CityOfMozart » Donnerstag 9. Mai 2013, 15:29

Wenn sich jeder "Genrefremde" seine Meinung verkneifen sollte, dann wäre aber hier kaum mehr was los....

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Re: wie übt man das 2. brandenburg konzert auf der piccolo?

Beitrag von Dobs » Donnerstag 9. Mai 2013, 18:38

CityOfMozart hat geschrieben:Wenn sich jeder "Genrefremde" seine Meinung verkneifen sollte, dann wäre aber hier kaum mehr was los....
Zum einen das. Zum anderen finde ich es bemerkenswert, dass jemand, der etwa die Methode Malte Burbas propagiert (der ich selbst einiges abgewinnen kann), eine solche Aussage macht, in Anbetracht der Tatsache, dass MB als volkommen "genrefremder" sogar über Physik und Medizin referiert.
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Re: wie übt man das 2. brandenburg konzert auf der piccolo?

Beitrag von Bixel » Freitag 10. Mai 2013, 01:18

Ex-Disbert - eitler Pfaff.

:cracy:
.
Zurück zum Thema...

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Re: wie übt man das 2. brandenburg konzert auf der piccolo?

Beitrag von deretrusker » Dienstag 21. Mai 2013, 22:25

Bixel hat geschrieben:Ex-Disbert - eitler Pfaff.

:cracy:
.
"Wahren Sie Funkdisziplin" hätte man an anderer Stellen gesagt. Präsentieren einer echten ID (unabhängig davon ob zutreffend oder nicht..) kann böse nach hinten losgehen z.B. im Form einer Retourkutsche, Herr "A.B." ! Ich wäre da nicht so sorglos..

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Re: wie übt man das 2. brandenburg konzert auf der piccolo?

Beitrag von TrumpetBerni » Mittwoch 5. Juni 2013, 10:15

Die selbe Frage wuerde mich eigentlich auch brennend
interessieren. Mein problem is allerdings diese extreme Ausdauer
alles am stueck zu spielen. Die höhe is bei mir auch nicht das
Problem :) Ich finde nur ein wenig schade, dass so viele sinnlose
Antworten abgegeben wurden. Mich intressiert weder ein anderes
Mundstueck noch irgendeine Methode von den meisten, die
eh selbst sagen, dass sie es nicht spielen koennen. Da ist die
Allererste antwort noch die hilfreichste. Aber ich bin ja noch jung und vielleicht
Klappt es mal im Laufe des studiums :)
Ich wollte nur mal meine subjektive Meinung ueber den thread
Abgeben und keiner sollte sich angegriffen fuehlen

Mfg

Blas!
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Re: wie übt man das 2. brandenburg konzert auf der piccolo?

Beitrag von Blas! » Montag 22. Juli 2013, 21:57

Man sollte Moises Alves mal nach der besten BB2-Übungsmethode fragen. Bei ihm klingt das einfach nur geil:

http://m.youtube.com/watch?v=FZWsd7qNjq8

http://m.youtube.com/watch?feature=plcp&v=LEeUtmsKzxA

Grüße
Blas!

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Re: wie übt man das 2. brandenburg konzert auf der piccolo?

Beitrag von deretrusker » Freitag 3. Juni 2016, 09:23

Afrotrumpet hat geschrieben:Hallo,

ich weiß nicht nach welcher Methode du gelernt hast, aber egal für welches (echt schwierige) Stück gillt grundsätzlich:
Erst mal alles gebunden und Tempo 60!, damit legst du die Zunge, sodass sie vorher weiß wann sie wohin muss wenn ein bestimmter Ton kommt. Außerdem ist gebunden spielen etwas einfacher sodass du so zum Beispiel die Schlussnote auch kriegen kannst. Es muss eben erst mal gebunden klappen dann gestoßen. Und wenn du sowas schweres übst: NIE länger als eine viertelstunde am stück üben, dann eine kleine pause (meinetwegen auch ca 15 minuten) in der du ewas KOMPLETT anderes macht, Beispielsweise ein Buch lesen, irgendetwas was nichts mit musik zu tun hat. Dann fängst du wieder an.
Wenn du merkst es wird nurnoch schlechter: Ganz aufhören denn sonst fängst du an das was nicht mehr geht zu kompensieren und programmierst so nur falsche bewegungsabläufe ein die sich wenn du zu lange so übst auch auf dein normales spiel übertragen können.

Soviel zum Üben nach der Burba-Methode, beim BB2 würde ich bei den viertelstunden die du es jeweils übst dann immer zwischen den sätzen wechseln, und wenn du einen 100%ig kannst nur noch selten üben, denn was du kannst brauchst du nicht üben ;)

SO, das dazu. Ich selbst komme aus dem BigBand-Bereich, allerdings ist das BB2 ja mindestens so schwer wie schwere Bigbandstücke, daher habe ich es selbst auch noch nicht gespielt.
Das mit dem auf der großen Tröte üben halte ich für quatsch, üb auf dem Instrument auf dem du auch konzertierst, denn der Blaswiderstand bei einer Piccolo ist ja doch nochmal ganz anders als bei einer großen.

beste Grüße,

Afrotrumpet
Das ist der erste nützliche Beitrag zu dem Thema! Keine Ironie!

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