HÖHE stabilisieren und AUSBAUEN....

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Blech&BrassBanda
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HÖHE stabilisieren und AUSBAUEN....

Beitrag von Blech&BrassBanda » Dienstag 17. Februar 2009, 19:35

Heee ich hätte ein paar Fragen vieleicht kann mich der eine oder andere Profi schlauer machen.. :P

1. WIE kann ich meine Höhe vom f3 bis höher ausbauen und welche Übungen sind da sehr hilfreich oder hatt jemand welche?

2. WIE oder mit welchen Übungen kann ich meine Höhe stabilisieren oder so trainieren, dass sie sicher angespielt werden können?

3.WIE kann ich mir DRUCKLOSEN ANSATZ antrainieren?
Welche Übungen gibt es dafür?


Hilfreiche Antworten wären sehr nett! :)





DANKE im VORAUS
mfg wentna








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Re: HÖHE stabilisieren und AUSBAUEN....

Beitrag von Blech&BrassBanda » Dienstag 17. Februar 2009, 19:41

BITTE UM BEITRÄGE VON EUCH!
DANKE! :o

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Re: HÖHE stabilisieren und AUSBAUEN....

Beitrag von jamaika » Dienstag 17. Februar 2009, 20:54

In Fundamentales kannst du folgene Uebung finden
Dobs hat geschrieben:
Schaut mal, was ich hier aufgetan habe:
http://www.tsmp.org/band/trumpet/pdf/Ma ... ercise.pdf
Das ist eine schoene Uebung und wenn du sie lernst, kommst du auch sicher noch hoeher.
Das wichtigste ist, das alles so gut klappt wie du geschrieben hast. :wink:

Gruss Jamaika

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Re: HÖHE stabilisieren und AUSBAUEN....

Beitrag von FlüTro » Dienstag 17. Februar 2009, 21:23

geh mal in die suche-funktion.
zu diesem thema ist eigentlcih schon superviel gesagt.
da kannste wochenlang lesen.

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Re: HÖHE stabilisieren und AUSBAUEN....

Beitrag von Puukka » Dienstag 17. Februar 2009, 21:36

Blech&BrassBanda hat geschrieben:3.WIE kann ich mir DRUCKLOSEN ANSATZ antrainieren? Welche Übungen gibt es dafür?
Das ist meiner Meinung nach ein Märchen, das nach wie vor exisitiert.
Tatsache ist, je stabiler und kräftiger die Muskulatur, umso weniger bereitet Aufdrücken ein Problem.
Soll heissen, professionelle Leadtrompeter drücken ab einer gewissen Höhe wie die Irren, es macht ihnen aber nichts aus.
Herbert
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Re: HÖHE stabilisieren und AUSBAUEN....

Beitrag von SirToby » Dienstag 17. Februar 2009, 22:21

Puukka hat geschrieben:
Blech&BrassBanda hat geschrieben:3.WIE kann ich mir DRUCKLOSEN ANSATZ antrainieren? Welche Übungen gibt es dafür?
Das ist meiner Meinung nach ein Märchen, das nach wie vor exisitiert.
Tatsache ist, je stabiler und kräftiger die Muskulatur, umso weniger bereitet Aufdrücken ein Problem.
Soll heissen, professionelle Leadtrompeter drücken ab einer gewissen Höhe wie die Irren, es macht ihnen aber nichts aus.
Herbert
Ich persönlich glaube nicht, dass der drucklose Ansatz nur ein Märchen ist. Mein Leher kann aus dem Stand in die 3-4 getrichene Oktave spielen ohne viel Druck auf zu wenden, seinen Ausführungen nach alle Zungenarbeit.


Toby

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Re: HÖHE stabilisieren und AUSBAUEN....

Beitrag von Oliver_74 » Mittwoch 18. Februar 2009, 06:30

Puukka hat geschrieben:Das ist meiner Meinung nach ein Märchen, das nach wie vor exisitiert.
Puukka hat vollkommen Recht. Ein Märchen halt...

Ich versuche den Muskeln im Bereich der Lippen zu einem Ringmuskel auszubauen um ihn beim Spiel von hohen Tönen als eine Art Stoßdämpfer zu nutzen.
Zum Ausbau des Muskels gibt es unterschiedliche Methoden. Siehe hierzu die Ausführungen von Malte Burba (Lippenexpander, Löffeltraining, Buzzing).

Trompetespiel in hohen Registern ohne Druck wirst Du damit nicht erreichen. Die Kunst besteht darin den Druck so gering wie möglich einzusetzen.

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Re: HÖHE stabilisieren und AUSBAUEN....

Beitrag von Sebbel » Mittwoch 18. Februar 2009, 08:46

Hallo Blech&BrassBanda,
Ich bin derzeit in ungefähr derselben Situation. Auf feden Fall würde ich nicht versuchen direkt an der Problemzone um f3 arbeiten. Ich hab das nämlich gemacht und kann nur davon abraten (Höhe ist erstmal um ein bis zwei Töne abgesackt).
Derzeit versuche ich stattdessen Töne um c3 zu sichern und sie mit möglichst wenig Aufwand zu produzieren, bis man das Gefühl hat, dass noch mehr geht. Auf jeden Fall sollte man die Lippen nicht überlasten, da sonst der Schuss nach hinten losgeht.
hilfreich finde ich es auch, sich bei Profis abzugucken, wie es gemacht wird:
http://www.youtube.com/watch?v=zg7c-kH00j0

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jamaika
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Re: HÖHE stabilisieren und AUSBAUEN....

Beitrag von jamaika » Mittwoch 18. Februar 2009, 09:08

Blech&BrassBanda hat geschrieben:3.WIE kann ich mir DRUCKLOSEN ANSATZ antrainieren?
Welche Übungen gibt es dafür?
Puukka hat geschrieben:Das ist meiner Meinung nach ein Märchen, das nach wie vor exisitiert.
Tatsache ist, je stabiler und kräftiger die Muskulatur, umso weniger bereitet Aufdrücken ein Problem.
Soll heissen, professionelle Leadtrompeter drücken ab einer gewissen Höhe wie die Irren, es macht ihnen aber nichts aus.
SirToby hat geschrieben:Ich persönlich glaube nicht, dass der drucklose Ansatz nur ein Märchen ist. Mein Leher kann aus dem Stand in die 3-4 getrichene Oktave spielen ohne viel Druck auf zu wenden, seinen Ausführungen nach alle Zungenarbeit.
Oliver_74 hat geschrieben:Ich versuche den Muskeln im Bereich der Lippen zu einem Ringmuskel auszubauen um ihn beim Spiel von hohen Tönen als eine Art Stoßdämpfer zu nutzen.
Zum Ausbau des Muskels gibt es unterschiedliche Methoden. Siehe hierzu die Ausführungen von Malte Burba (Lippenexpander, Löffeltraining, Buzzing).
Ob Maerchen oder Tatsache, vielleicht stimmt ja beides. :wink:
Es ist ja allen klar, das irgend ein Druck vorhanden sein muss um sehr hoch spielen zu koennen. Es ist aber auch allen klar, das wenn dieser Druck nicht kultiviert wird, das es immer Grenzen gibt die man nicht ueberschreiten kann.
Also von welchem Druck reden wir hier, um auch Neulingen hier gleich eine richtige Richtung weisen zu koennen. :wink:
Es schon richtig wenn man sagt druckloser Ansatz, aber was meint man wirklich damit??/
Genauso ist es klar, das es Lead-Trompeter gibt, die sich nach dem Einsatz die Zaehne wieder raus biegen, weil der Druck sehr hoch ist.
Es wurde mal geschrieben, das man bis F3 mit dem selben Druck auf den Lippen spielen kann wie z.B. C3. Wenn uns das schon mal gelingt, haben wir das Wort drucklosen Ansatz etwas definiert.
Fuer die Spieler die ueber dem F3 spielen koennen ist es klar, das dieser Druck sich erhoeht.
Jetzt meine Frage: Um wieviel mehr muss der Druck eurer Meinung nach sich erhoehen???
Wir wissen auch, das Ansatz-Druck oder Pressansatz sich sehr aehnlich sind, nur die Auswirkungen sind bei beiden anders.
Unter Ansatz-Druck oder besser Druck losen Ansatz verstehen wir, das das alles ohne grosse Anstrenung ablaeuft. Die Luft fliesst gut, der Ton steht.
Unter Press-Ansatz verstehen wir, einen uebertriebenen Druck auf den Lippen, der die ganze Koerperkontrolle aus den Rahmen hebt, so das sich der Hals, und die Lippenoeffnung verkrampfen und verschliessen. Das Ergebnis ist allen bekannt. Heise Luft ohne Ton, dazu noch einen roten Kopf mit Hals-schmerzen. :?
Ich habe es absichtlich etwas Uebertrieben, weil ich denke das man es vielleicht etwas besser versteht.
Ansatz: Es wurde hier im Forum schon sehr viel ueber Ansatz geschrieben, und man kann feststellen, das es wirklich viele verschiedene Ansatz-Techniken gibt.
Wenn man z.B normale Noten-Literatur spielt d.h. maximale Hoehe C3-F3 und das ist schon sehr hoch, koennen alle mit den ueblichen gelernten/ trainierten Ansaetzen auskommen.
Wenn man diese Hoehe ueberschreiten will, sollte man sich einen Lehrer suchen, der diese Hoehe und auch dazu gehoerende Ansatztechnik beherrscht.
Es wurde auch schon etliche Male erwaehnt (z.B von @ Hannes) das sich die Ansatztechnik in extrem Hoehe immer mehr aehnlich wird. Die Zungen-Technik, fixierte Zunge, wird von vielen Lead-Trompetern benutzt, ob es Bewusst oder Unbewusst ist.
Es scheint so, als ob man ueber dem G3-C4 oder auch hoeher nur so richtig spielen kann.
Durch diese fixierte Zungen-Technik wird/ kann man den Ansatz-druck/ Pressdruck auf den Lippen besser kontrollieren.
Ein kleiner Selbsttest, den jeder machen kann, soll hier zeigen wie weit der Ansatz bereits ausgebaut oder nicht ausgebaut ist.
Man spiele ein C3 an und haelt den Ton acht Schlaege lang aus. Die Geschwindigkeit auf dem Metronom ist 60.
Beim zweitenmal beginnt man diesen Ton im PP und haelt ihn genauso lang aus.
Beim drittenmal spielt man den Ton auch im PP an und laesst diesen auf ein FF anschwellen.
Beim viertenmal spielt man diesen Ton in FF an und laesst ihn abklingen bis es ein PP ist.
Hier kann jeder fuer sich sehen wie weit sein Ansatz ausgebaut ist.
Ist noch genuegend Kraft vorhanden. Wie hoert der Ton sich an. Was passiert mit der Lippenoeffnung. Wie gut stroemt die Luft. Was macht der Hals.
Wenn alles gut und locker geht/ ging, kommt der naechste Ton/ Halbton. :gut:

Gruss Jamaika
Zuletzt geändert von jamaika am Mittwoch 18. Februar 2009, 09:12, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: HÖHE stabilisieren und AUSBAUEN....

Beitrag von Puukka » Mittwoch 18. Februar 2009, 09:11

SirToby hat geschrieben:Ich persönlich glaube nicht, dass der drucklose Ansatz nur ein Märchen ist. Mein Leher kann aus dem Stand in die 3-4 getrichene Oktave spielen ohne viel Druck auf zu wenden, seinen Ausführungen nach alle Zungenarbeit
Die Frage ist, wie man das hohe Register spielt.
bis z.B. c4 leise und mit wenig Druck ist schon möglich. Jedoch spielt man Lead z.B. in einer Big Band, dann muss die Höhe sehr laut und fett sein. Und da sehe ich auch Profis kräftig andrücken bzw. mit Druckspuren.
Konnte z.B. James Morrison aus nächster Nähe beobachten. Hatte ziemlich deutliche Druckspuren, die aber nach dem Absetzen sich schnell verflüchtigten.

Bin mit Jamaikas Definition der "relativen Drucklosigkeit" sehr einverstanden.

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Re: HÖHE stabilisieren und AUSBAUEN....

Beitrag von FlüTro » Mittwoch 18. Februar 2009, 09:11

Also ich schlage mich auf die Seite von SirToby.

Gestern beim E3 angekommen, zwar nocht nicht
brauchbar und einsetzbar, aber auch mit dem
Konzept möglichst druckarm und Steuerung durch
die Zunge.

das mußte halt 2 - 4 h pro Tag genauso üben.

Du hast´nen sehr sehr guten Lehrer meiner Meinung nach.
Bleib bei dem - und berichte bitte weiter.

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Re: HÖHE stabilisieren und AUSBAUEN....

Beitrag von Puukka » Mittwoch 18. Februar 2009, 09:21

FlüTro hat geschrieben:Gestern beim E3 angekommen, zwar nocht nicht
brauchbar und einsetzbar, aber auch mit dem
Konzept möglichst druckarm und Steuerung durch
die Zunge.
Das ist für eine Wohnzimmersituation durchaus brauchbar.
Ich hab zuhause auch kein Problem damit.
Bei den vollbesetzen Big Band Proben siehts allerdings dann ganz anders aus.
Da hilft nur mehr Brutalität. :wink:

Jedoch Anfängerbezogen muss man sich die Höhe sicherlich einmal recht drucklos und sanft erarbeiten, bis man darauf aufbauen kann, die Muskulatur sich festigt und man durch zusätzlichen Druck den Ton auch fett rausschreien kann.
Herbert
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Re: HÖHE stabilisieren und AUSBAUEN....

Beitrag von jamaika » Mittwoch 18. Februar 2009, 09:37

Ich wuerde hier gerne noch ein Beispiel einbringen.
Wenn man z.B. Gittare lernt, die ersten paar Woche/ Monate schmerzen die Fingerspitzen, weil sie noch keine Druckmuskeln fuer die Saiten haben.
Nach vielem Ueben, verschwindet dieser Schmerz, man hat sich daran gewoehnt.
Und genauso ist es mit dem Ansatz auf den Lippen. Am Anfang wenn man zum erstenmal ueber seine Grenzen geht merkt man, das man noch nicht genug Kraft in den Lippenmuskeln hat.
Nur durch regelmaesiges gezieltes Ueben, bekommt man immer mehr Sicherheit in diesem Bereich.

Gruss Jamaika

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Re: HÖHE stabilisieren und AUSBAUEN....

Beitrag von FlüTro » Mittwoch 18. Februar 2009, 12:20

Allen Vizzutti spricht von der " ........ power of quiessence ....... ".

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Re: HÖHE stabilisieren und AUSBAUEN....

Beitrag von Blech&BrassBanda » Mittwoch 18. Februar 2009, 13:55

LEUTE DANKE AN EUCH ALLE!!

sehr hilfreiche kommentare...

glg

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