Jetzt muss ich schon mal fragen...

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Moderator: Die Moderatoren

Kaltneck
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Jetzt muss ich schon mal fragen...

Beitrag von Kaltneck » Sonntag 28. September 2008, 12:01

... habt ihr eigentlich nen Knall ?!?!?!
Immer höher und immer höher, könnt ihr nicht mal mit dem zufrieden sein, was rauskommt? Bild
Was bitte will denn ein normaler Trompeter mit Tönen ab c3? Die braucht man herzlichst selten!!BildBild Aber anscheinend habt ihr echt keine andern Probleme zu haben, als "oh hilfe, ich krieg das e3 nicht sauber raus" :argh:

Gruß Elke
Liebe Grüße aus Mittelfranken! ♫♫♫ ♫♫♫

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Re: Jetzt muss ich schon mal fragen...

Beitrag von SirToby » Sonntag 28. September 2008, 12:08

Moin,

Eigentlich finde ich auch, dass sauberes Spiel, Intonation und Ausdruck viel wichtiger sind, vorallem im klass. Bereich(womit ich nicht sagen will, dass dies nicht auf andere Bereiche der Musik auch zu trifft).
Jedoch sind hohe Töne auch oft von Nutzen, vorallem in der modernen Musik, aber auch in einigen klass. Konzerten, wie z.B. im Haydn...

Wenn man also hohe Töne schön spielen kann ist meiner Meinung nach nichts gegen sie einzuwenden...


Toby

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Re: Jetzt muss ich schon mal fragen...

Beitrag von Kaltneck » Sonntag 28. September 2008, 12:12

Ich hab nichts dagegen, dass jemand hohe Töne spielen kann, wirklich nicht.
Aber wenn man hier mal bloß durch "High Notes" liest....auf biegen und brechen, hauptsach hoch!! Wo hat denn des seinen Sinn und Zweck???
Liebe Grüße aus Mittelfranken! ♫♫♫ ♫♫♫

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Re: Jetzt muss ich schon mal fragen...

Beitrag von SirToby » Sonntag 28. September 2008, 12:13

Meiner Meinung nach eigentlich gar keinen...
Ist mir aber auch schon aufgefallen...


Toby

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Re: Jetzt muss ich schon mal fragen...

Beitrag von Kojak » Sonntag 28. September 2008, 12:20

Das hat natürlich Sinn für:

Die Literatur,die das verlangt (BigBand Arrangements gehen in der 1. halt gerne mal über G3 hinaus,manche Blasmusikstücke gehen mittlerweile auch schonmal bis F3 oder so)

Als Reserve (um ein sauberes C3 immer und überall zu spielen sollte man als "Reserve" auch ein E3 drauf haben)

Für die Ausdauer (wer bis G3 übt-hat auf jeden Fall mehr Ausdauer im Bereich bis C3)

Für die Körperbeherrschung beim Spielen

Grüssle
Dennis
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Re: Jetzt muss ich schon mal fragen...

Beitrag von amateur » Sonntag 28. September 2008, 12:25

Jetzt muss ich aber auch mal meinen Senf dazuschreiben...

Höher wie C3 (transponierend notiert) braucht man im "normalen" Blasmusikerleben sehr selten.
Manchmal steht ein D3 oder E3, wär natürlich nicht dumm, wenn man das nicht runteroktavieren muss, zweimal hab ich sogar Polkas gesehen, in denen ein F3 drinsteht.
Ich oktaviere aber dann lieber runter und hab einen schönen Ton, als dass ich so ein F3 rausquietsche, das dann sowieso nicht stimmt.

LG, Helmut

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Re: Jetzt muss ich schon mal fragen...

Beitrag von Kojak » Sonntag 28. September 2008, 12:32

Oder Du übst etwas mehr,um besagtes F3 auch "wohlklingend" und gut stimmend zu treffen..... :mrgreen:

Womit wir wieder bei meinem vorherigen Post wären...
Reserve....um ein sauberes F3 zu spielen,solltest Du zumindest bis G3 üben....da kommt dann ein "verwendbares" F3 dabei raus

irgendwann mal :ironie:
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Re: Jetzt muss ich schon mal fragen...

Beitrag von amateur » Sonntag 28. September 2008, 12:37

Ist was dran, Dennis.

Aber nach jahrelangem Üben und keinem rechten Erfolg dabei, spiel ich mit einer Tröte rauf (die aber extrem leicht geht und scharf klingt), mit der anderen halt nicht.
Mir ist halt der schöne, flexibel gestaltbare Ton bei meinem "Hauptinstrument" wichtiger, wie die paar mal eine achtel F3 in einer böhmischen Polka.

LG, Helmut

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Re: Jetzt muss ich schon mal fragen...

Beitrag von mkuess24 » Sonntag 28. September 2008, 13:25

der thread hat potenzial :ironie:

lg michi ♪♫

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Re: Jetzt muss ich schon mal fragen...

Beitrag von Puukka » Sonntag 28. September 2008, 13:26

Kaltneck hat geschrieben:Was bitte will denn ein normaler Trompeter mit Tönen ab c3? Die braucht man herzlichst selten!!
Ich weiss nicht, was Du unter normalem Trompeter verstehst, in der Big Band Literatur der Wiener Amateur Big Bands, bei denen ich mich herumtreibe, ist jedenfalls ein g3 keine Seltenheit. Will man halt dann doch gerne spielen können.
Herbert
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Re: Jetzt muss ich schon mal fragen...

Beitrag von Miboba » Sonntag 28. September 2008, 13:33

Kaltneck hat geschrieben:Ich hab nichts dagegen, dass jemand hohe Töne spielen kann, wirklich nicht.
Aber wenn man hier mal bloß durch "High Notes" liest....auf biegen und brechen, hauptsach hoch!! Wo hat denn des seinen Sinn und Zweck???
Vielleicht hast Du ja auch den Sinn des Unterforums "High Notes" nicht verstanden. :mrgreen:
Was soll man denn dort über ein schönes C2 diskutieren, es sei denn, es wäre für Dich eine "High Note".

Wenn Du über fundamentale Sachen, Atmung oder was auch immer diskutieren möchtest, findest Du hier ebenfalls die entsprechenden Foren - einfach mal schauen!

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Re: Jetzt muss ich schon mal fragen...

Beitrag von haynrych » Sonntag 28. September 2008, 15:25

eine sauber gespielte mittellage und eine souveräne höhe sind nicht als gegensätze zu verstehen, wie es hier sooft und gerne dargestellt wird. vielmehr ist das eine eher eine vorraussetzung und grundlage für das andere.
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Re: Jetzt muss ich schon mal fragen...

Beitrag von Nedsolaud » Sonntag 28. September 2008, 17:47

Hallo,
also ich bin nicht grad der "Schlusston C4" Fan. Ich hab die Liebe zur Höhe eher über die Sesamstraße oder die Beatles gefunden. Für mich gibts nix schöneres als eine Piccolo. Ob in der Klassischen Literatur oder auch eben die neueren Sachen.
Bekannte von mir spielen in ihrer Brass-Band z.B. bei manchen Stücken die Klarinettenstimme damit und das ist schön gespielt einfach ein Genuss!!!!!
In der umgänglichen Literatur der Bierzeltmusik ist auch ein F3 oder noch höher nich unbedingt im Sinne des Erfinders! Denn der Bummerl z.B. hat ganz bewusst nicht höher niedergeschrieben. Da gings um "Nachspielbarkeit". Wer von der Feuerwehrkapelle Saufhausen soll denn ein Stück mit einem Trio über C3 spielen??? Damals gabs noch kein youtube.
Ich kann derweil nur sagen, wer sich als richtig guten Trompeter bezeichnen will, der sollte schon eine gute Höhe haben ebenso wie Pedaltöne, Doppel- und Triolenzunge, wie auch einen Lipptrill usw. draufhaben, also nah an den 100% Beherrschung des Möglichen auf seinem Instrument.

Nix für ungut.

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Re: Jetzt muss ich schon mal fragen...

Beitrag von hannes » Sonntag 28. September 2008, 19:28

Puukka hat geschrieben:
Kaltneck hat geschrieben:Was bitte will denn ein normaler Trompeter mit Tönen ab c3? Die braucht man herzlichst selten!!
Ich weiss nicht, was Du unter normalem Trompeter verstehst, in der Big Band Literatur der Wiener Amateur Big Bands, bei denen ich mich herumtreibe, ist jedenfalls ein g3 keine Seltenheit. Will man halt dann doch gerne spielen können.
Herbert
So ist es: Denn dann sind alle mir bekannten Lead-Stimmen der gängigen Big-Band-Literatur sowie teilweise sogar erste Stimmen anspruchsvollerer Blasmuskliteratur NICHT für NORMALE Trompeter geschrieben!

Es geht doch darum, dass man beim jeweiligen Instrument den Tonumfang sicher abrufen kann, der verlangt wird. Alle ambitionierten Trompeter brauchen selbst im Blasorchester der modernen Literatur einen sicheren Tonumfang bis f3 oder auch g3. Für einen Big-Band-Trompeter auch im Amateurbereich ist das g3 ebenfalls Standard. Alles ander klingt dann schon nach Musikschul- oder Schulband (was nicht heißen soll, dass es auch hier zuweilen hohe Anforderungen gibt). Man kann natürlich auch nach unten oktavieren oder ohne der hohen Töne diese Arrangements spielen (zuweilen sind sie ohnehin ad libitum), aber warum? Nur weil einige Menschen meinen, hohe Töne seien Unsinn, unerreichbar oder klingen sch...
Eine gut intonierte geschmackvolle Höhe ist die Würze wie Kräuter in einer sonst langweiligen Suppe. Dafür braucht man Reserven, um nicht an den Grenzbereich mit Angst und Unbehagen gehen zu müssen.
Im Übrigen: Ich kenne keine Trompeter, die über hohe Töne schimpfen, wenn sie selbst welche beherrschen (nicht nur herausquetschen!). :mrgreen:
Hannes

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Re: Jetzt muss ich schon mal fragen...

Beitrag von Kaltneck » Sonntag 28. September 2008, 20:04

hannes hat geschrieben: Im Übrigen: Ich kenne keine Trompeter, die über hohe Töne schimpfen, wenn sie selbst welche beherrschen (nicht nur herausquetschen!). :mrgreen:
Das war mir jetzt fast klar, Trompeter sind schon eine sehr seltsame Art für sich.

Ich bezweifel ja gar net, dass das in mancher Literatur einfach verlangt wird, aber waaarum will fast jeder, aber wirklich fast jeder Trompeter unbedingt solche Töne spielen, selbst wenn ers net zambringt? Irgendwie können ja net alle Leut die höchste Stimme spielen, oder.
Liebe Grüße aus Mittelfranken! ♫♫♫ ♫♫♫

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