Töne werden leiser

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FranconianTrumpet
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Töne werden leiser

Beitrag von FranconianTrumpet » Donnerstag 25. September 2008, 22:14

Hi Leute,

ich hab das Problem, dass ich bis d3 einen klasse sound hab und danach wirds halt alt immer leiser, das bis mir mein stimmgerät ein a3 anzeigt, man nur noch ein leises tönchen/sirren hört. Jetzt ist meine Frage, was ich tun kann, um auch noch meine g3s und aufwärts schön zum klingen zu bringen.

So das war problem 1 und zum 2: das 8tel/16tel spielen in den lagen ab c3 bereitet mir schwierigkeiten, wie ist das zu beheben? in "Embouchure Enhancement #2 Vid" von unserem geschätzen Profitrompeter dieses Forums rät er in oberen lagen diese notenwerte zu üben. was sagt ihr?

Freue mich über tips und hilfestellungen,

eure Trompete aus Franken^^

Bernhard
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Re: Töne werden leiser

Beitrag von Bernhard » Freitag 26. September 2008, 09:36

Wenn der Anstoss in der hohen Lage Schwierigkeiten bereitet, dann ist es sinnvoll genau das zu üben.

In folgendem Video wird dieses Thema von Jon Faddis angesprochen:

http://www.youtube.com/watch?v=LVl5Z3ud_Qs

Bernhard
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Re: Töne werden leiser

Beitrag von Bernhard » Freitag 26. September 2008, 10:55

Hier eine entsprechende Übung:

http://www.mediafire.com/?hmjfytbjw1c

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Armin
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Re: Töne werden leiser

Beitrag von Armin » Montag 5. Januar 2009, 23:33

[quote="FranconianTrumpet"]Hi Leute,

ich hab das Problem, dass ich bis d3 einen klasse sound hab und danach wirds halt alt immer leiser, das bis mir mein stimmgerät ein a3 anzeigt, man nur noch ein leises tönchen/sirren hört. Jetzt ist meine Frage, was ich tun kann, um auch noch meine g3s und aufwärts schön zum klingen zu bringen.
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hallo trompete aus franken,

setz dir mal gehörschutz auf, solche mickimäuse, wie man sie an lauten maschinen trägt. damit habe ich schon so manches problem gelöst. dass deine töne da oben immer leiser werden, liegt in erster linie daran, dass dein hals zu geht und die luft abgedreht wird. die mickimäuse bewirken, dass du dich mit dem inneren ohr hörst und automatisch gegen den verschluss angehst, weil du das rauschen verhindern willst.

viel spaß dabei,

armin
Wenn's Spaß macht wird's gut ....

hannes
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Re: Töne werden leiser

Beitrag von hannes » Dienstag 6. Januar 2009, 08:37

Beschreibe mal genau deine Technik! Zungenpostion, Anstoßart, Methodik, nach der du lernst usw.
Ein wenig dazu steht auch im Thread "Tricks für extreme Höhe".

Hannes

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jamaika
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Re: Töne werden leiser

Beitrag von jamaika » Dienstag 6. Januar 2009, 10:04

FranconianTrumpet hat geschrieben:Jetzt ist meine Frage, was ich tun kann, um auch noch meine g3s und aufwärts schön zum klingen zu bringen.
Bei mir haben in erster Linie Oktavspruenge geholfen,den Ton, die Lippenoeffnung/ Hals und Luftfuehrung in der dritten Oktave zu stabilisieren. Diese Oktavspruenge gehen z.B von
C2 zu C3 zu C2 zu C3.......usw. nach C1. Die Toene sollten mindestens in 1/2 gepielt werden, das die Lippen sich auf den Ton einstellen koennen. Keine Viertel-Noten, am Anfang, so das der Koerper sich darauf einstellen kann. Kann am Anfang alles Gebunden werden. Die Toene sollten in einem Luftzug gespielt werde, nicht Luft holen wenn man z.B. C2....C3 spielt. Sonst geht der gewuenschte Effekt verloren, oder es dauert einfach ein Jahr laenger :lol:.
In Halbton-Schritte nach oben arbeiten, die kleinen Pausen nicht vergessen. Darauf achten, das die Luftfuehrung/Stuetze locker dabei ist, nicht verkampfen. Den Druck auf die Lippen nicht unnoetig erhoehen, gute Haltung, viel Geduld. Und nach zwei Wochen, wenn du taeglich uebst sollten bereits Vorschritte zuverzeichnen sein.
Wenn es dann langsam klappt, koennen die Toene verkuerzt werden, noch gebunden.
Erst dann langsam die Toene auch Anstossen.

Gruss Jamaika

P.s. Wenn irgend welche Baustellen wie z.B Stimmlippe, angespannter Hals, verkampfter Bauch, einsetzen des Mundstueck ins Lippenrot, schlechte Koerperhaltung, Press-Ansatz usw.usw. kann das Problem Ton-Hoehe nur, ich betone nur mit Lehrer behandelt werden.

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Re: Töne werden leiser

Beitrag von Jazz-Trumpet » Montag 12. Januar 2009, 00:51

üb pfeifen (trainiert den zungenrücke - ähnlicher effekt wie burbas vokale usw.)
dann mimische muskulatur fit machen
auf die mundöffnung achten (bei c3 ist sie wenn man den luftdruck mit dem zungenrücken reguliert größer als bei c2)

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Re: Töne werden leiser

Beitrag von Sebbel » Montag 12. Januar 2009, 23:44

Keilatmung hat bei mir sehr gut geklappt.
Meine Töne warn oben auch sehr dünn, dann hab ich von dieser Atemtechnik gelesen, sie ausprobiert und gleich beim ersten Versuch eine fettes E3 gekriegt.

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Re: Töne werden leiser

Beitrag von FranconianTrumpet » Montag 16. Februar 2009, 16:45

wärm diesen alten threat nochmal auf. das problem ist jetzt etwas anders:

bis f3 ist der sound klasse, aber sowald ich das g3 anblasen will, tut sich gar nix. es kommt dann immer nur rauschen :(

hannes
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Re: Töne werden leiser

Beitrag von hannes » Montag 16. Februar 2009, 17:58

FranconianTrumpet hat geschrieben:wärm diesen alten threat nochmal auf. das problem ist jetzt etwas anders:

bis f3 ist der sound klasse, aber sowald ich das g3 anblasen will, tut sich gar nix. es kommt dann immer nur rauschen :(
Zu unflexible Lippenöffnung! Lannst du eine Tonleiter von c1 oder tiefer auch leise bis f3 spielen, oder nur in einer Lautstärke? Kollabiert der Ansatz, wenn du von f3 zum g3 willst? Das g3 ist ein kritischer Ton, der nicht so leicht einrastet wie das f3. Wer sicher bis g3 spielt, kann daher mit etwas Übung auch darüber kommen.

Hannes

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jamaika
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Re: Töne werden leiser

Beitrag von jamaika » Montag 16. Februar 2009, 20:49

FranconianTrumpet hat geschrieben:bis f3 ist der sound klasse, aber sowald ich das g3 anblasen will, tut sich gar nix. es kommt dann immer nur rauschen
Hoert sich an als ob der Ansatz in dieser Hoehe noch fehlt. Auch wenn man einmal ein schoenes F3 spielen kann, heisst es noch nicht das man es immer kann.
Erst wenn das F3 ins normale spielen uebergegangen ist, oeffnet sich die Tuer zum naechsten Ton, und dieser ist das Fis3.
In dieser Hoehe sind die Bewegungsablaeufe der Lippenoeffnung sehr klein, aber wenn man es einmal richtig gemerkt / erfuehlt hat, stehts/gehts.
Ich wuerde hier auch nochmals den erwaehnten "Trick/Technik" von @ Marc erwaehnen: darauf achten, das die Wangen sich an die Zahnleiste legen, wenn es hoch gehen soll.
Bis F3 kann man mit fast "unkontrollierten/normalen Ansatz" kommen.
Die Lautstaerke sollte aber hier bereits in Forte und Piano beherrscht werden. Wenn es nur Laut geht, scheint die Lippenoeffnung noch nicht stabil genug zusein.
Was das Rauschen betrifft:
Du scheinst mit sehr /zu hohem Luftdruck zu spielen, den die Lippenmuskulatur nicht gewachsen zusein scheint. Der Luftdruck entweicht ohne sein gewuenschten Erfolg zu hinterlassen. Auch das einrollen der Lippen kann hier ein grosse Rolle spielen, weil dadurch die Lippenmuskulartur Verstaerkung finden kann.
Die Zunge, wenn sie ein guten Platz gefunden hat, kann auch helfen.
Eines der groessten Fehler, die man hier machen kann ohne es zu wollen, die Zunge nicht in der richtigen Position zu haben. Wenn man am Anfang kleine Erfolge von Hoehe empfindet, moechte man irrtuemlicherweise gleich mehr, man erhoeht den Anpressdruck auf den Lippen und vergisst die Zunge, genauso wie Luftdruck und Lautstaerke, welches dann zu dem Ergebnis fuehrt.....Pfuh.
Ausser heisse Luft ist nichts gewesen. Das einzige was man sich hier antrainiert hat ist eine falsche Technik, von Atmung, Ansatz und Haltung. In Kuerze: Verkrampft spielen. Und um dieses Verkampftsein wieder los zu werden, bedarf es manchmal lange Zeit. Aber das wissen die meisten ja schon. :wink:

Gruss Jamaika

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