Problem mit Höhe ab g´´!

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burt
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Re: Problem mit Höhe ab g´´!

Beitrag von burt » Donnerstag 15. Mai 2008, 14:10

Schlaui hat geschrieben:Das versteh ich jetzt nicht. Posaunenchorler können den Arban doch auch als C-Stimme interpretieren. :question: Wieso schließt du daraus, dass er in B lesen kann?
Sicher, Du kannst den Arban auch in A,H,D oder Es interpretieren, wenn Du Spaß daran hast. Ob das etwas bringt, sei dahingstellt. Da dieses Werk bekanntlich aber für Trompete/Cornett in B geschrieben ist, vermute ich bei jemandem, der regelmäßig daraus übt, daß er die Schreibweise ganz oder teilweise beherrscht.
Doch das kann uns letztendlich nur der gute Stradi23 beantworten, daher sind alle Spekulationen unsererseits wohl hinfällig.

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Re: Problem mit Höhe ab g´´!

Beitrag von domi_straub » Donnerstag 15. Mai 2008, 15:58

Frage zu den Mundstücken: Das Yamaha 14b4 ist doch gleich oder ziemlich ähnlich wie das 3c, oder irre ich mich? Denn seit ich auf dem 14b4 spiele, ist das g'' gar kein problem mehr. Vorher hatte ich schon damit zu kämpfen, ein g'' auch während einem Lied gut hinzukriegen. :huepf:

burt
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Re: Problem mit Höhe ab g´´!

Beitrag von burt » Donnerstag 15. Mai 2008, 16:09

Ist etwas flacher als das 3C. Vermutlich erreichst Du deshalb das g2 etwas leichter. Wenn sich sonst keine Einbußen im Klang ergeben, völlig i.O.

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Re: Problem mit Höhe ab g´´!

Beitrag von Stradi23 » Donnerstag 15. Mai 2008, 18:01

Hallo,

zunächst einmal vielen Dank für Eure zahlreichen Antworten.

Blasen kann ich beide Schreibweisen, sowohl die B- als auch die Kuhloschreibweise, wobei ich natürlich mit der Kuhloschreibweise besser zurecht komme, da ich diese öfters spiele.

Als ich Angefangen habe mit Trompetespielen, habe ich zunächst die Kuhloschreibweise gelernt, später dann die B-Schreibweise. Als ich mit dem Trompetenunterricht aufgehört habe (1984 - Beginn der Berufsausbildung), habe ich zunächst 1 1/2 überhaupt nicht mehr geblasen und ab dann regelmäßig im Posaunenchor, dort nur noch Kuhlo-Schreibweise.

Seit ungefähr 1 Jahr habe ich mich dann wieder mehr mit der B-Schreibweise beschäftigt. Es war zunächst schwierig, bis ich wieder einigermaßen mit den Griffen zurecht kam. Deswegen übe ich im Moment auch wieder viel aus der Arban-Schule.
Bzgl. des Ansatzes und der Höhe denke sind die Tonleiterübungen bestimmt auch gut.

Das Problem des Erreichens der hohen Noten (über g´´) bei mir ist wahrscheinlich dieses: Da diese ja in der Posaunenchorliteratur nicht so oft vorkommt, wurden diese bei mir vernachlässigt, also auch nicht geübt. Das fiel mir besonders auf, als wir kürzlich das Stück "Higland Cathedral" blasen wollten und ich die 1. Stimme spielte, da kamen ja einige as´´ und b´´ vor. Deswegen möchte ich erreichen, das ich in Zukunft auch zumindest a´´ und b´´ bzw. h´´ dauerhaft erreichen kann.

Viele Grüße
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Re: Problem mit Höhe ab g´´!

Beitrag von buddy » Donnerstag 15. Mai 2008, 19:06

Dazu fehlt nicht viel, sobald Du sobald systematischer als zuletzt. Es macht Sinn, Spielliteratur und technische Übungen zu trennen. Ebenso viel Sinn macht es, die technischen Übungen vielseitig zu gestalten. Ob die Übungen konkret aus den Bänden von Arban, Colin oder Clarke oder einer ihrer Paraphrasen entnommen werden, ist unwichtig.

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Re: Problem mit Höhe ab g´´!

Beitrag von stinf66 » Mittwoch 28. Mai 2008, 16:57

ich habe auch ein problem! also es geht um folgendes: ich hatte vor 2 jahren noch eine zahnspange (zum rausnehmen). zuerst spielte ich ganz normal aber dann wie ich die zahnspange nicht mehr hatte, war auf einmal mein ansatz weg(k.a. warum) ich arbeitete hart an mir und ich konnte wieder richtig spielen. jetzt mein problem: ich bemerkte leider nicht das ich mit meinen ansatz ganz nach rechts verrutscht war, dass viel mir erst vor einigen wochen auf! jetzt habe ich begonnen nur mehr in der mitte anzusetzten nur das problem ist das mein ton so komisch rauscht und das ich nicht höher als g2 maximal a2 spielen kann!! BITTe UM HILFE!!!! mfg

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Re: Problem mit Höhe ab g´´!

Beitrag von buddy » Mittwoch 28. Mai 2008, 17:48

Es gilt prinzipiell das Gleiche wie in diesem Thread diskutiert: http://www.trompetenforum.de/TF/viewtop ... =3&t=10427
Was übst Du, wie übst Du? Das wären die Schlüsselfragen, wenn man einen individuelle Lösung suchen möchte.

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Re: Problem mit Höhe ab g´´!

Beitrag von stinf66 » Mittwoch 28. Mai 2008, 18:42

ich übe jeden tag und spiele die Hans-Joachim Krumpfer Trompetenetüden 1 (technisch). und sonst probier ich immer gleich zum c3 rauf zu spielen einfach mit tonleiter (gelingt mir nur ganz selten) und ich übe auch schnelle märsche wo die doppelzunge erforderlich ist und naja versch. solo stücke usw... mfg

oder könnte auch dran schuld san das ich mein mundstück gewechselt habe?? (besitze Spezial Bruno Tilz 1CWE, Jupiter C7 und Bach 1 1/2, weiß aber nicht was das bessere ist, zurzeit spiele ich mit Spezial Bruno Tilz 1CWE).


mfg

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Re: Problem mit Höhe ab g´´!

Beitrag von FlüTro » Donnerstag 29. Mai 2008, 11:00

G2 ist die Grenze, die man mit falscher Technik und
mit schlechtem Ansatz noch erreichen kann.
Bis dahin geht es mit Pressen, Quetschen usw.
Ab G2 sauber-flüssig-richtig zu spielen
erfordert die richtige Technik
und das richtige Üben dieser Technik.
Peter

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Re: Problem mit Höhe ab g´´!

Beitrag von buddy » Donnerstag 29. Mai 2008, 11:40

stinf66 hat geschrieben:ich übe jeden tag und spiele die Hans-Joachim Krumpfer Trompetenetüden 1 (technisch). und sonst probier ich immer gleich zum c3 rauf zu spielen einfach mit tonleiter (gelingt mir nur ganz selten) und ich übe auch schnelle märsche wo die doppelzunge erforderlich ist und naja versch. solo stücke usw...
Krumpfers Etüdenband kenne ich leider nicht. Generell sollten der technische Übungsteil die Grundlagen umfassen, wie sie im Thread von C-Becks zur Ansatzumstellung angesprochen wurden.

Es gibt dazu im Forum wie überall im Leben widersprechende Ansichten, weil die Lernerfahrungen und Problemzonen der Trompeter individuell verschieden sind. Mir half am meisten, mich mit der Verbesserung der Atemtechik zu beschäftigen, weil das meine ganz große Schwachstelle war. Aber auch das ist nur Teil eines Ganzen, soll heißen, gut atmen allein genügt nicht. Es gilt, die Luftführung/Stütze, Ansatzmaske und Zunge optimal zu koordinieren und dabei das musikalisch geformte Ergebnis "Klang" im Ohr zu behalten. Du kannst selbst überprüfen, ob dein Etüdenband die Inhalte der Grundlagen abdeckt, wie sie z.B. bei Guggenberger, BasicsPlus oder Damrow, Fitness For Brass beschrieben sind. Gut ist, wenn man sich mindestens 30 Minuten täglich damit beschäftigt, immer mit kleinen Pausen (1-2 Min) zwischendurch, die man z.B. für Atemübungen oder Blatt singen nutzen kann. Ob die Übungen dazu aus den beiden genannten Werken oder aus ihren Vorbildern Arban, Clarke, Colin usw. zusammengestellt werden, ist natürlich nebensächlich.
Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass Übungen wie Bindungen bis in Pedaltonregister oder Buzzing nicht nur Freunde im Forum haben, sondern teilweise auch in ihrem Nutzen sehr kritisch gesehen werden. Wie immer an dieser Stelle sei der Rat erwähnt, dass es am allerschnellsten geht und am sichersten für deine künftige Trompetenkunst ist, sich einen qualifizierten Lehrer zu suchen. Dieser Rat erfolgt in Übereinstimmung mit der Erfahrung aller Kollegen, die zum Teil schon Jahrzehnte vor dir aus eigenem Versuch und Irrtum gelernt haben und/oder heute Schüler unterrichten, die nach Irrwegen irgendwann so clever waren, sich fachliche Unterstützung vor Ort zu suchen.

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Re: Problem mit Höhe ab g´´!

Beitrag von stinf66 » Donnerstag 29. Mai 2008, 15:15

Ich habe einen sehr guten Trompetenlehrer! Ich könnte ihn ja mal fragen ob er mir die luftstütze und solche Übungen zeigen könnte!ach ja und noch was was ist jetzt das bessere mundstück von den voher aufgezählten??

Stev

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Re: Problem mit Höhe ab g´´!

Beitrag von hannes » Donnerstag 29. Mai 2008, 16:19

Dr. Peter Hien hat geschrieben:G2 ist die Grenze, die man mit falscher Technik und
mit schlechtem Ansatz noch erreichen kann.
Bis dahin geht es mit Pressen, Quetschen usw.
Ab G2 sauber-flüssig-richtig zu spielen
erfordert die richtige Technik
und das richtige Üben dieser Technik.
Peter
Ganz so einfach ist es leider nicht Peter. Ich habe unzählige Trompeter kennen gelernt, die mit unmöglichsten Techniken (die jeder ausgebildete Trompeter als FALSCH bezeichnen würde) weit über g2 spielen konnten. Das beste Beispiel sind Einsetzer. Gerade hier gibt es sehr viele Trompeter, die mit dieser falschen Technik (sofern man sie überhaupt als falsch bezeichnen mag, die die betreffenden Herrn damit gut zurecht kommen?) hervorragende Ergebnisse erzielen. Es gibt sogar einige Profis, die mit Einsetzen sehr weit kamen bzw. so ein Studium absolvierten und/oder ihren Anforderungen gerecht wurden und werden. Die Streitfrage bleibt immer: was ist die richtige Technik? Für micht gibt es dafür nur die Antwort: Das Lippenrot darf nicht verletzt werden und das klangliche Resultat muss überzeugen. Ansonsten bin ich sehr vorsichtig geworden mit Pauschalurteilen zum richtigen Ansatz. Nur so viel: Einer meiner besten Inspirationsquellen hat einen "schulbuchmäßig" faschen Ansatz und spielt in einer der angesehendsten Big Band Solotrompete.

LG

Hannes

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Re: Problem mit Höhe ab g´´!

Beitrag von buddy » Donnerstag 29. Mai 2008, 17:53

stinf66 hat geschrieben:Ich habe einen sehr guten Trompetenlehrer! Ich könnte ihn ja mal fragen ob er mir die luftstütze und solche Übungen zeigen könnte!ach ja und noch was was ist jetzt das bessere mundstück von den voher aufgezählten?? Stev
Gute Idee, Lehrer sind dazu da, viel gefragt zu werden. Die Grundlagenbereiche sollten auf jeden Fall für die trompeterische Entwicklung abgedeckt sein, dazu kommen dann noch ein paar Unterthemen...

Zu deiner Mundstückwahl kann ich nichts sagen, da ich bisher nur Bach 7C (später auch 10 1/2E und 7E) sowie (seit einem Jahr) wieder mein allererstes Schilke 12B4 gespielt habe. Aber bemühe vielleicht einmal die Suchfunktion zu dieser Frage.

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Re: Problem mit Höhe ab g´´!

Beitrag von stinf66 » Donnerstag 29. Mai 2008, 17:58

ich habe gehört dass das monette b3 mundstück sehr gut sein soll....

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Re: Problem mit Höhe ab g´´!

Beitrag von VirtualTrumpet » Donnerstag 29. Mai 2008, 18:36

Ist es auch. Aber "gut" ist immer relativ und sehr geschmacks-, ansatz- und literaturabhängig.

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