Hoch im Verein

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Moderator: Die Moderatoren

Hellton
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Hoch im Verein

Beitrag von Hellton » Montag 21. April 2008, 01:01

Hätte mal gerne eure Erfahrung gewusst :
Wenn ich zuhause spiele komm ich locker aufs c3, und manchmal aufs e3
Allerdings wenn ich im Verein oder sonst irgendwo spiele komm ich nur mit großer Anstrengung und auch nicht immer aufs c3.
Kanns vielleicht daran liegen das das Einspielen ander ist, oder was würdet ihr dazu sagen

buddy
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Re: Hoch im Verein

Beitrag von buddy » Montag 21. April 2008, 09:51

Das ging am Morgen noch besser, oder?
Hellton am 20. Apr 2008, 10:30 hat geschrieben:...mit meiner Trompete auf e3 und an guten bis g3...
Was sagt denn dein Lehrer? Vielleicht so etwas, wie: Ansatz durch regelmäßiges Üben weiter ausbilden, Luftfluss/Lippen Koordination üben, auch Übungen musikalisch spielen, beim Spielen auf Stütze achten?
Was und aus welchen Methoden übst Du genau? (Thompson, Stamp, Clarke, Colin...Sandoval, Guggenberger, Damrow)
Schon mal Tips aus dem High Note Forum ausprobiert?
Zuletzt geändert von buddy am Montag 21. April 2008, 09:55, insgesamt 1-mal geändert.

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amateur
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Re: Hoch im Verein

Beitrag von amateur » Montag 21. April 2008, 09:55

Ich komme zwar im Verein und beim Üben alleine gleichermassen gut oder schlecht bis zum c3, kenne das Problem daher nicht...
Aber ich kann mir schon vorstellen, dass Du dich im Verein anders einspielst wie zu Hause.
Vielleicht macht´s ja auch was aus, dass Du im Verein nicht einfach eine Übepause einlegen kannst, bzw. Du Dich auch auf hohe Passagen nicht so gut Vorbereiten kannst wie wenn Du´s alleine spielst und natürlich viel entspannter rangehst.

LG, Helmut

Edit: Übst Du zu Hause im stehen und sitzt Du im Verein? Das könnte z. B. bei der von Buddy angesprochenen Stütze einen Unterschied machen :wink:

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dozen73
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Re: Hoch im Verein

Beitrag von dozen73 » Montag 21. April 2008, 11:58

Zu Hause bist Du für Dich alleine. Im Verein spielst Du vor Kollegen - da bist du weniger frei und verkrampfter. Psychologischer Druck, den man sich selber macht, spielt eine große Rolle....insbesondere vor Musikerkollegen. Man könnte ja "versagen". Zu Hause ist das egal, deshalb klappt es dort besser.

LG, dozen73
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yogi
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Re: Hoch im Verein

Beitrag von yogi » Montag 21. April 2008, 13:05

könnte an der Lautstärke liegen. Zu Hause, wenn du dich besser hörst, spielst du leiser als im Verein.

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Puukka
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Re: Hoch im Verein

Beitrag von Puukka » Montag 21. April 2008, 13:12

yogi hat geschrieben:könnte an der Lautstärke liegen. Zu Hause, wenn du dich besser hörst, spielst du leiser als im Verein.
Gute Idee, passiert mir auch ständig.
Wenn ich bei der Probe oder Auftritt Gas gebe - grösserer Lippenspalt - geringere Flexibilität in meine Grenzhöhe rauf.
LG Herbert
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Re: Hoch im Verein

Beitrag von Hellton » Montag 21. April 2008, 13:31

Ich glaube es hängt alles irgendwie zusammen: Im Verein muss man halt einfach lauter spielen, man ist nicht alleine und verhällt sich anders, und ist somit verkrampfter, und das einspielen ist einfach ganz anders (wenn neben die alle Instrumente vollekanne reinblasen und du dich kaum bis gar nicht hörst)
Und womöglich auch am Raum, der viel größer ist und du somit sterker blasen musst um das gleiche Volumen zu bekommen als in einem grossen Raum.

Und auf die Frage ob ich sitze oder stehe: Im Verein sitze ich, zuhause wechsle ich eigentlich nach ca.30 Minuten immer.

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Re: Hoch im Verein

Beitrag von VirtualTrumpet » Dienstag 22. April 2008, 11:33

Hellton hat geschrieben:Wenn ich zuhause spiele komm ich locker aufs c3, und manchmal aufs e3
Allerdings wenn ich im Verein oder sonst irgendwo spiele komm ich nur mit großer Anstrengung und auch nicht immer aufs c3.
Hmm, bei mir ist's gerade umgekehrt. Im Proberaum gehts deutlich besser als zuhause. Aber woran das liegt, ist mir klar: da kann ich "die Sau rauslassen" und mit viel Luft und Lautstärke "reintröten". Zuhause hab ich da eher Hemmungen wegen der Nachbarn.

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Re: Hoch im Verein

Beitrag von saxpeter » Dienstag 22. April 2008, 15:21

VirtualTrumpet hat geschrieben:
Hellton hat geschrieben:
Hmm, bei mir ist's gerade umgekehrt. Im Proberaum gehts deutlich besser als zuhause. Aber woran das liegt, ist mir klar: da kann ich "die Sau rauslassen" und mit viel Luft und Lautstärke "reintröten". Zuhause hab ich da eher Hemmungen wegen der Nachbarn.
off topic

Wegen dieses Saurauslassen müssen wir viele Stellen solange wiederholen, bis der Diri keine Sau mehr hört.

Gruß Peter
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Re: Hoch im Verein

Beitrag von C-Becks » Dienstag 22. April 2008, 15:53

Hallo,

bei mir ists auch so wie bei Hellton. Ich lass zwar nicht die Sau raus:-) aber spielt man doch während der Probe etwas lauter als zuhause. Nebenbei ist es bei mir noch so, dass in meinem Proberaum zuhause dicker Teppichboden liegt und die Decke holzvertäfelt ist, und so der Klang iwie verschluckt wird, dadurch ändert sich zwar mein Ansatz nicht, aber komischerweise ermüde ich deutlich schneller. Wird wohl ne psychologische Ursache betreffend der warnehmung des Klanges haben, könnte ich mir denken. :D

MFG
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Re: Hoch im Verein

Beitrag von buddy » Dienstag 22. April 2008, 15:55

Es ist weniger psychologisch begründet, sondern liegt mehr an der "trockenen" Akustik. Ein paar Schallreflexionen tun einem RaumKlang ganz gut, es muss ja nicht gleich nach Kirche klingen.

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Re: Hoch im Verein

Beitrag von mw1308 » Mittwoch 23. April 2008, 17:40

Ich kenne das Problem auch. Aber seit ich bei unserer band mit in-ear spiele, ist es besser geworden. Ganz einfach weil man sich selbst besser hört und man schlichtweg weniger Gas gibt, als man glaubt, geben zu müssen. Eigenes feedback macht (zumindest bei mir) einiges aus.
Was, sofern man mit Mikrofon spielt, auch was bringen könnte, ist das Teil hier:
http://www.thomann.de/de/soundback_adjustable.htm
oder als Klip:
http://www.thomann.de/de/soundback_clip_on.htm
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Re: Hoch im Verein

Beitrag von mw1308 » Freitag 25. April 2008, 19:29

...wobei das im Verein eher schlecht zum Einsatz gebracht werden kann.
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Re: Hoch im Verein

Beitrag von tubicen » Samstag 26. April 2008, 00:18

Hi,

stimmt, aber man kann seinen Notenständer so aufbauen, dass er den meisten SChall reflektiert, und schon hört man sich besser.
Auch in einer Band sollte man, finde ich, auf die Musikalität des Gespielten achten und nicht nur "Gas geben", das klingt dann wirklich nach "Getröte".

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Re: Hoch im Verein

Beitrag von haynrych » Samstag 26. April 2008, 05:24

es gibt auch die möglichkeit eine leichtere trompete (dünneres blech v.a. für den schalltrichter) zu spielen, die strahlt dann auch mehr in richtung bläser. das dürfte wohl zumindest einer der gründe sein, wieso solche instrumente gerne als lead-trompeten verwendet werden.

___


ich übe in einer schallkabine, die habe ich so trocken wie möglich gestaltet. das ist wirklich prima zum üben, weil ich mich damit selbst sehr exakt höre. da wird nichts beschönigt durch raumakustik. zugegeben, es war am anfang gewöhnungsbedürftig.
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