Von g2 auf a2

Get the Range ! :o)

Moderator: Die Moderatoren

domi_straub
NormalPoster
Beiträge: 12
Registriert: Montag 17. März 2008, 15:14
Meine Instrumente: Trompete (Yamaha), Flügelhorn (Glassl)

Von g2 auf a2

Beitrag von domi_straub » Mittwoch 26. März 2008, 17:23

Ich weiß dass es ähnliche Themen schon oft gab, aber ich suche Übungen, um endlich ein paar Töne höher als g2 spielen zu können. Ich spiele seit drei Jahren und ein gequetsches c3 ist an guten Tagen möglich. Kann mir bitte jemand helfen!!??

Benutzeravatar
dozen73
ExtremPoster
Beiträge: 486
Registriert: Dienstag 28. März 2006, 15:11
Wohnort: Region Hannover

Re: Von g2 auf a2

Beitrag von dozen73 » Mittwoch 26. März 2008, 17:43

Hallo domi_straub,

von g - a ist eine häufige "Bruchstelle". Ich hing selbst auch lange am g2 fest und kam nicht weiter. Geholfen hat mir qualifizierter Unterricht. Daher die Frage:" Hast Du einen Trompetenlehrer ?"

Wenn du nicht aufgrund von Einsetzen, Stimmlippenverschluss....nicht weiterkommst, sondern dieser Punkt (z.Zt.) deine Grenze ist, gibt es verschiedene Methoden, um seine Höhe auszubauen.

Ich persönlich kam mit der Stamp - Schule sehr gut weiter. Auch die Lip - Flexibilities von Colin finde ich sehr gut.

Wichtig ist natürlich regelmäßiges, dizipliniertes Üben. Fünfmal pro Woche sollten es schon sein um weiterzukommen. Außerdem solltest du Geduld haben und nichts erzwingen wollen.

Es wäre übrigens leichter einen Tipp zu geben, wenn Du etwas mehr zu Deinem Trompetenspiel schreiben würdest: :mrgreen:

Hast Du einen Lehrer oder nicht ?
Was übst Du Wie ?
Wie oft und lange übst Du ?
Welches Mundstück ?
Welche Kenntisse hast über Atmung, Lippen......?
Wie alt bist Du ?

LG, dozen73
|\___---____
|/ (__|||__)

saxpeter
ExtremPoster
Beiträge: 361
Registriert: Dienstag 17. Oktober 2006, 15:39
Meine Instrumente: Martens Flügelhorn 152-O
Bach 10 1/2 c FL
Yamaha 6335hg
Bach 10 1/2 c
Prelyde by Bach cr 700
Bach 10 1/2 c Kornett
Wohnort: Greifswald

Re: Von g2 auf a2

Beitrag von saxpeter » Donnerstag 27. März 2008, 12:50

Ich hänge hier auch fest. Ich spiele aber nur Flügelhorn, A&S 6c Mundstück. Um wieviel
ist der Sprung desalb schwerer? Von der Literatur brauche ich nichts höheres als das g´´,
aber alle anderen Töne spielten sich leichter, nachdem ich 1 - 2 Töne oben drüber auch
gut bekommen habe.

Gruß Peter
Bobby shew 6310z Flügelhorn
Bach 10 1/2 c FL
Yamaha 6335 hg
Bach 10 1/2 c
Prelyde by Bach cr 700
Bach 10 1/2 c Kornett

domi_straub
NormalPoster
Beiträge: 12
Registriert: Montag 17. März 2008, 15:14
Meine Instrumente: Trompete (Yamaha), Flügelhorn (Glassl)

Re: Von g2 auf a2

Beitrag von domi_straub » Donnerstag 27. März 2008, 12:53

dozen73 hat geschrieben:Hallo domi_straub,


Hast Du einen Lehrer oder nicht ?
Was übst Du Wie ?
Wie oft und lange übst Du ?
Welches Mundstück ?
Welche Kenntisse hast über Atmung, Lippen......?
Wie alt bist Du ?

LG, dozen73
Ich habe einen Lehrer, übe jeden Tag im schnitt 30 min (oft auch mehr) und mache meistens übungen aus dem ersten Teil der Stegmann-Schule. wenig kenntnisse über atmung und lippen!!
ich bin 14 jahre alt.

Danke für deine schnelle Antwort

Steffen
ExtremPoster
Beiträge: 356
Registriert: Donnerstag 8. Dezember 2005, 23:34
Wohnort: 76307 Karlsbad-Spielberg
Kontaktdaten:

Re: Von g2 auf a2

Beitrag von Steffen » Donnerstag 27. März 2008, 13:51

Hallo Domi,

die klassischen Trompetenschulen wie Stegmann oder auch Arban sind zwar wunderschöne Werke, aber wenn sie in der Ausbildung zu früh oder gar ausschließlich eingesetzt werden, dann drohen dramatische Fehlentwicklungen. Die Übungen sind viel schwerer als man denkt, für Anfänger völlig ungeeignet. Ein "gequetschtes c3" bringt Dich nicht wesentlich weiter, auch an guten Tagen solltest Du das einfach bleiben lassen. Stattdessen empfehle ich Dir ausführliche Beschäftigung mit Stamp, Vizzutti, Clark, Colin und Konsorten, natürlich unter Anleitung und Kontrolle eines qualifizierten Lehrers. Dann wird sich Dein Problem recht bald lösen. Als Faustformel erzähle ich meinen Schülern immer, dass man für ein gesundes g2 eine halbe Stunde am Tag üben muss, für ein brauchbares c3 aber eher eine volle Stunde.

Viele Grüße,

Steffen

buddy
Unverzichtbar
Beiträge: 7130
Registriert: Samstag 7. April 2007, 16:50
Meine Instrumente: Yamaha, Kanstul, Bach

Re: Von g2 auf a2

Beitrag von buddy » Donnerstag 27. März 2008, 14:33

Zum Thema "Koordination von Atem und Lippen" würde ich mal den Lehrer interviewen. Du kannst hier im Forum sehr viel dazu lesen, durchaus auch sehr unterschiedliche Meinungen.
Ein paar Atem/Impuls-Übungen zur Aktivierung des Körpers vor dem Üben/Spielen helfen meiner Konzentration und dem Klang.

Benutzeravatar
dozen73
ExtremPoster
Beiträge: 486
Registriert: Dienstag 28. März 2006, 15:11
Wohnort: Region Hannover

Re: Von g2 auf a2

Beitrag von dozen73 » Donnerstag 27. März 2008, 16:22

Steffen hat recht. Stegmann ist nicht geeignet um Ansatz bzw. Ausbau der Höhe zu trainieren. Wenn man täglich 30 min + x daraus spielt, dann hält man seinen Ansatz zwar, es gibt in dieser Schule aber keine speziellen Übungen um Dein Ziel zu erreichen.

Da sind die bereits genannten Schulen (Stamp, Colin,....) besser geeignet und auch für solche Zwecke wie Ansatzstärkung und Höhenerweiterung konzipiert.
Grundsätzlich solltest Du dir aber Wissen bzgl. Atmung...anschaffen, da Du nur mit Hintergrundwissen evtl. Fehler beseitigen bzw. Dich auf die richtige Durchführung von (Atem)-übungen konzentrieren kannst.

Mir hat u.a. das geholfen:

- Atemübugen
- Buzzing (ohne und mit Mundstück)
- Stamp, Colin, ....
- Anstoßübungen
- einspielen am besten ab g1 aufwärts - tiefere Töne als c1 erstmal nur zum lockern, außer, wenn es die Literatur verlangt :wink:
------------------------------------------------------------
- Disziplin
- Geduld
- Fleiß

LG, dozen73

P.S.: Was sagt denn eigentlich Dein Lehrer dazu ?
|\___---____
|/ (__|||__)

domi_straub
NormalPoster
Beiträge: 12
Registriert: Montag 17. März 2008, 15:14
Meine Instrumente: Trompete (Yamaha), Flügelhorn (Glassl)

Re: Von g2 auf a2

Beitrag von domi_straub » Montag 31. März 2008, 12:45

Danke für die vielen antworten, ich werd mir mal ne neue Schule zulegen...
Meinen Lehrer frag ich auch mal, aber denkt nich das das mir weiterhilft. er wird mir sagen, dass ich das von der literatur her eh nicht brauch (2. trompete/flügelhorn)

mfg domi_straub

buddy
Unverzichtbar
Beiträge: 7130
Registriert: Samstag 7. April 2007, 16:50
Meine Instrumente: Yamaha, Kanstul, Bach

Re: Von g2 auf a2

Beitrag von buddy » Montag 31. März 2008, 13:00

domi_straub hat geschrieben:...Meinen Lehrer frag ich auch mal, aber denkt nich das das mir weiterhilft. er wird mir sagen, dass ich das von der literatur her eh nicht brauch (2. trompete/flügelhorn)...
Eine derart dämliche Aussage habe ich von einem qualifizierten "Lehrer" noch nie gehört. Denn etwas Besseres als einen ehrgeizigen Schüler kann einem Lehrer eigentlich gar nicht passieren.
Sollte der Satz tatsächlich so fallen und gemeint sein, schau dich unbedingt nach jemand um, der dir wirklich Trompete spielen beibringen will.
Wenn dir die Literaturliste(Colin, Stamp, Clarke...) zu lang ist, kannst Du auch eine hervorragende Zusammenfassung nehmen: Wolfgang Guggenberger, Basics Plus, Rundel Verlag.
Hier zum Sonderpreis mit Inhaltsangabe:
http://cgi.ebay.de/Basics-Plus-von-W.-G ... dZViewItem

BenniKay
NormalPoster
Beiträge: 17
Registriert: Donnerstag 31. Mai 2007, 17:21
Meine Instrumente: Yamaha YTR-4335 GS mit Bach 1 1/2 C
Thomann FH 600 G
Getzen Capri 580 Kornett
Wohnort: Meerbusch
Kontaktdaten:

Re: Von g2 auf a2

Beitrag von BenniKay » Dienstag 1. April 2008, 13:40

domi_straub hat geschrieben:Danke für die vielen antworten, ich werd mir mal ne neue Schule zulegen...
Meinen Lehrer frag ich auch mal, aber denkt nich das das mir weiterhilft. er wird mir sagen, dass ich das von der literatur her eh nicht brauch (2. trompete/flügelhorn)

mfg domi_straub
Dass man als Zweiter Trompeter/Flügelhornist diese Höhe nicht braucht ist schlichtweg quatsch. Ich spiele auch im Blasorchester/Musikverein zweite Trompete, muss aber sowohl bei konzertanter Musik als auch bei Märschen schon mal so hoch raus.

Grüße

Benni
Yamaha YTR-4335 GS @ Tilz Spezial 1 1/2 C
Thomann FH 600 G @ Tilz 1 1/2 C FL 1
Getzen Capri 580 Jornett @ Denis Wick 3B

Benutzeravatar
dozen73
ExtremPoster
Beiträge: 486
Registriert: Dienstag 28. März 2006, 15:11
Wohnort: Region Hannover

Re: Von g2 auf a2

Beitrag von dozen73 » Dienstag 1. April 2008, 16:41

Das ist doch sowieso Quatsch...man richtet doch seine persönlichen musikalischen Ziele nicht danach aus, welche Stimme man im Verein spielt :!:

Den Lehrer würde ich sofort wechseln...

dozen73
|\___---____
|/ (__|||__)

DisbertMcClinton
SuperPoster
Beiträge: 184
Registriert: Sonntag 23. April 2006, 20:45

Re: Von g2 auf a2

Beitrag von DisbertMcClinton » Sonntag 6. April 2008, 14:34

domi_straub hat geschrieben:Ich weiß dass es ähnliche Themen schon oft gab, aber ich suche Übungen, um endlich ein paar Töne höher als g2 spielen zu können. Ich spiele seit drei Jahren und ein gequetsches c3 ist an guten Tagen möglich. Kann mir bitte jemand helfen!!??
Chromatisches "Rantasten" und zwischendurch immer wieder absetzen, damit die Lippen nicht zu sehr anschwellen. Keine Angst vorm "Danebensemmeln"! Man übt ja schließlich!

Besorg Dir mal das Buch von Jacobs, das es seit Kurzem als deutsche Übersetzung gibt. Titel: "Also sprach Arnold Jacobs". Darüber hinaus mal einen Burbakurs besuchen.
Gruß
disbertmcclinton

Benutzeravatar
allrounder
SuperPoster
Beiträge: 134
Registriert: Mittwoch 5. Dezember 2007, 19:18
Meine Instrumente: Votruba
YTR 6335
Bach Aristocrat FH600

Kawai K3-AE80
Kontaktdaten:

Re: Von g2 auf a2

Beitrag von allrounder » Freitag 11. April 2008, 18:30

hallo

also ich(auch 14) finde die höhe garnicht so schlecht für 3 jahre spielen. ich spiele jz 6 jahre und bin auch bis vor ca. einem knappen jahr beim g2 gehängt, manche meiner (älteren) trompeter kollegen haben mich schon ausgelacht " hats silberne mit auszeichnung und kumt ned aufs c3"-HA HA HA- habe dann auch mit einem anderem lehrer gesprochen, den ich bei einem orchesterlager kennengelernt habe, der hat gesagt, ich soll mich nicht beunruigen lassen, ein paar tipps gegeben(z.b. zunge, je weiter man nach oben spielt, weiter nach vor geben, um den zwischenruam zwischen zunge und gaumen zu verkleinern)--->seither dürfte mir der knopf aufgegangen sein und ich habe mich immer gesteigert(betreffend höhe), jz mehr oder weniger locker bis zum c3, danach geqwetsche...

würd mir da ehrlich gesagt nicht zuviele sorgen und vorallem auch selber nicht zuviel druck machen wegen der höhe, solange sonst bis zum g3 der ton passt, technik auch OK ist und man regelmäßig übt( und auch mit der zeit seine übedauer steigert) dann kommt die höhe mit der zeit von selbst dazu.

bei uns im musikverein(spiele jz 2. trp) geht es auch auf der 2. und sogar auf der 3. trp bis zum h2. kommt dann auch auf die literatur drauf an, was ihr spielt.


ich hoffe das hilft dir etwas weiter(dient vorallem zur selbstbewusstseins steigerung :wink: )

mfg markus(der jz zum glück bald 15 wird :huepf: :huepf: )

FlüTro
Unverzichtbar
Beiträge: 2835
Registriert: Montag 28. November 2005, 21:34
Kontaktdaten:

Re: Von g2 auf a2

Beitrag von FlüTro » Freitag 11. April 2008, 19:44

G2 auf A2 ist meines Erachtens aus einem besonderen Grund eine Grenze,
und ist/war es auch für mich:
Bis zum G2 kann man durch Pressen-Quetschen-Drücken schummeln,
das lässt sich erzwingen, mit Kraft und auch schlechter Technik/Ansatz.
Mir superviel Üben geht das auch bis C3, aber schlecht.
Ab A2 gilt es, da trennen sich die Geister,

zumindest meine Erfahrung

Peter

Benutzeravatar
Puukka
Besonders Verdient gemacht
Beiträge: 4719
Registriert: Dienstag 11. Januar 2005, 23:55
Meine Instrumente: K&H Topline
Wohnort: Krems an der Donau

Re: Von g2 auf a2

Beitrag von Puukka » Freitag 11. April 2008, 20:29

Ich glaube, das g2-a2 Problem ist Dasselbe, wie für andere das c3-d3, oder g3-a3 Problem.
Einfach eine ansatztechnische und zugleich psychische Barriere "oje, jetzt wirds hoch für mich" = verkrampf.
LG Herbert
Schilke 11C2
K&H Topline

Antworten

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast