Walter Bishop Jr. - A Study in Fourths

Hier geht es um Improvisieren , Stilistik , halt alles was mit Jazz bzw. Moderner Musik zu tun hat

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Walter Bishop Jr. - A Study in Fourths

Beitrag von Hellton » Donnerstag 5. November 2015, 06:14

Hat jemand zufällig das Original Buch oder PDF?

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Tobias
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Re: Walter Bishop Jr. - A Study in Fourths

Beitrag von Tobias » Dienstag 10. November 2015, 17:38

Das pdf müsste irgendwo auf meiner Festplatte zu finden sein.
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Re: Walter Bishop Jr. - A Study in Fourths

Beitrag von Hellton » Dienstag 30. Mai 2017, 00:47

Tobias hat geschrieben:Das pdf müsste irgendwo auf meiner Festplatte zu finden sein.
Du bist nicht, zufälligerweise, in letzter Zeit über die PDF drüber gestoßen?

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Dobs
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Re: Walter Bishop Jr. - A Study in Fourths

Beitrag von Dobs » Dienstag 30. Mai 2017, 18:56

"Musik und Bier sind Themen, die traditionell sehr eng miteinander verbunden sind." - Sch.-Hausbrandt (Herri Bier)

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Re: Walter Bishop Jr. - A Study in Fourths

Beitrag von Hellton » Mittwoch 31. Mai 2017, 02:01

Hat jetzt doch noch geklappt. Dachte es wär ein bisschen größer (Teil was ich gefunden hab waren 33 Seiten), vom Inhalt aber dafür relativ genau und "einfach" gehalten (größtenteils ohnehin Noten).

Falls es jemand interessiert, Basis des Buches und Übungsperspektive:

"Study in Fourths" meint ein musikalisches System aufbauend auf Fourths, aka Quarten. Lick/Melodie/Übungs-Basis ist für ihn ein Zyklus von Quarten von Grundton zu Grundton, nur mit Quartsprüngen verbunden.

Für C:

c1 f1 b1 es1 as1 cis1 fis1 h1 e1 a1 d1 g1 c2

Cool dabei ist, dass man eigentlich alle Tonarten aus diesem Grundgerüst bilden kann, wenn man sich den Zyklus gemerkt und geübt hat. Der Zyklus, den ich in C gezeigt hab, muss man dann einfach mit anderem Grundton verschieben.

Statt

c f b es as cis fis h e a d g c

würde man für as halt einfach bei as beginnen und nach dem c ein f b es as kommen (den Zyklus bei C also wieder von vorne bis zum Endton spielen).

Zyklus bei as sieht also einfach so aus:

as cis fis h e a d g c f b es as

Ergibt einen ziemlich netten Sound, werd mir die Übungen aus dem Buch in den nächsten Monaten mal reinprügeln. Lustig, dass ich ein ähnliches "Tonarten übergreifendes" Konzept im letzten Jahr als Grundübungsbasis genommen hab. Anstatt einem großen chromatischen Zyklus hab ich jedoch die Halbton/Ganzton-Leiter genommen. Da braucht man 3 verschiedene Zyklen, um durch alle Tonarten zu kommen. Ein Zyklus für C/Es/Fis/A, einen für Cis/E/G/B und einen für D/F/As/H.

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Re: Walter Bishop Jr. - A Study in Fourths

Beitrag von duden » Mittwoch 31. Mai 2017, 08:57

Hellton hat geschrieben:
"Study in Fourths" meint ein musikalisches System aufbauend auf Fourths, aka Quarten. Lick/Melodie/Übungs-Basis ist für ihn ein Zyklus von Quarten von Grundton zu Grundton, nur mit Quartsprüngen verbunden.

Für C:

c1 f1 b1 es1 as1 cis1 fis1 h1 e1 a1 d1 g1 c2

Cool dabei ist, dass man eigentlich alle Tonarten aus diesem Grundgerüst bilden kann, wenn man sich den Zyklus gemerkt und geübt hat. Der Zyklus, den ich in C gezeigt hab, muss man dann einfach mit anderem Grundton verschieben.
Wow. Das ist ja super. Was haltet Ihr davon, wenn wir das Ganze "Quartenzirkel" nennen?
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Re: Walter Bishop Jr. - A Study in Fourths

Beitrag von ulli926 » Mittwoch 31. Mai 2017, 10:47

Man muß die Dinge so einfach wie möglich machen. Aber nicht einfacher. Einstein

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Re: Walter Bishop Jr. - A Study in Fourths

Beitrag von Dobs » Mittwoch 31. Mai 2017, 13:22

duden hat geschrieben:Wow. Das ist ja super. Was haltet Ihr davon, wenn wir das Ganze "Quartenzirkel" nennen?
Es geht wohl hier eher darum, wie man sich Tonarten und Licks anhand des Quartenzirkels (Circle of Fourths) erarbeiten kann.
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Re: Walter Bishop Jr. - A Study in Fourths

Beitrag von Hellton » Mittwoch 31. Mai 2017, 14:11

Dobs hat geschrieben:
duden hat geschrieben:Wow. Das ist ja super. Was haltet Ihr davon, wenn wir das Ganze "Quartenzirkel" nennen?
Es geht wohl hier eher darum, wie man sich Tonarten und Licks anhand des Quartenzirkels (Circle of Fourths) erarbeiten kann.
Grad auch der melodische Fokus ist halt wirklich ganz nett, normaler Quintenzirkel wird ja meist nur als harmonische Grundlage und Erarbeitung verwendet. Ihn auch melodisch (komplett) in den Fokus zu setzen, ist fürs Improvisieren auch ganz nett und war mir in diesem Ausmaß nicht bekannt.

Fühlt sich fast wie eine "nützliche" und flexible Verwendung vom 12-Tonmusik Konzept an, welches variable auf einzelne Chords oder Chord-Veschiebungen angebracht werden kann. Bei perfekten Verinnerlichung des Qunitenzirkels ist es jedoch schon auch einfacher, sich das Konzept anzueignen, oder sich darüber lustig zu machen.

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