Jazz / Tonleitern

Hier geht es um Improvisieren , Stilistik , halt alles was mit Jazz bzw. Moderner Musik zu tun hat

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Trumpetjazz_72
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Jazz / Tonleitern

Beitrag von Trumpetjazz_72 » Freitag 19. September 2014, 12:30

Hallo,

kennt ihr eine Internetseite auf der alle (Jazz-) Akkorde und deren Tonleitern notiert sind?

Danke und Gruß

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dunbia
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Re: Jazz / Tonleitern

Beitrag von dunbia » Freitag 19. September 2014, 13:57


blauaug123
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Re: Jazz / Tonleitern

Beitrag von blauaug123 » Freitag 14. August 2015, 13:52

es gibt keine Jazz-Akkorde und Tonleitern ... die Klassik nutzt heutztage Skalen, da träumen Jazzer von ...

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Dobs
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Re: Jazz / Tonleitern

Beitrag von Dobs » Freitag 14. August 2015, 13:58

blauaug123 hat geschrieben:es gibt keine Jazz-Akkorde und Tonleitern ... die Klassik nutzt heutztage Skalen, da träumen Jazzer von ...
Was heißt das? Hat die Klassik bisher geheimes Tonmaterial entdeckt?
"Musik und Bier sind Themen, die traditionell sehr eng miteinander verbunden sind." - Sch.-Hausbrandt (Herri Bier)

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Bixel
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Re: Jazz / Tonleitern

Beitrag von Bixel » Freitag 14. August 2015, 14:15

blauaug123 hat geschrieben:es gibt keine Jazz-Akkorde und Tonleitern ... die Klassik nutzt heutztage Skalen, da träumen Jazzer von ...
Du hast deinen Link vergessen: http://www.educatium.de/jazzimprovisation/

Keine Ursache.

:D
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Re: Jazz / Tonleitern

Beitrag von Haudraufjupp » Freitag 14. August 2015, 14:36

Fuer Freunde von Scherenschnitt und Bastelei gibt es auch die grosse Skalenuhr:
http://www.klausrohwer.de/privat/hobbie ... lenuhr.htm
Zum 'immer-dabeihaben' im Instrumentenkoffer :)
Schoene Gruesse!

blauaug123
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Re: Jazz / Tonleitern

Beitrag von blauaug123 » Montag 24. August 2015, 23:31

----Was heißt das? Hat die Klassik bisher geheimes Tonmaterial entdeckt?


in Spezialsendungen wie beispielsweise Radio Kultur NDR (ich mag GEZ auch net) am Mi treffen moderne klassische Töne zum Ohr, die der moderne Jazz kaum bietet, der doch mathematisch immer etwas korrekt ist. Aus diesem Grunde diese Aussage oben ...

:mrgreen:

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Re: Jazz / Tonleitern

Beitrag von lochimblech » Donnerstag 17. März 2016, 11:20

nene, der erste Jazzer soll ein Schwarzer in einem Slum gewesen sein. Er spielte ganztags Trompete, und seine Impros waren den gesamten Tag zu hören. Ob er sich auch brav an die klass europä Musik hielt? Das machen doch eher studierte Jazzer :)

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Re: Jazz / Tonleitern

Beitrag von Bixel » Freitag 18. März 2016, 12:53

blauaug123 hat geschrieben:in Spezialsendungen wie beispielsweise Radio Kultur NDR (ich mag GEZ auch net) am Mi treffen moderne klassische Töne zum Ohr, die der moderne Jazz kaum bietet, der doch mathematisch immer etwas korrekt ist.
Welch seltsame Sichtweise bei jemandem, der regelmäßig auf eine Homepage verweist, die zur Jazzimprovisation anleiten möchte.

:Hä:
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Re: Jazz / Tonleitern

Beitrag von buddy » Freitag 18. März 2016, 15:58

Die bei weitem umfangreichste Skalensammlung, die ich kenne ist der Scale Omnibus.
http://www.saxopedia.com/wp-content/upl ... s-1.02.pdf

Dagegen entzieht sich meiner laienhaften Ahnung, ob Jazzer davon nicht einmal träumen (können) - für John Coltrane selig und seine Adepten müssten derartige Träume ausweislich der Beschäfigung mit Slonimsky eigentlich geradezu nachweislich sein.
http://www.u.arizona.edu/~gross/Slonims ... nimsky.pdf

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Re: Jazz / Tonleitern

Beitrag von Bixel » Samstag 19. März 2016, 12:09

buddy hat geschrieben:...ob Jazzer davon nicht einmal träumen (können) - für John Coltrane selig und seine Adepten müssten derartige Träume ausweislich der Beschäfigung mit Slonimsky eigentlich geradezu nachweislich sein.
Entscheidend ist für mich immer, "was hinten raus kommt".

Es ist ohne Frage vorstellbar, dass jemand Sinnhaltiges und Hörenswertes improvisiert, nachdem sie/er sich mit den oben verlinkten Skalen-Kompendien intensivst befasst hat. Dafür gibt es genügend Beispiele.

In der Praxis steht - für meine Ohren - aber häufig der hierdurch erzielte Gewinn an Ausdrucksmitteln in keinem tolerablen Verhältnis zum betriebenen ("Lern-")Aufwand.

Mir persönlich ist es lieber, wenn jemand alle Tonleitern intuitiv sinnvoll verwenden kann, die sich aus ionisch Dur, melodisch Moll und harmonisch Moll ableiten lassen, sowie die beiden gängigen symmetrischen Skalen (Ganztonleiter und Ganztonhalbtonleiter).
Was darüber hinaus geht, ist m.E. nur für sehr weit fortgeschrittene Improvisatoren interessant.

Oder anders gesagt:

Wenn jemand Zuhörer und Mitspieler nicht zu fesseln in der Lage ist, dann liegt das in aller Regel nicht daran, dass ihr/ihm exotische Skalen fehlen, sondern daran, dass sie/er mit den improvisatorischen Basics nicht sinnstiftend umzugehen in der Lage ist, wozu vor allem auch der rhythmische Aspekt zu zählen ist ("Phrasierung").

:roll:
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Re: Jazz / Tonleitern

Beitrag von Tobias » Samstag 19. März 2016, 21:02

Schön gesagt, lieber Bixel. Das kann ich nur uneingeschränkt unterschreiben.
Keep swingin'
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Re: Jazz / Tonleitern

Beitrag von blauaug123 » Montag 19. Dezember 2016, 20:54

---> wozu vor allem auch der rhythmische Aspekt zu zählen ist ("Phrasierung").

ja, da fällt mir das kleine Orchester ein, dass von dem bekannten Film Songs wie "Moon River" für eine Platte einspielte. Leider fanden sich auch einige Jazz-Songs darunter, die Impros wurden vom Blatt gespielt, es mangelte nur an Jazzmusikern. Es ist nicht zu ertragen, die Noten werden gespielt, eben nur gespielt ... :(

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Re: Jazz / Tonleitern

Beitrag von lochimblech » Freitag 7. April 2017, 11:10

"Wenn jemand Zuhörer und Mitspieler nicht zu fesseln in der Lage ist"

Ich mache zumeist die Erfahrung, dass die Zuhörer, die kein Instrument spielen, bei Impros grundsätzlich nicht mehr zuhören, sogar absichtsvoll weghören, weswegen die harmonischen Impros im Pop und Rock und die kurze Daddelei im Heavy-Bereich gerne kurz gehalten werden :D

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Re: Jazz / Tonleitern

Beitrag von Trumpethulk » Sonntag 9. April 2017, 16:17

Ich weiß nicht wo du deine Erfahrungen machst, aber sie sind nicht allgemein gültig. Meine Erfahrungen sind, dass Solisten nach ansprechenden Impros entsprechenden Applaus erhalten.

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