Tieftemperaturbehandlung

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falterro
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Tieftemperaturbehandlung

Beitrag von falterro »

Servus zusammen,
hat jemand von euch schon Erfahrung mit einem tieftemperatur behandeltem Instrument machen können?
Ich habe den Hr. Lausecker der Fa. Cooltec vor ca. 4 Jahren auf einem Seminar kennen lernen dürfen und überlege mir zur Zeit ob ich meine Instrumente behandeln lassen soll. Letzte Woche haben die Trompeter von Vierablech und auch Hr. Moschberger schon offiziell auf Facebook werbung für die Behandlung gemacht.
Ich als Maschinenbauer weiß aber nicht so recht, was ich davon halten soll. Die versprochene Verbesserung von ca. 30% Standzeiterhöhung von Verschleißteilen konnten wir versuchsweise in unserem Betrieb nicht nachweisen.
Vielen Dank für eure Rückmeldungen!
Mfg falterro
vulgogurktaler
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Re: Tieftemperaturbehandlung

Beitrag von vulgogurktaler »

Also ich kenn das jetzt nur aus dem Wekzeugbereich und zum Abbau von Spannungen macht es auch Sinn.

Hab jetzt aber bis zu deinem Beitrag vohin noch nie über die Anwendung bei Instrumenten gehört...
Für Andere, die das noch nicht kennen:
https://www.blasmusik.digital/wie-cool- ... trumenten/

Also ich wäre auch sehr gespannt, ob das jemand bereits gemacht hat?
Was kostet das eigentlich?
Berger89
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Re: Tieftemperaturbehandlung

Beitrag von Berger89 »

Über den Unterschied machte ich mir auch schon Gedanken.
Den das Problem ist der Plazebo Effekt. Wenn man weiß dass es gemacht wurde, bläst man anders hinein.

Als Praxistest müsste man daher technisch Vorgehen.
Sprich 2 exakt gleiche Trompeten. Gleiches Mundstück, gleicher Spieler und mit Profi Mikrofon und Software sich die Frequenzen ansehen.
Der Spieler weiß natürlich nicht welche gemacht wurde ;)
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ulli926
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Re: Tieftemperaturbehandlung

Beitrag von ulli926 »

Hallo,
ist hier:
viewtopic.php?f=22&t=34369
ausgiebig diskutiert worden.
LG
Man muß die Dinge so einfach wie möglich machen. Aber nicht einfacher. Einstein
falterro
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Re: Tieftemperaturbehandlung

Beitrag von falterro »

Servus zusammen,
also hat von euch noch niemand direkte Tests machen können?
Dann muss ich mich wohl auf die Rezensionen auf der Homepage verlassen... https://cooltech.at/tieftemperaturbehan ... trumenten/
Leider habe ich vom Hr. Moschberger keine Antwort erhalten, denn ich hätte Ihn gern direkt über seine Meinung gefragt und nicht den Angaben der Homepage vertraut.
Wenn jemand dann mal Erfahrungen damit gemacht hat, kann er Sie ja hier einschreiben.
Vielen Dank schon mal.
Mfg Robert
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Re: Tieftemperaturbehandlung

Beitrag von Trumpetjörgi »

Doch ich, ich habe zwei Instrumente behandeln lassen, C - Trompete und Drehventilflügelhorn!
Du bekommst dazu ne PN.
Cato
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Re: Tieftemperaturbehandlung

Beitrag von Cato »

Ich habe mehrere Instrumente behandeln lassen.
Bei manchen Trompeten ist die Veränderung enorm, bei anderen eher homöopathisch. Schäden sind bei mir nie aufgetreten.
Gruß
Cato
knatterbock
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Re: Tieftemperaturbehandlung

Beitrag von knatterbock »

Habe vor vielen Jahren mit einem namhaften Instrumentenbauer im Auftrag nur die Schallstücke erst 100 Grad erhitzt und dann sofort in flüssigen Stickstoff gelegt. Der Test durch bekannten Profitrompeter ergab: 0,0 Unterschied........😮
Also: :argh:
Blechnase
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Re: Tieftemperaturbehandlung

Beitrag von Blechnase »

@knatterbock: nimm flüssiges Ethan, das kühlt viel schneller, weil es eine deutlich bessere Wärmeleitfähigkeit hat :huepf: Ob’s einen Unterschied macht, tjaaaaa, das ist die Frage. Ich würde mein Geld eher für Unterricht ausgeben …
https://www.kiezorchester.de/ :D Mitspieler_innen herzlich willkommen!
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Re: Tieftemperaturbehandlung

Beitrag von knatterbock »

Flüssiges Ethan ? Wo gibt's denn sowas ? :shock:
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Re: Tieftemperaturbehandlung

Beitrag von Blechnase »

Kannste nicht einfach so kaufen, dazu brauchst Du spezialisierte Infrastruktur zur Kühlung. Ein Kollege von mir nutzt das in der Tieftemperatur-Elektronenmikroskopie, um Proben so schnell einzufrieren, dass das Wasser eben nicht kristallisiert, sondern als erstarrte Flüssigkeit erhalten bleibt. Dadurch werden z.B. Zellmembranen oder (Bezug zur aktuellen Situation, didaktisch geschickt hergestellt :mrgreen:) auch Viren in ihrer natürlichen Umgebung fixiert, ohne dass durch die Kristallisation des Wassers (= Eis) die Struktur verändert wird. Und das scheint eben mit flüssigem Ethan besser zu funktionieren als mit LN2. Nerdthema, gebe ich ja zu :lol:
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