Ring an den Lippen!

Ansatzfragen, Welche Methode ist die beste,
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ExilimEx
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Ring an den Lippen!

Beitrag von ExilimEx » Donnerstag 12. Juli 2007, 22:16

Hi Leutz,

bin neu hier!

Also nach der Musikprobe habe ich immer an der oberlippe einen roten Ringvom Mundstück! Press ich zuviel oder liegt es einfach an meiner Lippe??? Zu wenig druck auf der Unterlippe?? Oder....

Danke schonmal im voraus!

Trumpetman29
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Beitrag von Trumpetman29 » Donnerstag 12. Juli 2007, 23:46

ich habe das gleiche problem.bei mir trat dieses problem aber erst später auf.wie war es bei dir?
außerdem habe ich einen abdruck der schneidezähne innerhalb der oberlippe,wenn dies der fall sein sollte,drückst du wahrscheinlich zu viel.aber verlasse dich nciht auf meine prognose,da dies von großer entfernung nicht gut möglich ist.
mfg trumpetan29

ExilimEx
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Beitrag von ExilimEx » Donnerstag 12. Juli 2007, 23:56

Ja bei mir mmhh ist es erst seit ich nicht mehr im Musikverein mitspiele! Habe den C3 Kurs gemacht und bin jetzt Dirigent! ;-) Aber Spiel noch in einer Big Band besetzung!

das mit dem Abdruck an der Oberlippe in von den Zähnen habe ich auch, aber erst wenn ich höher als a3 spiele!

Probier grad so einiges aus um es weg zu bekommen!
z.B Zwerchfell training, Atmung, mehr drück auf die Unterlippe?!

thx schon mal für deine Antwort!

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Schlaui
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Beitrag von Schlaui » Freitag 13. Juli 2007, 08:36

Reden wir von dem gleichen A3? Das mit 4 Hilfslinien?

ExilimEx
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Beitrag von ExilimEx » Freitag 13. Juli 2007, 09:17

Nein mit einer Hilfslinie!

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SICKATTIC
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Beitrag von SICKATTIC » Freitag 13. Juli 2007, 09:55

Eine Hilfslinie ---> a2 bzw a'' :wink:
Stradivarius Lucianus Bach 37G (goldmessing Custom Series)
Conn 22b (Bj 1928)
Getzen Eterna (Piccolo)

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SICKATTIC
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Beitrag von SICKATTIC » Freitag 13. Juli 2007, 10:02

Stradivarius Lucianus Bach 37G (goldmessing Custom Series)
Conn 22b (Bj 1928)
Getzen Eterna (Piccolo)

feelingtrp
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Beitrag von feelingtrp » Samstag 14. Juli 2007, 10:35

Ziemlich jeder Trompeter hat nach längerem Spiel einen Abdruck auf den Lippen.
Wenn aber ein Abdruck auf der innenseite der Lippen ensteht, verwendest du eindeutig zu viel Druck.
Der Ton macht die Musik!!!!!!!!!

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Beitrag von Matze!! » Samstag 14. Juli 2007, 11:32

Habe auch ein Problem mit dem Abdruck an der Lippe und zwar das der Abdruck, seit ich 3 stunden am Tag übe gar nicht mehr weg geht. Es ist immer ein weißer Ring an der Lippe vom Mundstück zu erkennen.
Bach Stradivarius Modell 37
Yahmaha Ytr 232

Tatüt
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Beitrag von Tatüt » Samstag 14. Juli 2007, 21:16

Naja ich für meinen teil kann nur sagen ich denke mal das ihr viel zu sehr drückt. Ich habe diesen Rand auch aber nur an tagen wo ich halt zu sehr drücke sonst nicht und da ist es auch egal wie hoch ich spiele. ( bei mir ist ab dem e''' Schluss also nicht wirklich sehr hoch mmmh :oops: ) Also wie gesagt weniger Druck ist die Lösung.

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jamaika
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Beitrag von jamaika » Montag 16. Juli 2007, 20:15

Ich wuerde hier nicht am Druck arbeiten, sondern an der Lautstaerke.
Um die Ringmuskulartur auszubilden, sollte man Laut und leise abwechselnd spielen, wie auch Hoch und Tief.
Druck ist meistens nur da, wenn man keinen Ansatz hat. Also einfach jeden Tag ein paar Toenchen aushalten, und der Druck wuerd schon weniger. Ring auf den Lippen kann auch was mit der Durchblutung zutun haben, nicht unbedingt Druck.
Zahnabdruck auf der Innenseite der Lippe, kann vielleicht etwas mit Druck zutun haben. Oder mehr von der Zahnstellung.
Ich sagte schon mal, das es auch am Mundstueck liegen kann, wenn es zu klein ist. Klein von aussen.
Kleine Bohrung kann auch ein Hindernis sein, weil man das Gefuehl hat das nicht genug Luft durch geht und man dadurch anfaengt zu pressen, was sich dann auf die Lippen mit Druck ausuebt.

Deakt_20110609
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Beitrag von Deakt_20110609 » Montag 16. Juli 2007, 23:16

also ich habe diesen ring auch.
ich kann machen, was ich will, er geht nicht weg.
wenn ich so druckfrei spiele, dass Luft seitlich aus dem Mundstück entweicht, habe nach fünf minuten trotzdem diesen roten ring. (ich muss dazusagen, dass ich nicht sehr lange so extrem druckfrei spielen kann, und auch mein ton dabei nicht ganz so ist, wie er sein sollte..)
das heißt, es kann zwar ein zeichen für zuviel druck sein, muss aber nicht.


mfg Fbs

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jamaika
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Beitrag von jamaika » Montag 16. Juli 2007, 23:39

Druckfreies spielen ist eine Kunst, die man erst nach Jahren beherrscht. Und ohne Druck zu spielen, so das der Ton nicht schoen ist und die Luft an der Seite entweicht, hat nichts mit Druckfreiem spielen zutun. Der Ton sollte stimmen und die Luft sollte nicht an den Seiten entweichen. Das Mundstueck sollte gut angesetzt sitzen, das es sich nicht verschiebt.
Und nochmals. Ein Mundstueckabdruck auf den Lippen muss nicht in erster Linie zu viel Druck sein. Der eine hat starke Kraeftige Lippen und ein anderer weiche und lockere Lippen.
Einfach etwas mehr Geduld mit sich haben, dann wird es schon werden. Man muss nicht wegen jeden "Pieps" gleich Aufgeregt werden. Wie kann man denn in so einem Zustand noch Musike machen. Kommt Zeit kommt Rat. Und,- ich denke das jeder selbst merken kann, wenn er mit zu viel Druck spielt. Denn der Ueberdruck/ Pressen nimmt die Ausdauer weg, so das man in kurzer Zeit nicht mehr spielen kann, weil man ermuedet ist.

Gruss Jamaika

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Beitrag von ToSch » Dienstag 17. Juli 2007, 00:34

Hey,
Ich hab da mal ein ganz praktisches Ding in die Finger bekommen. Einige von euch kennen das sicher. Ist so ein Teil dass man zwischen Mundstück und Rohr steckt... darin ist eine Feder integriert und wenn man zu sehr drückt geht die zusammen und keine Luft geht mehr in die Trompete. Ich weiß leider nicht mehr wie das Teil heißt. Aber zum üben ist das ganz gut.
Ich hab das aber nach einer gewissen weile wieder wegelegt, weil man meiner Meinung nach zum spielen einfach einen bestimmten Druck benötigt.
Aber ich denke die roten Ringe sind damit leicht wegzubekommen.
trotzdem... um nicht zu drücken, müsstet ihr auch viel entspannter spielen, und vor allem würde ich an meiner Atemtechnik arbeiten, denn mit dem nötigen druck aus dem Bauch und einer geraden Luftführung kommen viele Töne viel besser, auch ohne drücken.

Das ist alles nicht so einfach... am besten ist viel Üben, denn dann geht das alles von selber weg!!

Lg ToSch

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Flügelhorny
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Beitrag von Flügelhorny » Dienstag 17. Juli 2007, 07:45

Diese Thema druckfreies spielen scheint einfach nicht totzukriegen zu sein,wenn auch etliche male hier Forum durchgekaut und abgefrühstückt!
Es gibt kein druckfreies spielen,in den 70er Jahren gab es Professoren die ihren Studenten Trompeten an die Decke gehängt haben,damit sie das druckfreie spielen lernen können.Heute weiß man das das Quatsch ist!Ohne einen gewissen Druck kann niemand Trompete spielen.Der rote Ring an den Lippen bildet sich bei jeden Spieler mehr oder weniger ab,denn Gewebe ist verschieden.
Dennoch kenne ich einen Berufs-Zirkustrompeter welcher regelmäßig nach langen Spielphasen,blau angelaufene Lippen hat durch extremes Quetschen wenn der Ansatz schwach wird,er gibt aber zu richtigen Atmen und druckaufbau nie richtig gelernt zu haben.

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