BE - Einige Tipps für BE Neulinge

Ansatzfragen, Welche Methode ist die beste,
Probleme, Gundlegende Techniken etc.

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lurchi
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Re: BE - Einige Tipps für BE Neulinge

Beitrag von lurchi » Montag 15. Oktober 2007, 07:23

milli_trp hat geschrieben: Durch diese allg. Übungen müsste sich doch irgendwann mal ein für die Situation idealerer Spielansatz herausbilden oder :question:
Ja.

leonfair
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Re: BE - Einige Tipps für BE Neulinge

Beitrag von leonfair » Montag 15. Oktober 2007, 07:58

ich bin wirklich knapp vor der Bestellung dieses Buches. Jedoch hab ich eine Frage: Was machen all die anderen Profitrompeter, die nicht das BE hatten?

Also ich weiß nicht ob sich diese Investition wirklich lohnt. Leidet nicht bei diesem "Roll in" die Tonqualität? Auf der anderen Seite hätt ich gern einen sicheren Range bis zum c''' und vl. einpaar töne darüber.....
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Re: BE - Einige Tipps für BE Neulinge

Beitrag von Hochwälder » Montag 15. Oktober 2007, 08:31

leonfair hat geschrieben:Also ich weiß nicht ob sich diese Investition wirklich lohnt.
Das muss jeder für sich entscheiden.
Für mich hat sie sich gelohnt. Ich hatte allerdings Probleme mit einem Lächelansatz.
Die Übungen haben mir richtig gut getan, hab sie jetzt aber etwas zurückgestellt, da ich zuerst eine Diagnose von Hannes abwarten möchte.
Die Tonqualität im normalen Spiel leidet bei mir weder durch Roll-out noch durch Roll-in, im Gegenteil.
(Soweit ich das für mein amateurhaftes Spielen beurteilen kann) :) .
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Re: BE - Einige Tipps für BE Neulinge

Beitrag von lurchi » Montag 15. Oktober 2007, 09:15

leonfair hat geschrieben:ich bin wirklich knapp vor der Bestellung dieses Buches. Jedoch hab ich eine Frage: Was machen all die anderen Profitrompeter, die nicht das BE hatten?
Jeder hat seine eigenen Methoden auf die er schwört. Was macht ein Profi? Vieles richtig.
Also ich weiß nicht ob sich diese Investition wirklich lohnt. Leidet nicht bei diesem "Roll in" die Tonqualität? Auf der anderen Seite hätt ich gern einen sicheren Range bis zum c''' und vl. einpaar töne darüber.....
Mir hat es auf jeden Fall mehr gebracht als ein neues Mundstück. Und billiger wars auch...

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Re: BE - Einige Tipps für BE Neulinge

Beitrag von leonfair » Montag 15. Oktober 2007, 13:05

Ich weiß nicht.

Diese Übungen klingen nach einer totalen Ansatzumstellung. Und da ich erst seit einem Jahr mit richtigen ansatz blase weiß ich nicht ob es klug ist, jetzt wieder eine umstellung anzufangen....

Wenn ich das Buch kaufe ist alles was ich in diesem jahr getrieben hab wieder für di katz und immerhin hab ichs mit diesem ansatz bis zum Silbernen Leistungsabzeichen gebracht (auch wenn das c''' noch nicht will....)

Auf der anderen seite wenn das die einzige möglichkeit ist.....
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Re: BE - Einige Tipps für BE Neulinge

Beitrag von Hochwälder » Montag 15. Oktober 2007, 13:13

leonfair hat geschrieben:Auf der anderen seite wenn das die einzige möglichkeit ist.....
Wer sagt, dass es die einzige Möglichkeit ist?
Wenn ich deine Skepsis sehe, gebe ich dir noch einen Tipp: Lass es :!:
Du scheinst doch auf einem guten Weg zu sein. Geh ihn weiter.
Schöne Grüße.
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Re: BE - Einige Tipps für BE Neulinge

Beitrag von well-blech » Mittwoch 17. Oktober 2007, 10:59

Hier mal eine ziemlich spezielle Frage.

nachdem ich mich mit den Pedaltönen / Roll out befasst habe, würde ich diese Übungen auch gern zur Auflockerung und beim einblasen im Posaunenchor mir verwenden. Bei den Trompeten kein Problem - aber:

Wie sind diese pedals auf tiefen Instrumenten (Bariton, Posaune) machbar? Ist das überhaupt zweckmäßig oder sind die Tiefen schon von haus aus locker genug??

Habe selbst auf der Posaune meiner Tochter mal probiert und komme dabei nicht zum gewünschten Ziel... auch die Damen und Herren im tiefen Blech waren nach meinen ersten unbedarften Versuchen ziemlich skeptisch.

@hari7 --- eventuelle eine gute Idee????

well
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Re: BE - Einige Tipps für BE Neulinge

Beitrag von buddy » Mittwoch 17. Oktober 2007, 11:18

Als Nebenbei-Posaunist würde ich beides bejahen. Pedals sind machbar und der Ansatz auf der Posaune ist deutlich "entspannter", besonders in der Tiefe. In meiner ehemaligen Big Band blies eine Posaunistin grundsätzlich vor der Probe ihre Arpeggios bis in die Pedaltöne. Es geht dabei halt extrem viel Luft durchs Rohr, vermutlich klappt es daher nicht "auf Anhieb".

Es sind m.E. aber eher Übungstips für zu Hause bzw. den Instrumentalunterricht. Als "Einspiel" bei einer Probe würde ich eher ein paar "Lange Töne" mit verteilten Akkordtönen spielen lassen, gelegentlich auch mit Spannungen (Tritonus, kleine Sekund), damit die Ohren eingeschaltet werden.

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Re: BE - Einige Tipps für BE Neulinge

Beitrag von FlüTro » Mittwoch 17. Oktober 2007, 14:10

im trumptherald schreibt ein Profie unter "BE in action"
wie toll sich sein Ansatz und Performace unter BE verbessert habe
mit CD und download. Ist interessant.

Peter

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Re: BE - Einige Tipps für BE Neulinge

Beitrag von buddy » Mittwoch 17. Oktober 2007, 14:39

Ja, der Pro ist jener schon öfter im Forum genannte Bert Lochs, dessen Hompage und FAQ weiter oben bereits gepostet und verlinkt ist:
http://www.bertlochs.com/faq_engels.html
http://cdbaby.com/cd/triobertlochs
http://www.myspace.com/bertlochs

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Re: BE - Einige Tipps für BE Neulinge

Beitrag von milli_trp » Dienstag 30. Oktober 2007, 12:07

Ja ja.... ich und mein BE.

Ich hab mal wieder ne Frage. Die Threats dazu kenn ich alle und die Suchefunktion hat nix gebracht.

Also zur Situation:

Habe gestern Abend Bigband-Probe gehabt. 1h davor hab ich mein tägl. BE Programm gemacht.

Beim Spielen, hatte ich dann Probleme (das erste mal) hoch zu spielen, da meine Lippen immer wieder in die Roll-In Position gerutscht sind. Das Ergebnis war gequitsche.

Welche Schlussfolgerung muss ich daraus ziehen:

- das Problem irnorieren und "normal" weitermachen
- an Probetagen kein "BE"
- an Probetagen zw. BE und Probe ne größere Zeitspanne
- an Probetagen weniger BE

Danke im voraus.

Beste Grüße
Freebell Standart

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Re: BE - Einige Tipps für BE Neulinge

Beitrag von moppes » Dienstag 30. Oktober 2007, 13:08

Moin,

Vor Auftritten und Proben mache ich auch keine BE Uebungen (Maximal morgens, auf keinen Fall kurz vorher). Das ist bei mir auch schon ein paar Mal schiefgegangen. Ich meine auch, dass das in dem Buch irgendwo in einem Nebensatz erwaehnt worden ist.

;-)
Peter

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Re: BE - Einige Tipps für BE Neulinge

Beitrag von milli_trp » Dienstag 30. Oktober 2007, 13:17

Danke Peter!

Dann bin ich ja mit der Erfahrung net allein. :huepf:

Gruß
Freebell Standart

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Re: BE - Einige Tipps für BE Neulinge

Beitrag von hannes » Dienstag 30. Oktober 2007, 13:24

Das ist der Schlüssel aller alternativen Übungen, die vom intuitiven Spielen beim Musik machen entfernt sind: man muss sie unbedingt trennen und sonst so spielen, wie es beim Musizieren am besten klingt. Mit der Zeit wird bei "Problemtrompetern" das Musik machen mehr Spaß machen, da man sich nicht mehr kümmern muss um Probleme wie Ausdauer und Tonhöhe. Das Ziel ist das spaßvolle effiziente Spielen, ohne dass man sich sich Gedanken über die Funktionsweise machen oder gar über Fehlfunktionen bei Proben/Auftritten ärgern muss.

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Re: BE - Einige Tipps für BE Neulinge

Beitrag von milli_trp » Dienstag 30. Oktober 2007, 13:30

Hi Hannes.

Ich bin so ein "Problemkind" :mrgreen: und seit kurzem weiß ich in der Tat wieder wie es ist wenn es Spass macht zu musizieren (danke dass Du mich gerade wieder daran erinnert hast).

Das Gefühl hat 3 Jahre auf sich warten lassen.

Allerdings gestern kam ja dann wie oben beschrieben ein Absturz, weil ich die Methode net gut genug abgetrennt hab.
Ich werde mich dann in Zukunft mal bemühen net zu übermotiviert sein und an Probentagen BE mal weglassen.
Freebell Standart

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