Absoluter Tiefpunkt

Ansatzfragen, Welche Methode ist die beste,
Probleme, Gundlegende Techniken etc.

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Gottlieb Baker
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Absoluter Tiefpunkt

Beitrag von Gottlieb Baker »

Jetzt habe ich mich schon seit gut eineinhalb Jahren nicht mehr zu Wort gemeldet!
Vielleicht kann mir aber jemand in der heutigen Situation einen Tipp geben.
Falls jemand meine früheren Beiträge kennt (sonst hier eine Kurzbeschreibung)!
Es geht um folgendes: Ich spiele seit ca. 45 Jahren Trompete, davon inzwischen
25 Jahre ganz Wenig. Seit ca. 5 Jahren übe ich bis zu zwei Stunden am Tag
(meist aufgeteilt in kürzere Zeiträume), wahrscheinlich an 350 Tagen im Jahr.
Da ich mir seit der Umstellung meiner Blastechnik alles autodidakt beibringe
ist mein Fortschritt nich gerade berauschend (ungefähr 5 Schritte nach vorne
und 4 Schritte zurück). Da mir das Üben Spaß macht und Zeit für mich als Pensionisten
keine Rolle spielt, habe ich mich damit abefunden. . Ich wohne in einer Wohnung
und übe einen Teil meiner Übungszeit mit Silent Brass-Dämpfer ohne Verstärker.
Es wurde mir hier im Forum einmal geraten meinen Anteil an Dämpferübungen
zu verringern und den Silent Brass-Verstärker wegzulassen. Diesw Vorschläge habe
ich beherzigt. Jedenfalls ist der Stand der Dinge so, dass ich seit ca. 1 Woche
uneingeblasen fast überhaupt keinen brauchbaren Ton mehr zustande bringe.
Nach zehn Minuten einspielen geht es etwas besser - allerdings mit schlechter Tonqualität
und drucklos nur bis zum g2 (beim mit Dämpfer ist es nicht so arg).
Beim Start meiner heutigen Übungen bin ich mir vorgekommen wie ein 12 jähriger
Junge der zum ersten Mal die Trompete in die Hand nimmt. Ich hatte schon öfters
mal Tiefpunkte, aber dann folgte am nächsten Tag immer ein kleiner Schritt nach vorne.
Diese Krise hält jetzt schon eine Woche an und wird immer schlimmer. Entweder
ich habe irgendwie meine Lippen beleidigt (gibt es eine Überbelatung?) oder es spielt sich bei mir
alles im Kopf ab - Ich bin immer bestrebt mit möglichst vie Luft und ohne Druck
zu spielen und vielleicht bin ich jetzt soweit, dass ich aus Angst etwas falsch
zu machen gar nichts mehr hinkriege. Einen Tag Übungspause habe ich schon gemacht,
hat aber auch nichts gebracht. Vielleicht sollte ich die Trompete einmal eine Woche
zur Seite legen? Hinzufügen möchte ich noch, dass ich nur für mich selber spiele
und bei keiner Gruppe oder Kapelle mehr bin.
Ich würde mich über Tipps aurerseits sehr freuen
G.B.
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Flügelhorny
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Re: Absoluter Tiefpunkt

Beitrag von Flügelhorny »

Hallo G.B.,
dein Übepensum isz bemerkenswert.Dennoch,ich bezweifle das du autodidaktisch wirklich weiterkommen wist.Ich habe es damals ebenfalls versucht und erst nach professionellem Unterricht konnte ich mich entwickeln.Ein Problem it auch ,das man sich etwas unbewußt falsch einüben kann.
Auf deine Frage mit dem Ansatzproblem ,kann ich dir nur empfehlen ,immer ein ausgiebiges Warm-up zu machen,da sonst die Gefahr besteht ernsthafte Ansatzprobleme bis hin zum gar-nix geht.
Eine gute warm-up Übung sind das Buzzing von Thomson.Das mache ich täglich ausgiebig.Danach die Flexibilitätsübungen von Irons.

lg
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carsten37
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Re: Absoluter Tiefpunkt

Beitrag von carsten37 »

Hallo Gottlieb,

Dein Problem ist mir bestens bekannt. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt auch jeden Tag geübt und ab einem bestimmten Zeitpunkt ging so gut wie nix mehr. Der Ton war irgendwie blechern und die Höhe ging mit gutem Willen ( viel Anstrengung ) nur bis zum a2 ( geübt hatte ich vorher immer bis zu meiner Grenze ).
Ab diesem Zeitpunkt hab ich mich wieder langsam von unten nach oben bewegt, Töne ausgehalten und habe die Arban mal wieder ausgepackt.
Nach ca. 3-4 Wochen war die "Blockade" weg und ich konnte wieder freier Üben und Spielen- der Kopf war frei. Das schöne war zudem noch, die Höhe war auch freier und besser erreichbar.
Ich vermute jetzt mal, das Du "überübt" bist, die Lippen bzw. Muskulatur verhärtet und der Kopf ( Wille) festhängt und das Du aufgrund dessen verkrampfst.
Fang mal wieder langsam von vorne an und ich manchmal ist es auch so: bevor es besser wird, wird es vorher erstmal schlechter.
Vielleicht ist Deine momentane Situation eher positiv zu bewerten :wink:

Den Dämpfer würde ich generell nicht verwenden. Für mich war dieser eher ein Hinderniss als ein Übeerfolg.

Schöne Grüße .... :)

Carsten
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Gottlieb Baker
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Re: Absoluter Tiefpunkt

Beitrag von Gottlieb Baker »

Flügelhorny hat geschrieben:Hallo G.B.,
dein Übepensum isz bemerkenswert.Dennoch,ich bezweifle das du autodidaktisch wirklich weiterkommen wist.Ich habe es damals ebenfalls versucht und erst nach professionellem Unterricht konnte ich mich entwickeln.Ein Problem it auch ,das man sich etwas unbewußt falsch einüben kann.
Auf deine Frage mit dem Ansatzproblem ,kann ich dir nur empfehlen ,immer ein ausgiebiges Warm-up zu machen,da sonst die Gefahr besteht ernsthafte Ansatzprobleme bis hin zum gar-nix geht.
Eine gute warm-up Übung sind das Buzzing von Thomson.Das mache ich täglich ausgiebig.Danach die Flexibilitätsübungen von Irons.

lg
Hallo Flügelhorny! Ich weiß natürlich schon, dass die Sache autodidaktisch sehr schwieirig ist.
Ich hatte früher schon Lehrer und auch vor etwa 2 Jahren mal einen, Heute denke ich mir halt
dass ich mit 62 Jahrsen sowieso keine Bäume mehr ausreißen werden. Vor allem wenn man
immer wieder diverse Bläsergruppen mit vorwiegend jungen Leuten hört und dabei feststellt
auf welchem Standard sich diese Leute befinden. In meiner Anfangszeit als Trompeter
vor 45 Jahren wäre so etwas unvorstellbar gewesen (vielleicht in den USA). lG.
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Gottlieb Baker
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Re: Absoluter Tiefpunkt

Beitrag von Gottlieb Baker »

[quote="carsten37"]Hallo Gottlieb,

Dein Problem ist mir bestens bekannt. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt auch jeden Tag geübt und ab einem bestimmten Zeitpunkt ging so gut wie nix mehr. Der Ton war irgendwie blechern und die Höhe ging mit gutem Willen ( viel Anstrengung ) nur bis zum a2 ( geübt hatte ich vorher immer bis zu meiner Grenze ).
Ab diesem Zeitpunkt hab ich mich wieder langsam von unten nach oben bewegt, Töne ausgehalten und habe die Arban mal wieder ausgepackt.
Nach ca. 3-4 Wochen war die "Blockade" weg und ich konnte wieder freier Üben und Spielen- der Kopf war frei. Das schöne war zudem noch, die Höhe war auch freier und besser erreichbar.
Ich vermute jetzt mal, das Du "überübt" bist, die Lippen bzw. Muskulatur verhärtet und der Kopf ( Wille) festhängt und das Du aufgrund dessen verkrampfst.
Fang mal wieder langsam von vorne an und ich manchmal ist es auch so: bevor es besser wird, wird es vorher erstmal schlechter.
Vielleicht ist Deine momentane Situation eher positiv zu bewerten :wink:

Den Dämpfer würde ich generell nicht verwenden. Für mich war dieser eher ein Hinderniss als ein Übeerfolg.

Schöne Grüße .... :)

Vielen Dank Carsten! Tief in meinem Inneren hab' ich ja gespürt, dass der Fehler da liegt, wie du es beschreibst. Ich werde jetzt
vielleicht mal ein paar Tage pausieren
und dann wieder anfangen Töne auszuhalten und Lippenbindungen von G bis c1 machen. Es hilft nichts - da muss ich durch!!
lG.
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Re: Absoluter Tiefpunkt

Beitrag von blechfan »

Gottlieb Baker hat geschrieben: Heute denke ich mir halt
dass ich mit 62 Jahrsen sowieso keine Bäume mehr ausreißen werden.
Das mag schon sein. Aber in unserem Alter sollte man sich das Leben so leicht wie möglich machen, und das heißt, Technik statt Kraft.
Gottlieb Baker hat geschrieben:Vor allem wenn man
immer wieder diverse Bläsergruppen mit vorwiegend jungen Leuten hört und dabei feststellt
auf welchem Standard sich diese Leute befinden.
Sei gewiss, dass dieser Standard NICHT das Ergebnis autodidaktischer Bemühungen ist...
Deshalb: "Supervision" durch einen erfahrenen Lehrer, der Dir den Weg aus Deiner momentanen Lage aufzeigen kann. Und sei es nur für eine kurze Zeitspanne.
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Gottlieb Baker
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Re: Absoluter Tiefpunkt

Beitrag von Gottlieb Baker »

Da bin ich mir ganz sicher, dass der Standard der heutigen Jugend nur auf die ausgezeichnete Arbeit der meisten Musikpädagogen zurückzuführen ist. Wenn ich daran denke welche Lehrer wir hatten - oh Graus!!! LG.
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Re: Absoluter Tiefpunkt

Beitrag von Blind Wolf »

Hallo Gottlieb,
mal vorweg: Musiker/Instrumentalisten ohne Tiefpunkte gibt es nicht bzw. wohl kaum, Blind Wolf eingeschlossen.
Woran es bei dir liegt, körperlich/Lippen oder im Kopf, das vermag ich natürlich nicht zu sagen, wahrscheinlich kommt beides in Betracht.
In Situationen wie deiner gibt es die schon genannten zwei Möglichkeiten: Augen zu und durch, womöglich mit professioneller Unterstützung, der Lehrer kann mal nachsehen, ob Ansatz und sagen wir mal Lippenarbeit stimmen. Zweite Möglichkeit: Pause machen, wobei mir nicht klar ist, wie lange.
Ich lese aber aus deinen Worten heraus, dass dir das Spielen auf jeden Fall Freude macht, und das ist mal das Allerwichtigste. Kann sein, dass altersbedingt die Range kleiner wird, da kenn ich mich nicht aus, bin übrigens selber schon 66.
Aber wenn du dich mit Leuten Anfang Zwanzig oder so vergleichst, da kannst du wirklich nur hinten runterfallen, das ist absolut kontraproduktiv. Schau/hör dir an, was du kannst, spiel Stücke, für die das reicht, und, sage ich als jazzorientierter bzw. bluesiger Musiker, improvisiere nach Strich und Faden. Play alongs hast du sicher oder besorgst dir welche. Vielleicht solltest du sogar mal mit anderen zusammenspielen, können, müssen aber nicht in deinem Alter sein, ein paar Takte jünger schadet nichts. Mir jedenfalls wäre es zuwenig, nur im Kämmerlein vor mich hin zu spielen, und ich habe immer festgestellt, ich habe das im Forum schon an anderer Stelle geschrieben, dass es mich am meisten weiter gebracht hat, wenn ich mit Leuten zusammen gespielt habe, die mindestens einen Tick besser waren als ich, was ich denen aber nicht auf die Nase gebunden habe, wohlgemerkt.
Lass deine Motivation auf keinen Fall verschütt gehen. Musik ist unser Leben, und deins bestimmt auch. Hau rein, Alter.
Grüße von Wolf
Möge der Krach mit euch sein!
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Flügelhorny
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Re: Absoluter Tiefpunkt

Beitrag von Flügelhorny »

Gottlieb Baker hat geschrieben:
Flügelhorny hat geschrieben:Hallo G.B.,
dein Übepensum isz bemerkenswert.Dennoch,ich bezweifle das du autodidaktisch wirklich weiterkommen wist.Ich habe es damals ebenfalls versucht und erst nach professionellem Unterricht konnte ich mich entwickeln.Ein Problem it auch ,das man sich etwas unbewußt falsch einüben kann.
Auf deine Frage mit dem Ansatzproblem ,kann ich dir nur empfehlen ,immer ein ausgiebiges Warm-up zu machen,da sonst die Gefahr besteht ernsthafte Ansatzprobleme bis hin zum gar-nix geht.
Eine gute warm-up Übung sind das Buzzing von Thomson.Das mache ich täglich ausgiebig.Danach die Flexibilitätsübungen von Irons.

lg
Hallo Flügelhorny! Ich weiß natürlich schon, dass die Sache autodidaktisch sehr schwieirig ist.
Ich hatte früher schon Lehrer und auch vor etwa 2 Jahren mal einen, Heute denke ich mir halt
dass ich mit 62 Jahrsen sowieso keine Bäume mehr ausreißen werden. Vor allem wenn man
immer wieder diverse Bläsergruppen mit vorwiegend jungen Leuten hört und dabei feststellt
auf welchem Standard sich diese Leute befinden. In meiner Anfangszeit als Trompeter
vor 45 Jahren wäre so etwas unvorstellbar gewesen (vielleicht in den USA). lG.
Tja,ich weiß nicht ,ob ich das so glauben kann.Ich bin auch schon ein paar Jahre länger dabei
und habe in diversen Orchestern gepielt.Wirklich gute Amateure gibt es nur wenige,und diese wenigen sind nur gut durch gute Lehrer geworden.
Für den Laien mag so manches Orchester toll klingen,aber in Wirklichkeit wird gefuscht.Ich bin selber immer wieder sehr erstaunt,welchen Schrott man musikalisch abliefern kann und die Leute sind trotzfem zufrieden!

Mein Lehrer berichtete,das er mal einen Schüler in deinem Alter hatte,der von Null anfing zu spielen.Der hat jeden Tag 8 Stunden geübt und war nach einigen Jahren ein brauchbarer Trompeter geworden,welcher in allen Orchesterformationen spielen kann.Er ist dann weggezogen und schickt ihm regelmäßig zu Weihnachten eine Karte,wo er sich bedankt,das er ihn kennenlernen durfte und ihm ermöglichte dieses wunderschöne Hobby auszuführen.

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Re: Absoluter Tiefpunkt

Beitrag von Hari36 »

Hallo Gottlieb,

Um bei deinem Problem wieder richtig gut zu werden ist es notwendig richtig zu Üben.
Ich selbst übe ca. 1,5 bis 2 Stunden am Tag, mache aber einmal in der Woche einen Ruhetag. Bin in der Lage ohne pressen aufs es3 zu spielen. g3 bzw c4 ist auch fast jeden Tag möglich.
Ich kann dir folgende Übungen empfehlen, die mir sehr geholfen haben, meine Tonkultur, Höhe, Flexibilität und Ausdauer zu verbessern.

Übungen:
ASA-Methode - Mittelstufe - Übung 10 - 19;
Clarke: Übungen 1 - 5;
Pedaltöne (am besten Dreiklangszerlegungen bis zwei Oktaven unter dem c1)

Diese Übungen jeden Tag 1 Stunde mit Pause üben. Dabei ist es wichtig immer auf den Klang und Sauberkeit der einzelnen Tönte achten.

WICHTIG: mach zwischen den Übungen genug Pause!!!!!!

Viel erfolg.
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Re: Absoluter Tiefpunkt

Beitrag von Dobs »

Tue Dir selbst einen Gefallen und gehe zu einem guten Lehrer, der Dich aus der Nähe sehen und hören kann. Für den Anfang können ein paar Stunden reichen um Dich in die richtige Richtung zu lenken.
"Musik und Bier sind Themen, die traditionell sehr eng miteinander verbunden sind." - Sch.-Hausbrandt (Herri Bier)
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Re: Absoluter Tiefpunkt

Beitrag von Gottlieb Baker »

Vielleicht solltest du sogar mal mit anderen zusammenspielen, können, müssen aber nicht in deinem Alter sein, ein paar Takte jünger schadet nichts. Mir jedenfalls wäre es zuwenig, nur im Kämmerlein vor mich hin zu spielen, und ich habe immer festgestellt, ich habe das im Forum schon an anderer Stelle geschrieben, dass es mich am meisten weiter gebracht hat, wenn ich mit Leuten zusammen gespielt habe, die mindestens einen Tick besser waren als ich, was ich denen aber nicht auf die Nase gebunden habe, wohlgemerkt.

Vielen Dank Blind Wolf!

Ich glaube, dass du mit dem Zusammenspielen sicher recht hast. Es ist nur so, dass es bei uns gar nicht so leicht ist die geeigneten Musiker im Jazzbereich zu finden.
Es gibt sie natürlich auch heute bei uns zur Genüge - aber die spielen alle in einer anderen Liga! Mich als Chet Baker-Fan würde es schon reizen diese alten Hadern
zu interpretieren, aber die heutigen jüngeren Musiker haben dafür nicht so viel übrig und die älteren Semester sind fast alle in der Blasmusik verwurzelt (ist natürlich
nicht negativ gemeint, da ich selber jahrelang damit verbunden war) lG. GB.
Zuletzt geändert von Gottlieb Baker am Montag 19. Januar 2015, 21:34, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Absoluter Tiefpunkt

Beitrag von Gottlieb Baker »

Flügelhorny hat geschrieben:
Gottlieb Baker hat geschrieben:
Flügelhorny hat geschrieben:
Mein Lehrer berichtete,das er mal einen Schüler in deinem Alter hatte,der von Null anfing zu spielen.Der hat jeden Tag 8 Stunden geübt und war nach einigen Jahren ein brauchbarer Trompeter geworden,welcher in allen Orchesterformationen spielen kann.Er ist dann weggezogen und schickt ihm regelmäßig zu Weihnachten eine Karte,wo er sich bedankt,das er ihn kennenlernen durfte und ihm ermöglichte dieses wunderschöne Hobby auszuführen.

lg
Da habe ich ja noch eine Chance! Aber Spaß beiseite - Wenn ich auch 8 Stunden üben würde, für diese Karriere muss schon auch eine Menge Talent vorhanden sein!
Zuletzt geändert von Gottlieb Baker am Montag 19. Januar 2015, 21:34, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Absoluter Tiefpunkt

Beitrag von Gottlieb Baker »

Hari36 hat geschrieben:Hallo Gottlieb,


Übungen:
ASA-Methode - Mittelstufe - Übung 10 - 19;
Clarke: Übungen 1 - 5;
Pedaltöne (am besten Dreiklangszerlegungen bis zwei Oktaven unter dem c1)

Diese Übungen jeden Tag 1 Stunde mit Pause üben. Dabei ist es wichtig immer auf den Klang und Sauberkeit der einzelnen Tönte achten.

WICHTIG: mach zwischen den Übungen genug Pause!!!!!!

Viel erfolg.
Vielen Dank! Habe bereits gegoogelt: um die ASA-Methode handelt sich, wenn ich richtig liege um Quinque!
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Re: Absoluter Tiefpunkt

Beitrag von Gottlieb Baker »

Dobs hat geschrieben:Tue Dir selbst einen Gefallen und gehe zu einem guten Lehrer, der Dich aus der Nähe sehen und hören kann. Für den Anfang können ein paar Stunden reichen um Dich in die richtige Richtung zu lenken.
Danke - ich habe heute viel darüber nachgedacht und ich glaube ich werde es wieder tun!
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