Doppelzungen-PROBLEM

Ansatzfragen, Welche Methode ist die beste,
Probleme, Gundlegende Techniken etc.

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Trumpet-girl93
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Doppelzungen-PROBLEM

Beitrag von Trumpet-girl93 » Mittwoch 21. Oktober 2009, 22:46

Hey Leute,

in meiner letzten Orchesterprobe sagte unser Dirigent zu mir, dass ich endlich mal die Doppelzunge lernen solle um sie richtig zu beherrschen.
Ich arbeite eigentlich immer daran wenn ich übe (was zurzeit nicht so häufig ist, da ich jetzt auf einer neuen Schule in der 11.Klasse bin)!
Bin so gesehen auch etwas außergewöhnlich, habe schon von Anfang an einen schrägen Ansatz, da meine oberen vorderen Schneidezähne
etwas schräg sind!!!


Könnt ihr mir einige Tipps geben, wie ich das besser machen bzw. besser üben bzw. was ich gegen mein Doppelzungen-Problem tun kann.

Wäre euch sehr dankbar, wenn ihr mir helfen könntet, mein "kleines Problem" zu lösen!!!

Liebe Grüße


Ps: Die rote Farbe ist absichtlich...soll bedeuten, dass es mir sehr wichtig ist!
Blächbläser 4-ever

kalt, kalt, kalt ist das schöne Blech
so schön, so schön, so schön
da freut man sich...

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Re: Doppelzungen-PROBLEM

Beitrag von trompeter_one » Donnerstag 22. Oktober 2009, 17:05

die lösung ist einfach: doppelzung ist zum großteil nur Übungssache....das klingt jetz bescheuert ist aber so...arbeite ungefähr jeden tag ca 10 minuten an deiner doppelzunge..dann wird das in 2-3 wochen was..frag am besten deinen lehrern nach übungen dafür...wenn du keinen hast sag bescheid dann lad ich dir grad n paar hoch...fang am besten am anfang mit leichten an...immer mit dem gleichen ton danach mit zwei verschieden und so weiter ...
noch ein tipp: früher wurde gelerht dass der anstoß ta-ka , ta-ka ,...ist dies sorgt aber dafür dass die doppelzunge hart klingt was sie nicht solll besser ist : da-ga, da-ga
übe das auch öfter trocken also ohne trompete....wenns jetz noch fragen gibt : hau rein!! :D :!:

Macellarius
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Re: Doppelzungen-PROBLEM

Beitrag von Macellarius » Donnerstag 22. Oktober 2009, 17:52

Wichtig ist es, erstmal den K- bzw. G-Stoß alleine zu beherrschen, d.h. du solltest erstmal einen Ton nur auf diese Weise anstoßen. Vom Gefühl her sollte der K/G-Stoß weit vorne im Mundraum artikuliert werden. Ansonsten drauf achten, dass die Lippenstellung schön fixiert bleibt. Die Zunge sollte sich nach dem T/D-Stoß kaum bewegen, erst wieder beim nächsten T/D-Stoß (Bei mir ist die Zungenspitze an den unteren Vorderzähnen fixiert, der Zungenrücken bildet bei T/D einen Verschluss, ansonsten bleibt sie fast still). Du solltest auch darauf achten, dass beim K/G-Stoß vom Gefühl her alles so wie beim T/D-Stoß ist. Und üben ist tatächlich sehr wichtig, um einen Automatismus herzustellen.
Das ist zumindest meine Methode. Ansonsten melden sich hoffentlich noch die ausgewiesenen Technikexperten hier zu Wort.

lg Matthias

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Re: Doppelzungen-PROBLEM

Beitrag von Thariel » Dienstag 1. Dezember 2009, 11:02

Wenn du Doppelzunge übst, dann immer viel viel Luft dahinter.

Im Endeffekt sollte die Zunge durch die Luft von selbst das gewollte Ta ka ta ka ta ka machen, wenn du nur noch den Impuls gibs.
Für den Anfang würde ich schon bewusst auf T und K üben, damit der Anstoß gleichmäßig sauber auf beiden Silben kommt.
Erst wenn du richtig schnell wirst, wechselt man "automatisch" auf D und G.
Benutze immer ein Metronom.

Wenn Du übst, dann immer am Anfang einer Übungsphase, 5-10 Minuten, wenn du merkst, dass die Zunge müde wird, sofort mit Doppelzunge aufhören, weil du dir sonst etwas falsches einschleifst.

Und nicht aufgeben, Richtzeiten nach denen man das beherrschen sollte gibt es nicht. Um mal den allseits beliebten Male Burba zu zitieren: Der kleinste Zeitraum, in dem eine motorische Veränderung (signifikant) bemerkt werden kann, ist ein Vierteljahr. Dass nun viele im nachhinein sagen, ich habs sofort (nach 1 ,2,3 Wochen gekonnt) ist halt häufig genug eine subjektive Verzerrung.

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Re: Doppelzungen-PROBLEM

Beitrag von moppes » Dienstag 1. Dezember 2009, 11:40

In jungen Jahren hatte ich das Problem (auch heute noch), ich bewege einfach die Zunge zuviel. Sprich: Es ist einfach zuviel in Bewegung.

Hört sich einfach an, dauert aber einfach länger, den Lappen weniger zu bewegen ....

grüße
Peter

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Re: Doppelzungen-PROBLEM

Beitrag von SICKATTIC » Freitag 4. Dezember 2009, 00:23

Hier im Forum findest du bereits tonnenweise Infos und Erklärungen bzw. Hilfestellungen zur Doppelzunge ;) Gibs mal in die Suchfunktion ein und du wirst Tagelang mit lesen beschäftigt sein :gut:
Stradivarius Lucianus Bach 37G (goldmessing Custom Series)
Conn 22b (Bj 1928)
Getzen Eterna (Piccolo)

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