Das große Buch der Trompete - Band II: Nachträge

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Dobs
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Das große Buch der Trompete - Band II: Nachträge

Beitrag von Dobs » Montag 13. Juli 2009, 15:49

Im September bringt Friedel Keim den 600 Seiten (!) umfassenden 2. Band seines Klassikers heraus:

http://www.amazon.de/gp/product/3795706 ... 031_snp_dp
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Trumpetralfino
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Re: Das große Buch der Trompete - Band II: Nachträge

Beitrag von Trumpetralfino » Montag 13. Juli 2009, 16:13

Dobs hat geschrieben:Im September bringt Friedel Keim den 600 Seiten (!) umfassenden 2. Band seines Klassikers heraus:
Danke für die INFO ! SEHR WICHTIGES BUCH !

Kann ich nur aus vollem Herzen empfehlen !
Habe eine Korrektur vorab gelesen, phänomenal !

L.G.Ralf

dizzyoliver
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Re: Das große Buch der Trompete - Band II: Nachträge

Beitrag von dizzyoliver » Samstag 18. Juli 2009, 11:32

Ich fand das allererste Nuch schon verdammt gut,auch wenn er gerne bei J.E.Behrendt einige Dinge stibitzt.Doch ich werde mir das neue Buch sofort kaufen.Leider ist noch nicht September....

Man kann das Buch nur jedem hier im Forum empfehlen!!!!!Kauft es euch,oder lasst es euch schenken.....!!!

Gruß,Oliver
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Lucius
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Re: Das große Buch der Trompete - Band II: Nachträge

Beitrag von Lucius » Sonntag 19. Juli 2009, 23:49

Liebe Forumsgemeinde,

schon andernorts findet sich das überschwengliche Lob auf dieses einzigartige und ehrgeizige Werk der Trompetenliteratur, und Friedel Keim hat sich mit seinem Lebenswerk sicherlich verdient gemacht. Ich möchte dennoch etwas Wasser in den Wein gießen und die folgenden kritischen Bemerkungen zum ersten Band von 2005 anfügen:

Der Titel des Werks "Das große Buch der Trompete" ist eigentlich irreführend: von den 860 Seiten sind einschließlich Vorwort, Register, Danksagungen etc. nur 240 Seiten der Trompete gewidmet (darunter auch Kapitel wie: "Die Trompete in Film und Fernsehen", "Trompeten-Kuriositäten", "Trompeter-Cartoons" etc.), die übrigen 620 Seiten füllen Trompeterbiographien. Dementsprechend ist auch das Personenregister 39 Seiten stark, während das Sachwortregister nicht einmal vier Seiten füllt. - Das Buch ist also weniger ein Buch über die Trompete als vielmehr eine Sammlung von Trompeterbiographien.

Das "Große Buch der Trompete" ist sicher sehr materialreich und verzeichnet vieles, was andernorts nicht zu finden ist. Es steht aber auch viel unnützes, banales, kurioses und (ich bitte um Verzeihung!) geschwätziges drin. Bei manchen Beiträgen mischen sich Hörensagen, Gerüchte und Anekdoten derart, daß man an der Seriosität der Informationen insgesamt zweifeln muß. Das Quellenverzeichnis fällt in Relation zum Umfang des Werks sehr bescheiden aus, Quellen werden im Text selbst i.d.R. nicht angegeben. Bei den zeitgenössischen Trompeterbiographien bilden Selbstauskünfte einen wesentlichen Teil der Information - sicher auch nicht ganz unproblematisch.

Man hat den Eindruck, daß der Autor hier seine Begeisterung für das Instrument und die Kollegen nicht zügeln konnte und auch die abseitigste Information zum Thema noch irgendwo im Buch einfügen mußte.

Ich will das Buch und den Autor hier nicht schlechtmachen. Ich habe das Buch, nutze es und werde mir auch den zweiten Band kaufen, aber so uneingeschränkt glücklich wie andere bin ich damit nicht.

Meine Kritik zielt darauf: Was dem Autor und dem Buch gefehlt hat (und ich fürchte: immer noch fehlt), ist die kritische Begleitung durch einen Lektor oder eine Lektorin. Wenn hier jemand kritisch lesend, stilistisch sicher, ordnend und auch streichend eingegriffen hätte, dann hätte es ein gutes Buch werden können.

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Re: Das große Buch der Trompete - Band II: Nachträge

Beitrag von buddy » Montag 20. Juli 2009, 09:53

Lucius hat geschrieben:...Meine Kritik zielt darauf: Was dem Autor und dem Buch gefehlt hat (und ich fürchte: immer noch fehlt), ist die kritische Begleitung durch einen Lektor oder eine Lektorin.
Das ist bei den Hochpreisveröffentlichungen von Schott Music anscheinend kein Einzelfall, mir ist es zuletzt aufgefallen in Band 2 und 3 von Jazztrompete kreativ (Herbert Hellhund).

Trumpetralfino
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Re: Das große Buch der Trompete - Band II: Nachträge

Beitrag von Trumpetralfino » Montag 20. Juli 2009, 10:32

dizzyoliver hat geschrieben:Ich fand das allererste Buch schon verdammt gut,auch wenn er gerne bei J.E.Behrendt einige Dinge stibitzt.Doch ich werde mir das neue Buch sofort kaufen.Leider ist noch nicht September....
Gruß,Oliver
Na mein Lieber Oliver, da muß ich Dich gleich korrigieren. Friedel Keim hat ganze 2 Sätze von J.E.Behrendt zitiert. Es ist genau umgekehrt, darauf verwies Friedel Keim auch J.Behrendt .
Lucius hat geschrieben:


Der Titel des Werks "Das große Buch der Trompete" ist eigentlich irreführend: von den 860 Seiten sind einschließlich Vorwort, Register, Danksagungen etc. nur 240 Seiten der Trompete gewidmet (darunter auch Kapitel wie: "Die Trompete in Film und Fernsehen", "Trompeten-Kuriositäten", "Trompeter-Cartoons" etc.), die übrigen 620 Seiten füllen Trompeterbiographien.
Das "Große Buch der Trompete" ist sicher sehr materialreich und verzeichnet vieles, was andernorts nicht zu finden ist. Es steht aber auch viel unnützes, banales, kurioses und (ich bitte um Verzeihung!) geschwätziges drin. Bei manchen Beiträgen mischen sich Hörensagen, Gerüchte und Anekdoten derart, daß man an der Seriosität der Informationen insgesamt zweifeln muß. Das Quellenverzeichnis fällt in Relation zum Umfang des Werks sehr bescheiden aus, Quellen werden im Text selbst i.d.R. nicht angegeben.
Man hat den Eindruck, daß der Autor hier seine Begeisterung für das Instrument und die Kollegen nicht zügeln konnte und auch die abseitigste Information zum Thema noch irgendwo im Buch einfügen mußte.
Lucius


Nachdem ich den Autor Keim auf diesen Beitrag aufmerksam gemacht habe, wird er in Kürze einige Umstände und Sachlagen selbst erklären.
Nur soviel von mir als kleines Vorwort, Der Titel des Werkes sollte eigentlich " Das große Buch der Trompeter " heißen und wurde vom Verlag in "Trompete" geändert.

Weiteres sollten wir uns vom Autor demnächst selbst erklären lassen. Ich zweifel allerdings stark an der Aussage Lucius was seinen Zweifel an der Seriösität der Informationen betrifft,
Die könnte er nur dann hier seriöser Weise anmerken, wenn er selber im Besitz gegenteiliger
Informationen ist. Oder hat er nur etwas anderes gehört ?

L.G.Ralf

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Re: Das große Buch der Trompete - Band II: Nachträge

Beitrag von buddy » Montag 20. Juli 2009, 11:04

Zur Titelformulierung: immerhin deuten die Umschlaggestaltung und der Untertitel an, in welche Richtung der Inhalt geht.

Man sollte vielleicht berücksichtigen, dass der Autor oft auch einmal mehr, 'mal weniger naher Zeitzeuge vieler Anekdoten ist, da er etliche Trompeter und ihr Umfeld selbst kennt bzw. kannte. Damit sind er selbst und sein "Zettelkasten" eine Quelle.

Dem Erfolg des Trompeter-Taschenbuchs ist wohl zu verdanken, dass das "große Buch" überhaupt erscheinen durfte. Auch dies scheint genug Absatz zu finden, um einen zweiten Band zu rechtfertigen.
Wollte man Einzelheiten aus dem Buch musikwissenschaftlich auswerten, müsste freilich nachrecherchiert und abgesichert werden. Könnte doch sein, das das Archiv des Chronisten da noch Einiges hergibt.

Mir war und ist das Lesen in beiden bisher erschienenen Büchern jedenfalls ein Genuss und ich freue mich schon auf Band 2.

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Re: Das große Buch der Trompete - Band II: Nachträge

Beitrag von dizzyoliver » Montag 20. Juli 2009, 20:50

Hallo,Ralf!!

Ralf,da weiß ich von mehreren Passagen,die direkt aus dem Buch "Das Große Buch des Jazz" stammen.Ich habe ALLE Ausgaben von 1956 bis 2005,daher könnte ich es durchaus beweisen.Als Richtungsbeispiel würde ich die Ausgabe von 1981 nehmen,da hatte F.Keim noch kein Buch rausgegeben.

Sorry,aber mir falen alleine schon zwei Beispiele ein bei den Trompetern Jon Faddis und Maynard Ferguson,auch Arturo Sandoval,wie ich gerade gelesen habe.

Ich möchte damit auch das Buch nicht angreifen,aber auch bei Edward Tarr wurde Einiges herausgeholt.Und das Buch stammt von 1977.Ich besitze die Ausgabe von 1984.....

Viele Grüße,Oliver
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Re: Das große Buch der Trompete - Band II: Nachträge

Beitrag von well-blech » Montag 20. Juli 2009, 21:15

buddy hat geschrieben:...
Mir war und ist das Lesen in beiden bisher erschienenen Büchern jedenfalls ein Genuss
und ich freue mich schon auf Band 2.
Genau das ist es auch für mich: ein unterhaltsames Lesebuch mit Hang zur Enzyklopädie - ohne jedoch deren oftmals spröde und trockene Wissenschaftlichkeit.

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Re: Das große Buch der Trompete - Band II: Nachträge

Beitrag von Lucius » Montag 20. Juli 2009, 23:18

Trumpetralfino hat geschrieben:
Lucius hat geschrieben: Bei manchen Beiträgen mischen sich Hörensagen, Gerüchte und Anekdoten derart, daß man an der Seriosität der Informationen insgesamt zweifeln muß. Das Quellenverzeichnis fällt in Relation zum Umfang des Werks sehr bescheiden aus, Quellen werden im Text selbst i.d.R. nicht angegeben.

[...] Ich zweifel allerdings stark an der Aussage Lucius was seinen Zweifel an der Seriösität der Informationen betrifft,
Die könnte er nur dann hier seriöser Weise anmerken, wenn er selber im Besitz gegenteiliger Informationen ist. Oder hat er nur etwas anderes gehört ?
Lieber Ralfino, ich zweifle ja gar nicht an der Seriosität und Intrgrität des Autors. Er ist kein Wissenschaftler und hat sein Bestes gegeben. Aber das ist eben für mich als Leser auch ein Problem.

Was soll ich denn z.B. von einer Passage halten wie der über Horst Fischer als Highnote-Blower, in der es auf Seite 112 heißt:
"Man erzählte sich, daß [...]. Zeitzeugen berichten allerdings [...]. Verbürgt ist aber [...]. Später sagte er in schönstem Sächsisch: Schon beim ärschdn Doon habb'ch Schdärne gsähn - aber er blies es bis zum Ende wie ein Stier, erinnern sich seine damaligen Kollegen."
Ähnliche Passagen finden sich zuhauf. Unterhaltsam ist das vielleicht aber wenig informativ. - Das hat nichts mit gegenteiligen Informationen zu tun, die ich besitze oder nicht, sondern damit, daß ein solches Aneinaderreihen von Legenden und Anekdoten in der inhaltlich wenig hergibt. Das kann alles stimmen aber auch maßlos übertrieben sein.

Auf den Seiten 159ff folgt ein Zitat dem anderen, zu keinem ist eine Quelle angegeben. Statt dessen finde ich im Quellennachweis Bücher wie Gina Ruck-Pauquèts: Der Junge mit der goldenen Trompete - ein Kinderbuch, das kurz erwähnt aber nicht zitiert wird. Und zum Trompeterschlumpf ist auf S. 226 die Artikelnummer (Art.-Nr. 20047) ebenso angegeben wie zum Playmobil-Trompeter (Art.-Nr. 7132), die Quellenangabe zu den Essays von Karl Grebe (S. 786) und Ursula Klein (S. 787) fehlt aber sogar im Literaturverzeichnis.

Wie gesagt: das alles spricht für mich nicht gegen den Autor - aber es spricht gegen den Verlag, der ein solches Buch so miserabel lektoriert herausbringt. Und das hat auch etwas mit Seriosität zu tun.

Ich lese gern etwas nach, für mich ist das keine Lektüre zur Unterhaltung. Und wenn ich mich in ein Thema vertiefen möchte, bin ich dankbar für weiterführende Hinweise, die mir das ermöglichen. Schade, daß es bei dieser Materialfülle die Hinweise auf weiterführende Literatur so spärlich ausgefallen sind.

Lucius
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Re: Das große Buch der Trompete - Band II: Nachträge

Beitrag von Knudsenz0r » Montag 20. Juli 2009, 23:26

Hi!
Ich hatte das (hier im Forum schon desöfteren erwähnte und mir deswegen als "standardwerk" bekannte) Buch neulich einige Wochen aus der städtischen Bibliothek geliehen und ich muss sagen, auch ich war leicht enttäuscht. Es geht mir gar nicht so sehr um den Inhalt oder wer wo wie was kopiert hat. Ich fand das Buch einfach unangenehm, unphysiologisch zu lesen.

Ok, als Buch zum gezielten Nachschlagen von Trompetern kann es gut sein. Auch wenn hier die Einteilung zwischen "Klassikern" und "Jazzern" mich auch einige Male durcheinander brachte, wenn ich den Namen nicht genau mehr erinnerte. (Die genaue Benennung der Unterteilung weiß ich nicht mehr, das Buch liegt mir nicht mehr vor).

Der oft anekdotische Stil ist zwar unkonventionell und ungewohnt, aber ich empfand das eigentlich nicht als negativ. Außerdem wurde meineswissens nirgendwo im Buch der Anspruch erhoben, hier läge ein absolut nachprüfbares und gesichteres Nachschlagewerk à la Brockhaus der Trompete vor. Sowas muss ja auch dem Stil des Autors vorbehalten bleiben meiner Meinung nach :>

Insgesamt betrachtet fehlte es mir vorallem an einer adäquaten systematischen Aufbereitung des Materials. Die Absätze sind viel zu lang, die Gedankensprünge (insbesondere im wirklich interessanten Kuriositätenteil) nicht im Textbild nachzuvollziehen und so dauerte es oft lange Zeit, bis ich eine Interessante Textstelle wieder ausfindig gemacht hatte. Innerhalb dersSeitenlangen Artikel gab es keine "Pausen" oder "Anker", an die man sich halten konnte. Ich habe mich ehrlich gesagt im Textschwall desöfteren einfach verloren und gelegentlich verirrt. Man wird regelrecht erschlagen. :)

Zusammenfassen kann man das glaub ich mit "zu unübersichtlich". Und das empfand ich schade weil inhaltlich ist dieses Buch wirklich sehr reichhaltig.

Knudsen

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