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Moderator: Die Moderatoren

Erina Schutorfki
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Beitrag von Erina Schutorfki » Mittwoch 25. Dezember 2019, 16:36

Hi,

Ich heiße Irina, bin (noch) 39 Jahre alt und habe früher Saxophon gespielt. Vor kurzen habe ich mir eine Trompete (Bach TR650) gekauft und übe jetzt erst einmal das Buzzen. Manchmal kann ich schon ein schönes C, oder auch ein schönes G spielen, aber meist hört sich der Ton kratzend oder schleifend an. Ob ich mir einen Musiklehrer nehmen kann steht in den Sternen, aber auf jeden Fall bin ich entschlossen, Trompete zu lernen und habe dazu auch das Buch: Trompete spielen - mein schönstes Hobby.
Früher habe ich auch Jazz gelernt und habe wieder dazu das Lehrbuch der globalen Jazzakademie, was sehr empfehlenswert ist. Nur, erstmals muss ich vernünftige Töne aus meiner Trompete bekommen. Das wird noch eine ganze Weile dauern. Ich mache MundstückÜbungen und Trompete auch munter darauf los. Ich hoffe, ihr könnt meine Freude mit mir teilen.

Alles Liebe,

Irina

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Wolfram
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Re: Neu

Beitrag von Wolfram » Donnerstag 26. Dezember 2019, 12:36

Hallo Irina,
Herzlich willkommen in unserem Trompeten-Forum!

Schön, dass du dir eine Trompete zugelegt hast und motiviert bist. Ich wünsche dir viel Freude dabei. Wenn du Fragen hast, dann hast du hier im Forum viele Tipps und Ratschläge... Solltest du nicht das Passende finden, dann frag einfach. Vielleicht bekommst du auch mal ironische Antworten... das ist in Internet-Foren oftmals so - lass dich davon aber nicht abschrecken, die meisten User haben bei aller Ironie auch ein Herz, das nicht nur für Ihre Trompete schlägt!
LG, Wolfram
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Erina Schutorfki
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Re: Neu

Beitrag von Erina Schutorfki » Donnerstag 26. Dezember 2019, 13:12

:Banana: Vielen Dank für deine Antwort. Dann blase ich mal weiter. :x

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MariaMiller
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Re: Neu

Beitrag von MariaMiller » Donnerstag 26. Dezember 2019, 20:09

Hallo Irina,
ich bin auch neu hier. Herzlich willkommen!

Erina Schutorfki
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Re: Neu

Beitrag von Erina Schutorfki » Freitag 27. Dezember 2019, 18:07

Vielen Dank Maria.

Ich kann jetzt das C und das G spielen, habe danach aber immer Kopfweh. Wie geht es richtig, bzw. Was mach ich falsch.

dizzyoliver
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Re: Neu

Beitrag von dizzyoliver » Samstag 28. Dezember 2019, 22:39

Herzlich willkommen hier im Forum. Nun, bevor man am Anfang gleich alles falsch macht, wäre es jetzt der richtige Schritt, dass Du Dir im neuen Jahr einen Lehrer suchst, denn alleine ist das Risiko sehr groß, dass Du zwar weiterhin Kopfschmerzen, aber noch immer keinen richtigen Ton bekommen wirst. Vielleicht gibt es in Deiner Nähe eine Musikschule, die Die weiterhelfen kann. Dein Ort klingt französisch, daher weiß ich nicht, wie es dort mit Lehrern aussieht.
Was ein richtiger Musiker sein will,der muss auch eine Speisekarte komponieren können (Richard Strauss)

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Re: Neu

Beitrag von wernertrp » Samstag 28. Dezember 2019, 23:05

Hallo Irina,
lasse das mit dem Buzzen in den ersten zwei Monaten mal besser sein.
Wer hat Dir diesen Quatsch mit dem Buzzen für absolute Anfänger empfohlen ?
Spiele ausgehaltenen Töne auf Mundstück auf die Trompete gesteckt.
Kannst Du schon einzelne Töne länger als 5 Sekunden aushalten.
Mache das Aus-Atmen wie beim Saxophon.
Versuche die ersten Töne mit Zungenanstoß und ohne Zungen-Anstoß zu erzeugen.
Stelle mal bitte eine 2 Minuten Ton-Probe ins Forum.
Du sagts Du hast hinterher Kopfweh.
Hast Du etwa beim Töne aushalten einen roten Kopf bekommen ?
Da läuft was schief.
Da Du früher Saxophon gespielt hast, müßtest Du eigentlich alles über das richtige Atmen und die Stütze wissen ?
Was meinst Du mit Du hast früher Jazz gelernt, auf dem Saxophon gespielt ?
War es ein Alto-Sax ?
Umgekehrt wäre es leichter, früher Trompete jetzt Alto.

viel Grüße
Werner
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Erina Schutorfki
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Re: Neu

Beitrag von Erina Schutorfki » Sonntag 29. Dezember 2019, 06:16

Vielen lieben Dank für die Antworten.

Früher habe ich Alto gespielt. Ja, ich habe Jazz gespielt. Bei mir in der Arbeit ist einer, der kann mir vielleicht was beibringen. Aber auch nur vielleicht.

O.k. ich lasse das mal mit dem Buzzen,. Werde auch weiterhin üben.

Mg. Irina

GT-Karl
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Re: Neu

Beitrag von GT-Karl » Sonntag 29. Dezember 2019, 18:31

Hallo Irina,

so verschieden sind die Ansichten, das wirst du hier noch feststellen! Was für dich richtig ist kannst du nur selber oder natürlich ein Lehrer, der deine Spielsituation kennt, beurteilen. Kopfschmerzen sind auf jeden Fall ein Alarmzeichen! Buzzen mit und ohne Mundstück zu Beginn des Trompetelernens wird/wurde von sehr bekannten Blechbläserpädagogen empfohlen, zum Teil wochenlang bevor der Schüler das erste Mal ins Horn bläst!
Hast du denn auch beim Mundstückbuzzen Kopfschmerzen? Stell dich mal vor einen Spiegel, wird der Kopf rot und der Hals dick wenn das Problem mit den Kopfschmerzen auftritt?
Schreib mal wie sich das verhält, dann können vielleicht hier ein paar Tipps weiterhelfen!

Gruß

Karl

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Re: Neu

Beitrag von Erina Schutorfki » Montag 30. Dezember 2019, 08:07

Hi,

Manchmal blase ich die Backen auf, was ich natürlich sofort korrigiere. Der Hals wird bei mir allerdings dick, danke. Den Ton lange zu halten geht auch, auch wenn ich durch ein medizinisches Problem (schiefe Nasenscheidenwand) keine Zirkularatmung kann.

Nach ca. 25 Minuten spielen treten dann die Kopfschmerzen auf.

Danke für die Hilfe.

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Re: Neu

Beitrag von GT-Karl » Montag 30. Dezember 2019, 13:25

Hallo Irina,

ohne dich zu sehen beim Spielen/Buzzen ist das natürlich sehr schwierig! Ich könnte mir aber vorstellen, dass du mit viel zu viel Spannung ansetzt bzw. bläst! Ein paar Grundregeln dürften ziemlich unbestritten sein, darum:

Du solltest darauf achten, dass deine Zähne niemals geschlossen sind, immer einen Abstand von mindestens einigen Millimetern haben, sagen wir mal Bleistiftdicke als erste Orientierung und zum Ausprobieren!

Die Lippen sollten sich vor diesem Zahnspalt treffen, möglichst mittig! Das kannst du mit der Zungenspitze prüfen. Die Lippen nicht aufeinanderpressen, sondern nur leicht und gleichmäßig aufeinanderlegen! Schwierig zu erklären ist in dem Zusammenhang, dass dabei die Ecken (Mundwinkel) stabil (aber mit ganz wenig Spannung in den Muskeln!!) zu halten sind!

Versuch mal mit diesen Vorgaben Töne zu erzeugen, auf dem Instrument! Als letzter Hinweis von meiner Seite und einer der wichtigsten überhaupt, die Kraft deiner Arme ist viel größer als die Kraft die deine Lippen dem entgegensetzen können. Also so wenig Druck gegen die Lippen ausüben wie irgend möglich, hier kann ich keinen anderen Hinweis geben und auch keine Vorgabe.......!

Deine Wangen blasen sich auf, der Hals wird dick und Kopfschmerzen bis hin zum Schwindel entstehen, weil die Luft nicht richtig "abfließen" kann, sondern durch zu viel Spannung und "Lippenpressen" einen Rückstau bildet, den man dann mit noch mehr Druck aus dem Kessel zu überwinden sucht, der Blutdruck steigt...den Rest siehe oben!!!

Tatsächlich sollte das Blasen (zumindest in dem Bereich in dem du bisher Töne gespielt hast) nicht mehr Kraft erfordern als das Ausatmen nach einem kräftigen Einatmen. Die Luft also einfach durch die zum Schwingen angeregten Lippen ins Instrument "entlassen"!

Das reicht allemal für den Anfang, ich bin kein Trompetenlehrer!

Bedenke bitte, dass oft gerade am Anfang Fehler gemacht werden, die oft durch Jahre des Trompetelernens mitgeschleppt werden, deinen Fortschritt behindern und sich später nur mühsam korrigieren lassen!! Ein guter Lehrer kann das verhindern und das richtige Fundament legen auf dem man dann später auch alleine weiter aufbauen kann!

Gruß

Karl

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Re: Neu

Beitrag von Erina Schutorfki » Montag 30. Dezember 2019, 14:04

Hi,

Danke Karl, die Antwort ist ja super ausgefallen, ich werde deine Tips beherzigen.

Ich hätte auch gerne einen Lehrer, aber mir fehlt es an Geld. Vielleicht bekomm ich bald Pflegegeld, aber nur vielleicht. Wenn ja nehme ich natürlich einen Lehrer. Aber schon mal 1000 Dank für deine tolle Antwort.

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Re: Neu

Beitrag von Erina Schutorfki » Montag 30. Dezember 2019, 14:48

Habe es jetzt probiert, wie du schreibst, und habe kein Kopfweh mehr. Konnte den Ton aber nur für ca. 1 Sekunde halten, aber ich übe weiter.

Kann es evtl. sein, dass eine neue Trompete eine schwerere Ansprache hat? ( bei Saxophons ist das so). Ich glaube nämlich, dass es jetzt leichter geht.

GT-Karl
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Re: Neu

Beitrag von GT-Karl » Montag 30. Dezember 2019, 22:42

Hallo Irina,

Es gibt durchaus sehr verschieden ansprechende Trompeten, das hängt von vielen Aspekten ab, z.B. vom Material, der Art und vom Ort der Verstrebungen, der Masseverteilung uva.ab! Dass eine Trompete wenn sie neu ist schwerer anspricht und dann besser wird ist mir zumindest so nicht bekannt, eher umgekehrt, wenn irgendwann dann eine Reinigung nötig wird :wink: !

Natürlich hast du noch nicht die nötige Muskulatur aufgebaut, die für das längere Halten der Töne nötig ist, vor allem in den "Muskelknoten" neben den Mundwinkeln! Ich gehe mal schwer davon aus, dass zum Blasen eines Saxophons andere Muskelgruppen nötig sind. Es hilft also nur Üben mit vielen Wiederholungen (und Pausen) und dabei auf die Qualität (Klang) des Tons Wert legen! Lass dir Zeit, denn die wird nötig sein, freu dich über kleine Fortschritte und versuche nichts zu erzwingen, sonst sind die Kopfschmerzen schnell wieder da!!

Werner hat auf die Atmung hingewiesen und hier solltest du vom Saxophon her eigentlich Bescheid wissen, ich denke, da gibt es viele Gemeinsamkeiten!

Also dann mal viel Spaß beim Lernen

Karl

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Re: Neu

Beitrag von Erina Schutorfki » Sonntag 5. Januar 2020, 06:37

Vielen 1000 Dank. Ich probiere jetzt so wie beschrieben, Krieg aber leider nur noch das c1 heraus. Ich würde so gerne noch ein g1 spielen, aber das geht nur mit pusten wie ein Stier, Mundstück anpressen und Backen aufblasen. Hat mir jemand nochmals vielleicht einen kleinen Tip? Tut mir leid, aber finanziell ist einfach kein Musiklehrer drin.

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