Durchführung Malte Burba Schule Brass Master Class

Ansatzfragen, Welche Methode ist die beste,
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Durchführung Malte Burba Schule Brass Master Class

Beitragvon TaylorFocus09 » Mittwoch 8. Dezember 2010, 18:31

Hallo an alle "Geplagten" und diejenigen, die die es evtl. schon überwunden haben... (wobei ... am Ende ist man ja bekanntlich nie...man lernt immer noch dazu ;) )

Also ich eröffne dies Thema hier für alle, die sich die Schule von Malte Burba zugelegt haben, um die Technik und sonstige Dinge ihres Spiels zu verbessern oder gar erst zu erlernen. Kurz zu mir: Ich habe 8 Jahre pausiert, war damals auf einem guten Weg, habe nun wieder vor ca. 1,5 Jahren den Spaß am Trompeten entdeckt (oder die Zeit wieder gefunden) und habe mir nun mal die Malte Burba Schule zugelegt, die sich ja bekanntlicherweise mit Atemtechniken (Aktives ausatmen, Bauchatmung usw.) beschäftigt. Bin diese nun auch seit etwa 2 Monaten am durchführen. Das bedeutet ich verbringe (OHNE das TROMPETEN auf dem Instrument selbst) am Tag etwa 1,5-2 Std. damit, Atmen zu üben und sonstigen Übungen aus dem ersten Abschnitt (erstes halbes Jahr). Zusätzlich zu diesen Übungen kommen am Tag etwa 30-60 Minuten Trompetenspiel hinzu. Von der Zeit her sehr aufwendig, das wird sich aber auch noch reduzieren...

Der Grund wieso ich dieses Thema eröffne ist, dass ich über diesen Weg ein Thema anbieten möchte, zu dem sich Gleichgesinnte verlaufen, die ebenfalls die Schule durchführen. Vielleicht gibts auch schon welche, die weiter sind als ich oder auch erst begonnen haben. Oder gar welche die sich am Ende befinden und vom Erfolg berichten können, denn es ist schwer die Motivation hochzuhalten, wenn man übt, ohne ein Instrument in den Händen zu halten. ;)

Wenn jemand Tipps hat, kann er diese natürlich auch gerne loswerden ;) ...

nun denn ich hoffe ich konnte erklären, worum es hier gehen soll...

Freundlichste Grüße und fehlerfreies Spiel!
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Re: Durchführung Malte Burba Schule Brass Master Class

Beitragvon Trötenhans » Donnerstag 9. Dezember 2010, 07:49

Guten Morgen!

Hab das Buch auch. Allein ist das schon ziemlich mühsam. Und man versteht nicht unbedingt gleich alles...also ich zumindest!
Da steht doch auch irgendwo, dass man das mit nem Lehrer machen soll.
Vielleicht ist das dann geschickter.
Hast du auch die DVD? Da kriegt man irgendwie doch nen besseren Eindruck...

VG
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Re: Durchführung Malte Burba Schule Brass Master Class

Beitragvon Dobs » Donnerstag 9. Dezember 2010, 09:29

Ein Lehrer ist als Kontrollinstanz m.E. immer nützlich. Ich würde an Deiner Stelle zumindest einmal einen 2-Tagesworkshop von Burba besuchen:
http://brassworkshop.de/
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Re: Durchführung Malte Burba Schule Brass Master Class

Beitragvon TaylorFocus09 » Donnerstag 9. Dezember 2010, 12:32

Zu Trötenhans:

Ich habe das Buch inklusive DVD.
Also wie gesagt bin momentan dabei die Atemübungen zu machen ... d.h. aktives ausatmen (z.B. anhand Luftballon aufblasens) und das Einatmen im liegen zu machen. Die Mimik war bei mir anfangs die ersten (nur) 2 Tage ein Problem, indem ich nicht wusste, wie ich die Binnenspannung hinbekommen soll. Doch nach dem zweiten Tag hat mein Kopf das irgendwie verstanden was ich unbedingt wollte, sodass das eigentlich auch schnell ging ... und dann die Kardinalvokalübungen sind ja auch machbar. ... das ist doch zunächst das, was man üben sollte. Damit habe ich irgendwie auch keine Probleme gehabt meinen Kiefer ausser gefecht zu setzen während der Zungenübungen ;) ... ein Lehrer ist bei mir eher schlecht, da ich unregelmäßig nur unterricht nehmen könnte.... daher versuche ichs bisher alleine und hoffe es kommen hier noch ein parr meldungen und Tipps...

Zu DOBS:
Hast du schon so nen Workshop mitgemacht? Ich will das eigentlich schon gerne kontrollieren lassen, ob ich das überhaupt alles richtig mache, da das ja sonst für die Füß is das ganze geübe ;) ...

Grüße
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Re: Durchführung Malte Burba Schule Brass Master Class

Beitragvon Bixel » Donnerstag 9. Dezember 2010, 13:18

Ich beobachte Burba und seine Methode seit Jahren von Ferne.
Die Teilnahme an Workshops ist nach meinem Eindruck der einzige halbwegs sichere Weg, die Methode erfolgreich zu nutzen.

Die US-Amerikaner haben z.B. zwar Zugang zu Büchern und DVDs von Burba, stehen seiner Methode aber - offenbar wegen mangelnder persönlicher Verfügbarkeit des Meisters bzw. sog. zertifizierter Lehrkräfte - eher ein wenig hilflos gegenüber.
Im trumpetherald.com wird Till Brönner (als bekennender Burba-Jünger) gelegentlich (irrtümlich) von Verfechtern der Methode des Jerome Callet für dessen TCE-Super-Chops-Konzept vereinnahmt.
Es gibt also viel Raum für Missverständnisse.

Andererseits muss man sich m.E. nicht näher mit der Methode befassen, um sie ggf. guten Gewissens (für sich selbst) verwerfen zu können.

:wink:
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Re: Durchführung Malte Burba Schule Brass Master Class

Beitragvon hannes » Donnerstag 9. Dezember 2010, 13:36

Leider muss ich auch eher desillusionierende Worte los werden: Burbas Weg kann ich nicht uneingeschränkt als erfolgversprechend empfehlen. Zu oft habe ich besonders im Bereich seiner mimischen Muskulatur erlebt, dass dieser Weg eher umständlich und für weniger fleißige Schüler kontraproduktiv wirkt. Burba schließt die Mithilfe des Kinnmuskels aus, was - sobald man sich seinen Weg antrainiert hat - zu Problemen führen kann. Denn in vielen Fällen erreicht man eine passable Höhe nicht nur durch den Ringmuskel, sondern auch durch Mithilfe der Kinnmuskulatur (viele High-Notes-Trompeter weisen bewusst darauf hin).
Burbas Übungen zur Atmung und Zunge halte ich für hervorragend. Aber auch hier ist die Fehleranfälligkeit nicht zu unterschätzen.
Wenn du fast 2 Stunden für Trockenübungen und "nur" 30-60 Minuten für die Trompete verwendest, so ist das für mich eine hohe Schieflage. Ich wünschte mir Schüler, die rund 2 Stunden auf der Trompete übten; Trockenübungen sollten eher den geringeren Anteil im Probealltag einnehmen.
Ich weiß: Burbas Worte auf seiner DVD klingen zuversichtlich und erfolgversprechend. Aber meine Erfahrungen haben mich gelehrt, dass es insbesondere für Amateure schnellere Wege gibt, um erfolgreich zu werden.
Fazit: Ich kann Burbas Atem- und Zungenübungen empfehlen (vorausgesetzt sie werden richtig ausgeführt); sein Konzept zur mimischen Muskulatur halte ich für zu umständlich. :wink:

Hannes

P.S. Dieses Urteil erlaube ich mir nach jahrelangem Unterricht durch Burbajünger (vor einigen Jahren) und der Erkenntnis, dass sein Weg der mimischen Muskulatur nicht nur für mich, sondern vor allem für viele meiner Schüler, zu aufwendig und kontraproduktiv ist. Vorteile erzielte ich zweifelsfrei durch sein Konzept der Atmung und Zunge, das ich meiner Spieltechnik angleichte und zunutze machte.
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Re: Durchführung Malte Burba Schule Brass Master Class

Beitragvon Dobs » Donnerstag 9. Dezember 2010, 13:50

TaylorFocus09 hat geschrieben:Zu DOBS:
Hast du schon so nen Workshop mitgemacht?


Ja, habe ich und ich hatte auch mal eine Zeit lang einen Lehrer, der einige Elemente aus der Burba Methodik in seinen Unterricht hat einfliessen lassen. Das Besondere an der "Burba Methode" ist ja, daß er auf gezielte Art und Weise die zum Trompete spielen wichtigen Körperfunktionen abseits des Instruments trainieren will. Das ist nicht jedermans Sache und es gibt auch genügend Beispiele dafür, daß das nicht zwingend notwendig ist, um ein guter Trompeter zu werden. Aber es ist, auch dafür gibt es genügend Beispiele, ein möglicher Weg. Die "Methode" erschliesst sich seit der Neuauflage des Heftes inklusive der DVD zwar auch Autodidakten besser, einen Workshop empfehle ich aber in jedem Fall. Dabei braucht man ggf. etwas stärkere Nerven, denn Burba ist kein Freund "amerikanischer Kuschelpädagogik" (Originalzitat). Wenn man sich davon nicht abschrecken lässt und trotz Burba auch offen bleibt für andere Ideen, den können die Übungen - mit Bedacht und Verstand angewandt - weiter bringen.
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Re: Durchführung Malte Burba Schule Brass Master Class

Beitragvon Dobs » Donnerstag 9. Dezember 2010, 14:00

Nach Hannes Beitrag sollte ich vielleicht dazu sagen, daß ich das Burba Programm, so wie Hannes es beschrieben hat, in seiner Länge nie voll durchgezogen habe. Und daß mit der Fixierung des Kinnmuskels habe ich - unbewusst - auch nicht wirklich beachtet. Profitiert habe ich damals sehr von den Atemübungen und dem Training der mimischen Muskulatur, vor allem weil es mir sehr geholfen hat das Mundstück nicht mehr im Lippenrot anzusetzen.
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Re: Durchführung Malte Burba Schule Brass Master Class

Beitragvon hannes » Donnerstag 9. Dezember 2010, 14:18

Für das Verlernen des Einsetzens im Lippenrot gibt es mMn auch schnellere Wege als das mimische Training nach Burba. Aber wie immer gilt: Wem es hilft ...
Ich möchte überhaupt nicht Burbas Weg verteufeln, denn durch jahrelangen Unterricht danach habe gewiss auch ich sehr profitiert. Das Einzige, was mir den Weg zur "genzenloser Höhe..." (so die Worte des Gurus) verbaut hat, ist nach heutiger Einsicht für mich das Konzept der mimischen Muskulatur gewesen. Nach etwa einem Jahr entgegengesetztem Training (Einbeziehung des Ringmuskels) erreichte ich nicht nur mein erstes c4, sondern auch mehr Ausdauer und Effizienz. :lol:
Ich möchte nur davor warnen, im Alleingang blauäugig der DVD zu vertrauen.

Hannes
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Re: Durchführung Malte Burba Schule Brass Master Class

Beitragvon burt » Donnerstag 9. Dezember 2010, 14:35

Dobs hat geschrieben: Dabei braucht man ggf. etwas stärkere Nerven, denn Burba ist kein Freund "amerikanischer Kuschelpädagogik" (Originalzitat).


Sehr diplomatisch ausgedrückt. :wink:
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Re: Durchführung Malte Burba Schule Brass Master Class

Beitragvon buddy » Donnerstag 9. Dezember 2010, 14:43

Ich war bisher nicht auf einem der Workshops von Malte Burba oder der Brass-Akademie und sehe mich schon gar nicht als "Burba-Jünger".

Allerdings bin ich mir sicher, dass mir die Burba DVD extrem viel gebracht hat. Deshalb halte ich die Beschäftigung mit deren Übungen unbedingt für einen sinnvollen Versuch, wenn man in einer Sackgasse steckt.
Mein Vorgehen war (nach mehreren früheren Anläufen ohne entscheidendes Plus), mich diesmal auf die passende Übung für den technisch problematischsten Aspekt meines Spielens zu konzentrieren und ansonsten mein (Nicht-Burba)Programmm weiter zu üben.
Für mich habe ich am "Wohlfühl"-Effekt recht schnell erkannt, dass ich damit in ein besseres Fahrwasser komme. Mein Lehrer hat es dann nach einigen Monaten im Sommer bemerkt bzw. erstmals spontan Anerkennung für den Klang bei einem Stück von J. Haydn geäussert.

Konkret waren hauptsächlich die Übungen für die Lippen (max. Kontraktion) für mich wichtig. Ich habe mich dabei auf das einfache Vorgehen beschränkt: "geschlossene Lippen, Kinn nach unten ziehen, Lippen horizontal zusammenziehen, Binnenspannung dazu ergibt die max. Kontraktion", statt alle 7 möglichen Einzelschritte und Varianten bis zu einer Dauer von je 10 Minuten auszubauen. Außerdem übe ich "Mundstück buzzen" und mehrmals in der Woche Lippenexpander.

Zur natürlich grundlegenden "korrekten Atmung" und ihrer Kontrolle hatte ich über die Jahre zuvor schon viele andere Kurse, auch wenn es bei der Umsetzung für's Trompete spielen haperte. Die Übung zur Zunge/Kardinalvokale habe ich bisher nicht systematisch geübt, es steht aber noch auf dem Programm.
Eine bessere Verfügbarkeit der Stütze bekam ich durch die entsprechenden Übungen von Damrow, Fit For Brass und der vorbereitenden Übung des Etüdenbandes von Walter Smith, Top Tones.

Ich spiele nicht mit dem von Burba empfohlenen immer nach "unten gespannten" Kinnmuskel. Für die Lippenübung und das Bleistift halten bzw. den Lippen-Expander macht das m.E. jedoch Sinn, da der Ringmuskel so am meisten gefordert wird.
Zuletzt geändert von buddy am Donnerstag 9. Dezember 2010, 14:46, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Durchführung Malte Burba Schule Brass Master Class

Beitragvon Dobs » Donnerstag 9. Dezember 2010, 14:46

hannes hat geschrieben:Für das Verlernen des Einsetzens im Lippenrot gibt es mMn auch schnellere Wege als das mimische Training nach Burba.


Von welchem Zeitrahmen gehst Du denn da aus und welche Alternativen kannst Du noch empfehlen? Bei mir hat das damals mit Hilfe von Buzzing und Mimiktraining so ca. 6 Monate gedauert. Das fand ich eigentlich ganz ok. Und, wie gesagt, ich habe mich dabei nicht quasi-religiös an das Programm gehalten.

Vom Titel des Buches "Der logische Weg zu grenzenloser Sicherheit, Ausdauer und Höhe" hat er sich in dem Workshop, an dem ich vor Jahren teilgenommen habe, übrigens etwas distanziert. Seine Idee war das wohl nicht, sondern der Verlag hat dazu gedrängt, weil er sich - wahrscheinlich nicht ganz zu Unrecht - dadurch einen höheren Absatz versprochen hat.
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Re: Durchführung Malte Burba Schule Brass Master Class

Beitragvon Bixel » Donnerstag 9. Dezember 2010, 14:59

Dobs hat geschrieben:Wenn man [...] trotz Burba auch offen bleibt für andere Ideen, den können die Übungen - mit Bedacht und Verstand angewandt - weiter bringen.

Von einem Zerlegen der Methode in Einzelteile und deren nur teilweise Befolgung ist m.E. aus haftungstechnischen Gründen dringend abzuraten.
Zumindest können die in Aussicht gestellten "grenzenlose Sicherheit, Ausdauer und Höhe" nicht mehr garantiert werden, wenn nach Gutdünken Teile der Methode unter den Tisch fallen.

Zu bedenken ist m.E. zudem, dass die Peergroup ja gerade aus Blechblaskandidaten besteht, die nicht in der Lage sind, mittels "Bedacht und Verstand" das Brauchbare vom Unbrauchbaren zu unterscheiden - und gerade deshalb auf der Suche nach einem trompetenmethodischen "Rundumsorglos-Paket" sind.

Ich möchte hier selbstverständlich keine Werbung machen, aber doch darauf hinweisen, dass sich für die Umsetzung der Methode am besten Instrumente aus der M.B.-Kollektion eignen dürften.
Obacht: Die Bb-Trompete „POCKET“ wird mit zwei Mundstücken ausgeliefert; einem 3C und und einem weiteren mit kurzem Schaft für wenig geübte Bläser.
Sämtliche Instrumente lassen sich übrigens hervorragend mit dem dafür vorgesehenen Zubehör kombinieren.

Das Sortiment wird ständig erweitert.
Gerüchten über die baldige Einführung von M.B.-Trainingsanzügen für die Boden-Atemgymnastik und einer hauseigenen Biersorte sollte man aber sicherlich mit Vorbehalt begegnen.

:o
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Re: Durchführung Malte Burba Schule Brass Master Class

Beitragvon TaylorFocus09 » Donnerstag 9. Dezember 2010, 15:03

Was sollte man denn eurer Meinung nach täglich üben? Die einen schwören auf langes aushalten der Töne, andere wiederrum raten, um Spaß am Üben zu haben ... Stücke zu üben und nicht lange Töne...
Wie lange sollte man in der ersten Phase welche Burba-Übungen machen?

Ich fing in den ersten Wochen an mit:

Kardinalvokale 30 min
Mimik 30 min.
Einatmen im Liegen 30 min
Ausatmen aktiv 30 min.

habe jede übung nun reduziert auf 15-20 min.

Auf der Trompete kommt eigentlich in Summe mehr als 1 Std am Tag zusammen. Bin nun in 3 Vereinen und bin demnach schonmal an 3 Tagen in der Woche für die Vereine auf der Probe. Zusätzlich dann noch immer zwischendurch spiele ich übungen auf der Trompete seien es Töne aushalten oder die Five Moments aus diesem Forum oder sonstige Sachen... aber immer nur 20 min. mache dann pausen und fange später nochmal an bzw mache weiter...

grüße
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Re: Durchführung Malte Burba Schule Brass Master Class

Beitragvon hannes » Donnerstag 9. Dezember 2010, 15:07

Mit Buzzing und konkreten Übungen zum Einrollen KANN eine Zeit von mindestens 3 Monaten genügen. Wobei 6 Monate ebenfalls eine sehr gute Zeit ist, wenn das Niveau dem vom Anfang (oder sogar höherwertiger) entspricht. Besser ist es allemal, ein Jahr für das komplette Verlernen des Einsetzens einzuplanen.
Zum Verlernen des Einsetzens hast du aber auch Buzzing verwendet. Dies kannst du nicht als Erfolg des mimischen Burba-Trainings zuschreiben. Denn nur durch das isolierte mimische Training hättest du gewiss länger gebraucht. Das Buzzing sowie Übungen zum Einrollen sind genau mein Weg, um vom Einsetzen weg zu kommen. Nach Burbas Idealen reicht das Training des Körpers aus, um Probleme am Instrument zu beheben. Meine Erfahrung mit Amateuren spricht eine andere Sprache: Gerade das Training am Mundstück/Instrument bringt am schnellsten spürbare Erfolge. Trockenübungen können flankierend helfen, wobei ICH das Burba'sche mimische Training weder nochmals üben noch unterrichten würde. 8)

Hannes

@Taylorfocus09: deine über 3stündigen Übeeinheiten würde ICH zugunsten des Spiels auf Mundstück/Trompete verteilen.

P.S. An der geeigneten Biersorte für das Burba-Training wäre ich sehr interessiert. :lol:
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